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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: überleben

Leave No Trace

Hinterlasse keine Spuren. Dann könnten Fragen gestellt werden. Und Fragen sind in einer festgefahrenen Gesellschaft immer unerwünscht. Ich erlebe selbst oft, wie häufig Non-Konformität in der aktuellen Gesellschaft angeprangert und angezweifelt wird und es ist schockierend, wie wenig der wohlwissende Bürger eigentlich wirklich darüber weiß.
Dass viele ihre Aussagen nur noch auf eigener Meinung und längst nicht mehr auf überprüfbaren Fakten basierend äußern, erleben wir derzeit aktuell überall auf dem politischen Tagestisch. Dem muss sich das Kino ja nicht gezwungenermaßen gleich anschließend, sondern es darf so herrlich ehrlich über den Tellerrand blicken und dem Zuschauer dabei zeigen: Es gibt noch mehr da draußen. Dinge, von denen du nichts weißt. Dinge, die dir völlig unbekannt sind. Und wir erklären dir auch, warum diese Dinge tatsächlich funktionieren.
Ich habe bereits bei draußen meine helle Freude gehabt und mich in vielen Aussagen der Menschen wiedererkannt, weil ich die Situationen kenne, sie verstehe, sie durchlebt habe und durchlebe und genau weiß, wie sie fühlen und vor allem, warum sie so fühlen.
Diesen Aspekt bringt Leave No Trace auf den Höhepunkt und sondert sich dabei komplett von allen vergleichbaren Filmen ab. Ich finde es an den Haaren herbeigezogen, stumpfsinnige Vergleiche anzustellen, nur weil jemand mal “raus geht”. Nein, ich denke nicht, dass man mit Captain Fantastic und Co. mitzieht, sondern hier sehr viel mehr Einfühlungsvermögen, Vielschichtigkeit und Sorglosigkeit erlebt, und den Zuschauer sehr behutsam, aber konsequent an ein Thema heranführt, über das man mit dem Durchschnitts-Otto noch nicht mal ernsthaft diskutieren kann. Geschweige denn, es mal auszuprobieren.
Und hier liegt die Crux: Man sieht es. Man fühlt sich vielleicht im ersten Moment angewidert und wird von der Andersartigkeit angestoßen, erfährt im Laufe des Films aber immer mehr, wie Verständnis dafür aufgebracht wird, weil er sich nicht erzwungen erklären möchte, oder mit irgendwelchen Stilmitteln auftrumpfen oder episch-dokumentarisch belegen, wie toll so etwas sein kann, sondern der Film lässt einfach zu.
Genau das ist begeisternd. Dieses Zulassen. Dieses Vielleicht-nicht-einer-Meinung-sein-aber-den-anderen-nicht-ändern-wollen. Das, was der heutigen Protzgesellschaft fehlt, die landesweit gegen irgendwelche Andersartigkeiten demonstriert. Frieden basiert nicht im Akzeptieren und Übernehmen von allem und jedem, sondern manchmal einfach nur im Zulassen von Andersartigkeit. Und genau da stolpern sehr viele, die von sich selbst behaupten, fest im Leben zu stehen, schon allein in der Diskussion.
“Du bist nicht so wie ich? Dann hau ab!”
Genau das hab ich schon unzählige Male an den Kopf geworfen bekommen, direkt oder indirekt, weil jeder gleich glaubt, dass man sein Leben auf andere überstülpen und sie allein durchs Erzählen von etwas überzeugen möchte, dass sie vielleicht gar nicht wollen (und auch gar nicht sollen, wo wäre denn dann z.B. die wunderbare Einsamkeit in der Natur, wenn auf einmal jeder da rumtigert?). Und der Glaube, dass ein “Ich teile dir etwas von meinem Leben und meiner Andersartigkeit mit” gleichbedeutend mit “Ich möchte, dass du in Zukunft komplett und immerdar an meiner Seite weilst und genauso lebst wie ich” ist, ist schlichtweg dumm und naiv. Vielleicht bedeutet das einfach nur, dass du der Person wichtig genug bist, dass sie dir ihre Andersartigkeit anvertraut, um Verständnis zu erlangen oder sich mitzuteilen, weil du ihr nicht egal bist. Es ein Freundschaftsbeweis ist, weil du danach nämlich weißt, was diese Person treibt und wo sie sich rumtreibt und alle anderen nur Fragezeichen auf den Köpfen haben. Aber so weit denkt niemand.
Und genau da punktet der Film sondergleichen und führt den Zuschauer tief in ein ungeahntes Verständnis hinein, dass keine Erklärungen mehr braucht und nach dem man tatsächlich eines tut: Man versteht.
Man versteht, warum sie so sind. Warum sie das wollen. Man spürt und sieht es ihnen an. Oder es liegt an mir und den Erfahrungen, die zu diesem Verständnis geführt haben – ich weiß es nicht.
Fakt ist: Dieser Film entlässt einen bewegt wieder aus dem Saal. Und auch wenn die Story nur über drei Ecken wahr ist (ja, den Fall hat es gegeben, der Autor ist an den Originalschauplätzen rumspaziert und hat sich dazu ausgedacht, wie das wohl gewesen sein könnte und darüber ein Buch geschrieben, welches wiederum als Film interpretiert wurde), zeigt es dennoch, dass eben nicht nur dieses eine Lebensmodell lebensfähig ist, sondern man auch anders ohne zu verwahrlosen durchkommen kann und ein gutes Leben führen.
Und diese Lebenserfahrung sollte jedem von euch ein .kinoticket wert sein.
 

.kinoticket-Empfehlung: Feinsinnige, abgestimmte und völlig natürliche Erzählung über ein völlig anderes Leben abseits jeder Norm.
Der Film leistet dabei keine Überzeugungsarbeit oder drängt sich unbequem auf, sondern lässt den Dingen einfach ihren Lauf und hält sich dabei sehr dezent zurück, ohne jedoch dem Zuschauer dabei den forcierten Blick auf diese Andersartigkeit zu verwehren. Eine sehr ertragreiche Erfahrung, die man dank Debra Granik demnächst im Kino machen kann.

 
Nachspann
❌ überrascht mit nichts mehr, voreiliges Rausrennen ist also erlaubt. Aber bitte ganz raus … also in den Wald!
Kinostart: 13. September 2018
Original Title: Leave No Trace
Length: 109 Min.
Rate: FSK 6 | PG

Feinde – Hostiles

Schaut euch das Poster zum Film mal ein paar Minuten genau an: Was seht ihr?
Ich weiß, man sollte sich einen Job suchen, wenn man Zeit hat, über solche Dinge nachzudenken … Aber: Hey – es weiß doch keiner – also who cares … denken wir doch einfach mal darüber nach! Also: Was seht ihr?
Wir sind in einer Zeit, in der es noch Dinge zu erobern gab. Ländereien. Machtgebiete. Neuland. Dinge, die die “Welt” vorher nicht kannte. Quasi den Ursprungsgedanken Amerikas. Glaubt ihr nicht auch, dass es Trump am meisten ärgert, dass quasi die ganze Welt schon erschlossen ist und er einfach nicht mehr mit Waffengewalt erobern kann? Nun muss man hingehen und umständlich politisch verhandeln… Diplomatie kannte man mal, Drohgebärden sind doch viel geiler, man begibt sich wieder zurück zu der guten alten “Wenn du nicht machst, was ich dir sage, schlag ich dir den Schädel ein”-Zeit, in der alles noch ganz einfach war.
Ja, es gibt solche Leute auch heute noch. Die ärgern sich maßlos über alles mögliche. Fernsehen. Rundfunkgebühren. Ausländer. Rente. Den Nachbarn, der es in der Früh wagt, lautstark durchs Haus zu trappeln und die Tür hinter sich ins Schloss fallen zu lassen, um der Arbeit nachzugehen, mit der er meine Rente finanziert, damit ich mich im Haus über ihn aufregen kann.
Solche Dinge waren damals genauso unnötig wie sie es heute sind. Und dennoch: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und er hat sich daran gewöhnt, über alles und jeden zu meckern und bei Nichtgefallen die Hölle auf Erden hereinbrechen zu lassen.
Nur, dass das damals eben noch sehr viel einfacher war.
Wisst ihr was? Es gibt eine Lösung – und die heißt: Kino!
Zwei Stunden Zeit, ein paar Piepen im Gegenwert von 2-3 Kaffees mitbringen und schon kann man sich exzellent aus dieser “beschissenen Welt” entziehen und zurück zu den “guten alten Tagen”, wo “die Welt noch in Ordnung war”.
Dass sie’s nicht war, seht ihr z.B. in Feinde – Hostiles. Und was daran so exzellent ist: Filme bieten gewaltiges Potenzial für Künstler, Filmschaffende, Menschen, denen das dumpfe Rumjammern nicht reicht, einfach neue Gedanken, Inspirationen, Lösungen zu finden und den Zuschauern quasi “für lau” zu präsentieren.
“Ja – aber Kino kostet doch ungemein viel Geld” … nicht für lau auf den Eintrittspreis bezogen, sondern “für lau” in Form dessen, dass man selbst keine Arbeit mehr hat und keine eigene Denkleistung mehr erbringen muss, sondern sich am Festmahl durchdachter Philosophien bedienen kann. Und das quasi – bedenkt man, was Wissen einst wert war und dass Wissen heute dank Datensammelei zur weltweiten Währung geworden ist – für ‘n Appel und ‘n Ei.
Und jetzt kommen wir zu dem, was Kino in meinen Augen wahrhaftig groß macht: Hier werden nicht die Probleme präsentiert und man wird damit alleingelassen, sondern bekommt von vielen anderen Geistesgescheiten verschiedene Situationen und gleichermaßen ein Konzept an die Hand, dass sich dann mit ein klein bisschen Rest-Denk-Energieleistung unfassbar einfach aufs reale Leben des Zuschauers übertragen lässt.
Ich kann also die “Früher war alles besser”-Gegebenheiten aktuell neu erkennen und sie auf meinen Alltag übertragen und damit – auf deutsch gesagt – aus Filmen lernen.
Und wenn dann die Welt so kompliziert geworden ist, dass man der Menschheit das simple, einfache Miteinander leben wieder neu beibringen muss und es zur physischen Arbeit gehört, sich NICHT die Köpfe einzuschlagen, dann entpuppt sich Kino als großartiges Medium, um hier erst in eine fremde Fantasiewelt zu flüchten und anschließend zu erkennen, dass genau diese “einfachen Grundfakten menschlicher Existenz” heute aktueller denn je sind.
Tut euch einen Gefallen und schnuppert währenddessen mal in eine der angebotenen OV-Vorstellungen rein, die im Vergleich zur synchronisierten Fassung unvergleichbar mehr “hasserfüllte Depressiv-Grundstimmung” mitbringen und die Story somit um ein Vielfaches tiefgründiger und ernster erscheinen lassen. Die deutsche Synchronisation ist eher vorsichtig ausgedrückt auf dem “Plastik-Niveau”, weil die Stimmlagen und Höhen eben sehr viel von der Schwere und der Unbereitwilligkeit zur Veränderung, diesem tiefen Seelenabgrund und der Verbitterung einbüßen, indem sie einfach zu “hell” sind – überzogen vorgestellt: Wenn ein mächtiger Kampfbulle mit Heidi Klum-Stimmchen vor dir brüllt, nimmst du ihn einfach weniger ernst, als wenn er mit Bud Spencer-Kampfmaul spricht. Und das zieht sich in der Synchro konsequent durch, während man im Original kaum Luft zum Atmen kriegt und einfach nur “deeply impressed” ist.
So beeindruckt, dass mein erster Gedanke war: Feinde – Hostiles ist DIE Ablösung unserer Generation von Der mit dem Wolf tanzt – genauso episch, genauso tragend, genauso großartig, dass es andere Filme einfach bei weitem in den Schatten stellt.
Christian Bale hat ja schon im Original eine endgeile düstre Stimme, und ich finde, seine Schauspielleistung toppt hier die eines Dark Knight um Längen!
Dann in dem Film zu sitzen und zu begreifen, WAS einem da wirklich gezeigt wird – war für mich ein unvergessliches Erlebnis, das noch sehr lange nachhallt und mich vor einiger Zeit innerhalb der Sneak Preview erneut in seinen Bann gezogen hat.
Und ihr dürft raten: Ich erwarte mit Freuden den Kinostart und werde …….. und ihr hoffentlich auch!
 

.kinoticket-Empfehlung: Feinde – Hostiles löst Der mit dem Wolf tanzt in unserer Generation ab: Es ist ein Werk epischen Ausmaßes mit einer Botschaft, wichtiger denn je, die garantiert niemanden gefühlskalt zurück lässt.
Ich persönlich bevorzuge absolut die OV/OmU-Varianten, die die drückende Situation sehr viel glaubwürdiger und nachhaltiger rüberbringen, aber auch die deutsche Fassung tut ihr übriges, um als ernsthafter Film wahrgenommen zu werden und den Zuschauer mehr als zu beeindrucken.

 
Nachspann
❌ braucht nicht abgewartet zu werden, man darf das Gesehene aber gerne noch sacken lassen – dafür ist der Abspann sehr gut zu gebrauchen.
Kinostart: 31. Mai 2018

Solange ich atme

Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst … und davon wurden in letzter Zeit so viele erzählt, dass vielen dieses “Nach einer wahren Geschichte” schon etwas zum Halse raus hängt.
Robin Cavendish zählt dabei aber nicht zu denjenigen, die einfach irgendwas erlebt haben und dann darüber berichten, sondern sein Wille und Lebensmut hat dazu beigetragen, diese Welt nachhaltig für viele weitere grundlegend zu verbessern.
Ob man sich dieses Werk nun besehen möchte, weil man Lust auf einen Liebesfilm hat, man einfach mal wieder etwas rührseliges braucht, Andrew Garfield oder Claire Foy mag oder sehen möchte, wie Tom Hollander in einer Doppelrolle brilliert: Es gibt viele Gründe, in diesen Film zu gehen.
Der für mich weitaus wichtigste: Zu sehen, wie eine einfache Entscheidung dazu beitragen kann, diese Welt aus den Fugen zu heben. Jeder, der nach der Vorstellung wieder aus dem Saal kommt, kann von sich behaupten, dass auch er etwas zugeben muss, dass ihm diese Erkenntnis bislang noch gefehlt hat, weil – sofern man Gottseidank nicht betroffen ist – man sich einfach viel zu wenig in diesem Metier auskennt.
Damit hat Andy Serkis einen Film geschaffen, der – getrieben von dem Willen des Sohnes dieser Hauptperson – die Geschichte dessen Vaters erzählt und damit der Welt einmal mehr erklärt, dass eben doch alles möglich ist, wenn man nur will.
 

.kinoticket-Empfehlung: Berührendes Drama, hochgradige Liebesgeschichte, inspirierender Quell: Dieser Film pusht durch so viel positive Lebensenergie, bricht dir gleichzeitig dein Herz und basiert dabei auf der wahren Geschichte von Robin Cavendish.
Für einen Kinoabend in dem Kino deiner Wahl definitiv das richtige – aber nehmt Taschentücher mit.

 
Nachspann
braucht nicht abgewartet zu werden, der Saal darf geräumt werden.
Kinostart: 19. April 2018

Wendy 2 – Freundschaft für immer

Bei Pferdefilmen ist es genauso wie bei Tanzfilmen: Die Bausteine, die für den Plot notwendig sind, sind immer die gleichen: Nur die Schauspieler werden ausgetauscht und die Bewegungen sind minimal verändert.
Hat man sich daher einmal in dieses Genre verkuckt, braucht man eigentlich nur noch nach Sympathie und Aussehen werten und damit festlegen, wer der oder diejenige sein soll. Alles andere ist dann Geschichte.
Mir geht seit geraumer Zeit der Satz nicht mehr aus dem Kopf, dass Deutschland nicht dazu in der Lage ist, vernünftige Dialoge zu schreiben. Diese – ich möchte fast sagen – Wahrheit findet bei Wendy 2 – Freundschaft für immer erneut einen Höhepunkt ihrer Karriere: Man spürt deutlich, dass in Sachen Technik, Ton, Kameraführung, Einstellung und dem ganzen Drumrum gute bis sehr gute Arbeit geleistet wurde – alles ist wunderbar – bis einer den Mund aufmacht und redet.
Die Dialoge sind zum Schreien schlecht. Dazu kommt (und das ist persönlicher Geschmack), dass mir Wendy als Darstellerin unglaublich unsympathisch erscheint, was es mehr als schwierig macht, dass ich dann noch irgendwie mein Herz für einen derartigen Film öffnen kann.
Positiv anzumerken ist aber dennoch, dass man zumindest im Plot diesmal versucht, ein klein wenig über den Tellerrand hinauszuschauen und nicht alle Charaktere in ihren eigenen Stereotypen ersaufen lassen, sondern hier und da erfrischend viel Normalität walten lassen hat.
Man kommt ungezwungen zum Vergleich – und da lässt Wendy 2 – Freundschaft für immer – gleich wie schon beim ersten Teil – unfassbar viele Punkte liegen.
 

.kinoticket-Empfehlung: Für mich die ungeschlagene Nr. 1 dieser Branche ist und bleibt fürs erste Ostwind – Aufbruch nach Ora.
Hier stimmt für mich persönlich die Sympathie und das Zugehörigkeitsgefühl nicht so und es gab zu viel schlechte Dialoge und zu viel Charakterschwächen. Dass man wenigstens angefangen hat, an den Stereotypen-Stellschrauben zu drehen ist erfreulich, rettet für mich aber dennoch nicht den kompletten Film.
Wer aber drauf steht, darf auch hier gerne wieder beherzt zugreifen: Das Genre ist eh immer das gleiche, nur die Darsteller ändern sich.

 
Nachspann
Sitzen bleiben – Ihr werdet für deutsche Verhältnisse mit einem der coolsten Abspänne und jeder Menge Outtakes belohnt.
Kinostart: 22. Februar 2018

It Comes at Night

Heute möchte ich euch eine Perle des aktuellen Kinos vorstellen: It Comes at Night.
Leute: Ich bin sprachlos! Der .trailer lässt Hoffnung auf einen mittelmäßigen Horrorstreifen aufkommen und in meiner Sehnsucht nach gutem Material zieht es mich natürlich in die Lichtspielhäuser.
Ticket gekauft, Popcorn im Schoß und los die Show!
Und was da kommt, ist so viel besser als das, was man erwartet – ich habe lange nicht mehr so einen grandiosen, unbeschreiblich guten und bewundernswerten Streifen gesehen wie diesen hier!
Mein bester Freund steht überhaupt nicht auf Schockmomente und hasst es, wenn man Suspense-Stimmung aufbaut und ihn werde ich definitiv vor den Bildschirm fesseln und  dieses Teil zeigen! Natürlich hat man auch hier stimmungsmäßig ordentlich die Sau rausgelassen, aber eben nicht so, wie man vermutet! Mit so viel Liebe, Detailangst, Misstrauen und menschlicher Analyse hat man sich einer Situation zugewandt, die von Anfang bis Ende absolut spannend bleibt und einen mit einem übermäßigen und fast unerträglichen Brainfucked-Gefühl wieder aus dem Saal stößt. Mein Gedanke war eher, dass das extrem durchdachtes, extrem intelligentes Kammerspiel ist, in dem bedrohliche Elemente die Hauptrolle übernehmen, die keinerlei Anstalten machen, auch nur anflugweise an der Intelligenz des Zuschauers zu zweifeln.
Es hat lange gedauert, aber ich war tatsächlich wieder einmal sprachlos nach einem Film!
 

.kinoticket-Empfehlung: Von daher: Es wird zur Masteraufgabe, das Kino zu finden, in dem dieser Titel überhaupt (noch) gezeigt wird, aber der Kampf um diesen Platz ist mehr als lohnenswert, denn man darf endlich wieder mal in einen Plot abtauchen, in den sich der Regisseur selbst verliebt hat!
Großartig – beklemmend – fesselnd und absolut sehenswert!

 
Nachspann
folgt keiner mehr, der Saal kann freigegeben werden.
Kinostart: 18. Januar 2018

Life

Der Titel klingt doch schon so wunderbar lebensbejahend, dass man sich als Watcher schon fast dabei erwischt, sich mangels negativem Content davon abzuwenden, wie man es von den Nachrichten kennt: Wenn’s was Positives ist, will man es gar nicht sehen.
Zumindest wird einem allzeit so etwas suggeriert, was die Berichte über das Weltgeschehen angeht.
Bei Life sieht das schon ganz anders aus, denn nicht nur die Presse war tierisch heiß auf den Stoff, sondern auch der Zuschauer. Und der Trailer verrät ja bereits, dass von Friede, Freude, Eierkuchen nicht viel übrig bleibt.
Jetzt steht man wieder vor dem Dilemma, zu entscheiden, ob man sich auf die stupide B-Movie-Story einlassen soll, oder einem unwichtigen Blogger glauben schenken, wenn der dir erzählt, dass sich der Film trotzdem lohnt, wenn man an ein paar Stellschrauben drumherum gedreht hat.
Dass mich Space-Geschichten thematisch quasi schon von allein frohlocken lassen, ist ja mittlerweile ein offenes Geheimnis. Dass ich auf gut gemachten Horror stehe, sollten diejenigen, die hier schon eine Weile mitlesen, auch mittlerweile begriffen haben.
Dass der Plot auf den ersten Blick wieder nach billigem Klischee klingt, ist auch mir nicht entgangen und trotzdem hat der Film auf seine Art reingeknallt.
Was meiner Meinung nach klasse funktioniert: Das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten, aus denen ein Film besteht. Lassen wir den schlechtesten Platz der Storyline, dann erkämpfen sich Sound, Konstruktion, Bildgewalt und Momentum gegenseitig die besseren Plätze und sorgen für ein Filmgefühl, dass zwar nicht wahnsinnig schockierend, dafür aber konstant ist, um dich nicht zur Ruhe kommen zu lassen.
Darf man sich gerne so vorstellen, als wenn man geschubst wird und statt dass man sich umdreht, schaut und redet, schubst man weiter – und weiter und weiter und hört einfach nicht auf. Hierbei trägt der Soundtrack eine Menge bei, um den Zuschauer permanent auf den Abgrund hintrudeln zu lassen und lässt ihm die Wahl, ob er alleine springen will oder mit einem gewaltigen Schubs reingestoßen wird.
Dieser Aufbau von Spannung, der in einem grandiosen Finale gipfelt, ist sensationell und gepaart mit den klassischen Komponenten von Science-Fiction erhält man hier Bilder, die in meinen Augen die FSK-Freigabe in Frage stellen. Und genau die sind beeindruckend und hinterlassen deutliche Spuren im Geist, die – in meinem Fall – die Vorfreude auf kommende Fortsetzungen groß werden lassen.
 

.kinoticket-Empfehlung: Ich hab es geliebt und werde ihn mir definitiv noch einmal ansehen, sofern es die Zeit und Möglichkeiten zulassen.
Wichtig ist auch wieder, sein Kino zu instruieren, dass dieser Film von Lautstärke lebt und daher nicht zu sparsam mit dem Volume-Regler umgegangen werden sollte.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, bekommt man grandiose 90er-Jahre-B-Movie-Action-Sci-Fi auf Blockbusterebene hochgehievt mit einem Cast, der hier wirklich einen super Job macht.

 
Nachspann
Es ist erlaubt, zu rennen, hier folgen keine weiteren Szenen (aber hoffentlich bald Filme) mehr.

Kong: Skull Island (3D)

Die Geschichte rund um King Kong geistert ja nicht erst seit gestern durch die Kinos. Wie bereits erwähnt, füllen zur Zeit sehr viele Remakes die Leinwände und bezeugen, dass Hollywood derzeit mal wieder der Stoff zum Verfilmen ausgegangen ist, weshalb man auf altbewährte Konzepte zurückgreift und hier eben Geschichten neu erzählt, die es schon mal gegeben hat.
Im Zuge dessen braucht man als Interessierter an diesem Film auch keinerlei großartige Anforderungen an einen trickreichen und überraschenden Plot stellen, denn die Vergangenheit hat bereits bewiesen, dass die Ära von hervorragend erzählten Storys diesbezüglich längst vorbei ist.
Kong: Skull Island macht hier keine Ausnahme. Ehrlich gesagt bin ich mir zum ersten Mal wirklich unsicher, ob ich den Film in 3D oder 2D empfehlen soll. Gesehen habe ich mittlerweile beide Varianten und unschlüssig bin ich mir immer noch.
Tatsache ist, dass man hier unglaublich viel Geld und Rechenleistung in herausragende und absolut beeindruckende Special Effects investiert hat, die sich nicht nur sehen lassen können, sondern über alle Maßen überzeugen. Macht man die Ohren zu und schaut sich diesen Film als Stummfilm an, wird man mit einer Augenweide an grafischen Monumentalszenen belohnt, die in der Tat meisterhaft sind. Hierbei macht das 3D dann noch mal den richtigen Unterschied, da der Film so noch mal einiges an Größe dazu gewinnt und die gezeigten Szenen umso beeindruckender rüberkommen.
Warum empfehle ich dann nicht gleich die teurere, räumliche Variante?
Beim Sichten in 2D habe ich festgestellt, dass die Kluft zwischen computeranimierter Technik und dem vergleichsweise mauen Plot nicht ganz so groß ist und daher die Enttäuschung über die relativ miese Story nicht ganz so weh tut. Hier gibt es nämlich nicht nur viele Logiklücken, sondern die Erzählung verliert ein wenig ihren Charme, dadurch, dass man sich eben nicht mehr auf die in den Vorgängerfilmen gezeigten Elemente konzentriert, die eigentlich die Geschichte von King Kong ausmachen, sondern hier eben wieder mal relativ lieblos einige Szenen zusammenschustert, die dann rechtfertigen, dass man absolut gelungene CGI-Effects hat, die man innerhalb eines Filmes miteinander verbinden will.
Der Plot gewinnt dadurch nicht an eigener Harmonie und es entsteht am Ende auch keine rühmliche Moral, die hier in die Tiefe des Charakters vorstößt und gewisse Dinge aufzeigt, die in heutiger Zeit durchaus relevant wären. Stattdessen hat man einfach nur hammerhart geile Effekte, die es im Kino zu feiern gilt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Wer damit klar kommt, dass die Geschichte nicht mit inhaltlicher Brillanz auftrumpft, der sollte unverzüglich zur 3D Variante des Films greifen.
Alle anderen können sich auch mit der kleineren Variante zufrieden geben, die etwas mehr Harmonie mitbringt, da der Anspruch hier generell etwas niedriger ist.
Dieser Film wurde eigentlich nur deshalb gemacht, um den technischen Fortschritt unserer Zeit zu feiern, und weniger deshalb, um eine emotionale Geschichte zu erzählen.

 
Nachspann
Viel wichtiger ist es, die kurze Zeit während des Abspanns sitzen zu bleiben, denn danach kommt noch eine etwas längere Abhandlung, die das eigentliche Ende des Films darstellt und das Gefühl eines offenen Endes verschwinden lässt. Erst danach macht der Film in meinen Augen wieder etwas mehr Sinn.

Dag 2

Bei diesem Titel bewegen wir uns wieder einmal im türkischen Kino und wer sich jetzt schon auf billigste Comedy und erhabenen Quatsch eingestellt hat, erfährt hier gleich, wie es ist, mit vollem Karacho auf eine Wand zuzurasen und selbige mitten ins Gesicht zu kriegen.
Dag 2 als Fortsetzung des gleichnamigen ersten Teils (den auch ich nicht kenne) entführt hier in völlig neue Welten. Von dem üblich-durchgeknallten Mist absolut keine Spur, dafür jede Menge Ernsthaftigkeit, türkischer Patriotismus und die Frage nach Ehrgefühl und Menschlichkeit in einem Gebiet, in dem die Türkei politisch nichts verloren hat.
Die sonst so verqueren Einstellungen dieses Kultur-Kontinents in seiner Andersartigkeit dem westlichen Alltag gegenüber zerstören hier keine Minute das Gesamtbild, sondern man befasst sich eingehend und umfassend mit durchaus überlegenswertem Gedankengut und der Frage nach Menschlichkeit verbunden mit ziemlich tiefgreifenden Entscheidungen bezüglich System, Gehorsam, Treue, Verbundenheit und anderen moralischen Werten.
Den Hauptdarstellern wird allen reichlich Zeit dafür gegeben, sich immer mehr stückweise zu entfalten und ihr Charakterprofil aufblühen zu lassen, während der Plot unweigerlich in vergangene Ereignisse eintaucht und Szenen zeigt, die wir von den Medien in dieser Form nicht kennen.
Hierbei trägt dieser Film mit einer von mir unerwarteten Ernsthaftigkeit zum Thema der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen und der internationalen Verständigung bei, was ich nach all dem, was mir bisher aus dieser Gegend an Material vorgesetzt wurde, niemals auch nur erahnt hätte.
Und genau dieses Für-Voll-Nehmen, was allen Teilhabenden hier angeboren zu sein scheint, hat mich von diesem Streifen durchaus überzeugt.
Vielleicht mögen die Untertitel so manchen Zuschauer davor abschrecken, gerade dieses Werk als Unterhaltungstreiber zu wählen, jedoch finde ich nach eingehender Prüfung auch keine Gründe, weshalb man sich nicht dafür entscheiden sollte.
Hierzulande machen andere Blockbuster Dag 2 das Leben schwer, der jedoch zieht unverblümt und ohne Einschränkungen an so manch zweitklassigem Werk vorbei und empfiehlt sich selbst in einer Unaufdringlichkeit mit einer Moral, die nach der Spielzeit ihre Spuren beim Zuschauer hinterlässt und somit die Relevanzfrage positiv beantwortet.
 

.kinoticket-Empfehlung: Man sollte sich nicht davon abschrecken lassen, dass der Titel nicht ins Deutsche übersetzt wurde und man im Film ständig Untertitel lesen muss, sofern man der türkischen Landessprache nicht mächtig ist: Der Film lohnt sich dennoch.
Ernsthaftigkeit, ergreifende Momente, sinnliche und beeindrucke visuelle Bilder gepaart mit Action und ein klein wenig Patriotismus erzeugen hier ein Momentum zum Nachdenken, Philosophieren und tragen auf ihre Weise einen Teil zur interkulturellen Verständigung bei.
Hut ab – das hätte ich diesem Land in der Form nicht zugetraut! Bin positiv überrascht.

 
Nachspann
kommt keiner mehr, nach der Abblende und dem übrigens genialen letzten Eindruck darf man die Bühne des Geschehens ruhigen Gewissens verlassen.

Im Herzen der See (3D)

Willkommen bei den Archiv-Tagen. Ich habe mich damals mit so vielen Leuten über diesen Film unterhalten und dabei scheinbar nicht realisiert, wie sich der Alzheimer in meinem Schädel einnistete, denn als ich kürzlich auf diese Rezension verlinken wollte, stellte ich erstaunt fest, dass diese noch gar nicht online ist.
Dabei gehörte dieser Streifen durchaus zu den Titeln, die man sich im großen Kinosaal hätte anschauen können, denn das 3D und die Wucht der Naturgewalten kamen hier echt gut zur Geltung. Über die Story braucht man wohl weniger sagen, denn jeder sollte in seinem Leben mindestens einmal mit Moby Dick in Berührung gekommen sein.
Was mich ein kleines bisschen gestört hat, war der Look des Films. Die Menschen waren zu sauber, zu gepflegt, zu zivilisiert, als dass man ihrer Darstellung abkaufen würde, dass sie schon wochenlang auf dem Meer treiben. Getreu dem Motto “Die Frisur hält” hielten die Hauptdarsteller ihre Visagen immer wieder top frisiert in die Kamera und proklamierten hierbei eher gutes Aussehen als eine schicksalgebeutelte Vergangenheit.
Generell wirkte der Look eher steril, zu gebürstet und gekonnt auf dreckig gemacht, wobei der Dreck hier eben völlig fehlte. Keine Risse in der Haut, kein Schlamm, kein Aufgebrauchtsein, kein Used-Look. Noch nicht mal ansatzweises Bartwachstum, was die Zeitangaben im Film mega unrealistisch erscheinen lässt.
Dadurch mangelt es beim Zuschauen dann auch etwas an Mitleid und -empfinden, weil man den Darstellern ihr Leid einfach nicht ansieht, sondern eher glaubt, dass sie sich diese Dinge krampfhaft von der Rippe spielen und nicht wirklich in ihrer Rolle aufgehen.
Das zerstört ein wenig den Flair der Geschichte und lässt den Marianengraben an psychologischem Terror, den man hier ganz sicher ins Publikum werfen wollte, eher zu einem Dorfbächlein verkommen. Ein kleines bisschen Mitschuld trägt auch die Zurückhaltung in Sachen Wal, der hier eben nicht als schreckenerregendes Monster metaphysischer Größe präsentiert wird, sondern eher nur ein nerviger Geselle in der Vielfalt der Meere ist, der es auf seine ihn provozierenden Feinde abgesehen hat. Schade eigentlich, denn technisch gesehen hat dieser Film echt was auf dem Kasten und hätte in Verbindung mit den anderen Faktoren zu einem richtig guten Werk aufsteigen können.
So bleibt eine weitere Erzählweise einer Geschichte, die sicher auch noch in 100 Jahren erzählt werden wird, die für sich selbst aber keinerlei gesonderte Beachtung bedarf, sondern durchaus als Reboot neu in die Kinos kommen darf – nur diesmal dann eben bitte in glaubwürdig.
 

.kinoticket-Empfehlung: Chris Hemsworth macht hier eine zu gute Figur.
Sein Look ist derart überstyled, dass man ihm das tragische Leiden der in Seenot geratenen Schiffsleute nicht mehr abkauft, da die Frisur einfach zu gut sitzt.
Generell wirkt der Look des Films zu steril, der Dreck fehlt einfach völlig, um den Horror zu untermalen, dem sich die Darsteller in dieser Geschichte stellen mussten.
3D und Technik überzeugen dennoch und hinterlassen einen Film, den es sich ausschließlich deshalb trotzdem anzuschauen lohnt, denn beim Sound und den Effekten hat man auch hier nicht gespart.

 
Nachspann
folgt keiner mehr, man darf den Saal (oder in diesem Fall das Wohnzimmer) also wieder räumen.

Die Winzlinge – Operation Zuckerdose

Das, worauf man hier trifft – sollte man sich dafür entscheiden, diese Vorstellung zu besuchen – hat mich persönlich schlichtweg umgehauen.
Der Trailer lässt einen als Erwachsenen wohl eher weg klicken und aktiviert im Hirn die Kindersicherung, was einem auf der Leinwand dann begegnet, ist allerdings der pure Wahnsinn.
Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte, um zu beschreiben, mit welchem Geniegeist man sich hier fiktional an die Welt der kleinen Wesen herangetastet und die Perspektive für den Zuschauer völlig verändert hat. Im Film selbst wird kein einziges Wort gesprochen, dabei aber eine sehr ereignisreiche und packende Geschichte erzählt, die weder Kitsch noch übermäßige Niedlichkeit an den Tag legt, sondern einfach in ihren Bann zieht und sowohl jung als auch alt begeistert.
Zurecht streicht der Film in gewichtigen Verleihungen Nominierungen ein und positioniert sich damit an der Oberkante des animierten Kinos. Obgleich man hier nicht von reiner Animation sprechen kann, da die beiden Welten (Animation & Realität) hier so gekonnt miteinander verschmolzen wurden, dass man anfangs nicht zu unterscheiden vermag, was nun echt und was dazu gedichtet ist.
Die Bilder haben eine Schwere, die zeitweise fast schon zu Tränen rühren und von Dingen plaudern, die jedes Kind, jeder Mensch schon einmal erlebt und gesehen hat. Dabei werden nicht nur Grenzen völlig neu gesteckt, sondern ein tiefer Einblick in die Art unserer Natur gewährt und spielerisch-unterhaltsam ausgemalt, wie sich solche Szenarien in Wahrheit abspielen könnten.
Dass dabei dann auch die Fantasie nicht ganz zu kurz kommt, ist quasi der Sahneschlecker oben drauf, was aus dem überaus kindgerechten Film eine Herzensangelegenheit macht, die tiefe Spuren hinterlässt und lange nachbrennt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Möchte man sich einmal etwas völlig neues antun, das vom Schöpferkönnen ganz weit oben angesiedelt ist, ist der Kauf eines .kinotickets für diesen Film der exakt richtige Schritt in Richtung Erfolg.
Die Beherztheit und Wärme, die dieses Werk ausstrahlt, wird nur noch von der Tatsache übertroffen, dass selbst die Angriffslustigen dieser Scharade bei weitem nicht ins Klischee der üblichen Verdächtigen passen und man hier somit einen Film kredenzt hat, der vor allem eins suggeriert: Normalität.
Geeignet für jung und alt findet man hier eine Schöpfung, bei dessen Verwendung man eigentlich kaum etwas falsch machen kann, egal, welche Klientel man mit ins Kino schleift.
Nutzt die Gunst der Stunde und zieht euch dieses Schmankerl rein, es lohnt sich auf jeden Fall und hinterlässt einen vergnüglich-freudigen Nachgeschmack in euren Herzen.

 
Nachspann
darf man ignorieren, die Musik dabei aber nicht. Der Soundtrack spielt im ganzen Film eine enorm große Rolle und unterstreicht einmal mehr die Zärtlichkeit, mit der hier oft nur andeutungsweise “gesprochen” wird. Ganz großes Kino!

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