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Tag: T.J. Miller

Deadpool 2 (mit Verlosung – gewinnt Freitickets und mehr!)

Das Beste zu Beginn: ES GIBT FREITICKETS! – Es gibt Poster! – Es gibt T-Shirts, Hemden, Plüsch-Einhörner … Twentieth Century Fox hat einen riesigen Packen Gimmicks für euch klar gemacht, die am Ende des Beitrags verlost werden!
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Wieder einmal fällt es sowas von schwer, nicht sein Maul aufzureißen und den Gefühlen einfach freien Lauf zu lassen… noch nie habe ich ein Embargo so gehasst wie dieses Mal!
Es ist schon ein gefühltes Leben her, dass ich diesen Film in der Premierenvorstellung für die Presse gesehen habe und Deadpool und seine Crew bei seinen neuen Abenteuern bewundern und vergöttern durfte.
Die Macher haben uns versprochen, dass sie den Humor nicht “verbessern”, sondern auf diesem Niveau bleiben. Sie haben genau das getan und damit ihr Versprechen gebrochen: Sie sind besser geworden! Teil 2 der Eskapaden rund um den besten aller Superhelden ist nämlich nochmal um einiges geiler als der erste Teil!
Seine Anspielungen und Superheldenstreiche in Bezug auf die X Men toppen sich selbst und verschaffen Deadpool in der Fortsetzung nochmal einen richtig fetten Brocken Sympathie, Fanliebe und Vergötterungspotenzial! In Verbindung damit, dass man mit New Mutants die Geschichte der X Men-Saga neu auflegen will, ergibt das ein Superhelden-Epos, das für die Avengers gefährlich werden könnte!
Man macht eben erstmalig einfach das, was der eigentliche Filmfan von seinen Filmschätzen erwartet: Man macht einfach weiter, ohne dabei zwanghaft in immer größere Superlativen zu driften und damit in absehbarer Zeit zwangsweise in Lächerlichkeit zu enden. Und damit verfolgt Deadpool 2 genau die Linie seines Superhelden aus Teil 1: Man bleibt sich und seiner Einzigartigkeit einfach treu und gibt damit den Fans etwas, dass sie lieben und verehren können – und bereitet damit den Weg für viele weitere Teile!
Auch in Sachen PR gibt’s von mir ein riesiges Lob: Prinzipiell könnt ihr euch alle .trailer des zweiten Films anschauen, ohne etwas vom Film gespoilert zu bekommen, das hat er nämlich einfach nicht nötig.
Oder schaut euch das verheerend geile Video von Celine Dion und Deadpool himself an: Selten so etwas Geiles gesehen und permanent Gänsehaut dabei gehabt! >> http://columbiarecords.com/ashes/
Die Promo zum Film ist so grandios umgesetzt, dass aus dem Film eben wirklich nichts verraten wird, sondern man mit Spaß, übermäßigen Gags und grandiosen Deadpool-Slapstick-Humoreinlagen verwöhnt und mit gebrochenen Knochen und einem Grinsegesicht wieder aus dem Saal geschoben wird!
Es wird episch! Es wird großartig! Es wird einzigartig und genau das macht Deadpool aus: Er ist kein Held aus der Dose, mit Fähigkeit XY, der einfach das macht, was Superhelden so machen, sondern er trifft einen Nerv bei den Menschen, die ihn dafür lieben und ehren, weil er eben nicht so ist, wie man es sonst von Superhelden erwartet.
Und glaubt mir: KEINER von euch bereut es, diesen Film gesehen zu haben – und niemand bereut es, dafür ins Kino gegangen zu sein: Es gibt so viele geile Anspielungen und Dinge, mit denen einfach keiner gerechnet hätte und die man sich in den Jahren des ersten Films noch nicht mal zu träumen gewünscht hätte.
Man kringelt sich vor Lachen – man brüllt, lacht, ist geschockt und fühlt sich unfassbar gut unterhalten: Was Marvel in 18 Filmen großartiger Comicverfilmungen exzellent aufgebaut hat, macht Deadpool 2 einfach mal schon in seiner ersten Fortsetzung!
 

.kinoticket-Empfehlung: Nachdem ihr das Witzniveau nicht anheben wolltet, sondern einfach gleich gut bleiben, dreht bitte keinen dritten Teil – aber beeilt euch damit!
Deadpool 2 übertrifft sich in allen Bereichen und jault nur so auf, was Humor, Unterhaltung, Fun und Einzigartigkeit angeht: Es ist der Film, auf den ich dieses Jahr krankhaft hingefiebert habe und man hat dabei nicht nur alles richtig gemacht, sondern zieht die besten Karten und legt sie uns auf den Tisch!
Kommt rein, genießt es und taucht erneut und so oft ihr könnt im Deadpool-Universe ab: Es wurde für euch gemacht!

 
Nachspann
✅ Was glaubt ihr denn? 😀 Sitzen bleiben oder nicht? … Stichwort: Marvel! 😉
Kinostart: 17. Mai 2018
 
:: G E W I N N S P I E L ::
So, und damit euch die Warterei nun endlich nicht mehr ganz so nervt, gibt’s hier ein riesiges Paket, welches von Twentieth Century Fox für euch zusammengeschnürt und mir zum Verlosen überlassen wurde!
Mit dabei sind 2×2 Freitickets, Kinoplakate, T-Shirts, Hemden, Plüscheinhorn – also alles, was das Deadpool 2-Fanherz begehrt!
Was ihr dafür tun müsst: Kommentiert im Blog unter diesem Beitrag einfach bis einschließlich 23. Mai 2018 24:00 Uhr, mit wem ihr euch zusammen Deadpool 2 im Kino anschauen wollt, und ihr seid bei der Verlosung dabei. Hinterlasst dabei eine gültige E-Mail Adresse, unter der ich euch fix erreichen kann.
Anschließend werden die Gewinner wieder per random.org ermittelt und von mir benachrichtigt, damit ich auch weiß, wohin ich euch den Gewinn schicken darf.
Alle angegebenen Daten werden nur im Rahmen dieses Gewinnspiels genutzt und anschließend wieder gelöscht. Facebook, Twitter und andere Websites haben nichts mit dem Gewinnspiel zu tun, dieses wird ausschließlich von www.kinoticket-blog.de veranstaltet und die Gewinne von Twentieth Century Fox zur Verfügung gestellt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. Es gelten die üblichen, vernunftbasierten Gewinnspielbedingungen.
Und jetzt Abmarsch – sucht euch euren Kinobuddy, kommentiert (am besten beide, das erhöht eure Gewinnchancen!) im Beitrag und drückt euch gegenseitig die Daumen. Ich wünsch euch viel Spaß und freue mich schon auf die zufriedenen und glücklichen Rückmeldungen von euch.
Möge die X-Force mit euch sein!

Ready Player One (3D)

Steven Spielberg ist der erfolgreichste Regisseur aller Zeiten, der auf ein Repertoire an Filmen zurückblicken kann, die legendär-episch und definitiv prägend für die Geschichte Hollywoods und auch für die Geschichte des Films an sich sind.
Neben Kevin Feige (Avengers) zählt er zudem zu den erfolgreichsten Produzenten aller Zeiten, zumindest, wenn man sich die Einnahmen mal so ansieht.
Seine Lebenswerkliste liest sich runter wie das Who is Who in Hollywood und wer bin ich schon, dass ich einen Großmeister wie ihn kritisiere.
Ich tu’s trotzdem!
Ready Player One – als sein neuester Geniestreich – ist ein Film, der als allererstes Mal ein Kniefall vor den 80ern ist, was man an der diebisch freudigen Hingabe und Exzellenz spürt. Spielberg hatte definitiv seinen Spaß daran und es ist dabei völlig egal, ob er seinen Kindern eine Freude machen oder sich und den Rest der Welt nostalgisch in dieses Zeitalter zurück katapultieren wollte: Gepaart mit dem vollmundigen Humor und der vor Easter Eggs und Anspielungen triefenden Tiefe, mit der er in dieses Jahrzehnt abtaucht, erlebt man als Zuschauer einen ehrenhaften und respektvollen Kniefall vor einem Jahrzehnt, aus dem die heutigen Generationen, die .trailer und Plakat ansprechen sollten, wohl schon längst entwachsen sind.
Die Leute, die damals mit den entsprechenden “Artefakten” in ihrer Jugend groß geworden sind, können nun endlich dankbar den seinerzeit von Pixels vermasselten Versuch als gelungen bezeichnen, einer Ära den Respekt zu zollen, die es verdient. Was damals in lächerlicher Peinlichkeit versank, kommt dank Spielberg und seiner exzellenten Fähigkeit, solide Filme zu machen, nun endlich vollkommen zur Geltung.
Wie ich jüngst schon einmal schrieb: Spielberg gehört der konservativen Generation an, die es noch gewohnt ist, Filme zu machen, in denen man sich etwas ausdenken musste, um es glaubwürdig an die Zuschauer weiterzugeben. Er gab sich auch in der Vergangenheit nicht mit einem Versuch ab, sondern war – wie z.B. James Cameron auch – eine wegweisende und innovative Größe, die nicht einfach das tat, was ganz Hollywood schon mehr oder weniger versuchte, sondern der Meilensteine setzte und damit maßgeblich das nächste Zeitalter einläutete. Spielbergs Filme waren visionär, er war ein Mann, der sich Gedanken darum macht, was demnächst kommt und dem man durchaus nachsagen durfte, dass er sich auf der Ebene eines Genies bewegte.
Genau dieser Tupfer hat mir bei Ready Player One gefehlt. Natürlich versucht er, über moderne Techniken zu akkumulieren, dass sein Werk im Jahr 2018 tatsächlich ein Existenzrecht hat, was sich mit dem Kniefall vor den 80ern aber irgendwie beißt, da die Generation 80er schon längst aus den Kinderschuhe raus ist und dafür auf breiter Fläche viel zu wenig Zeit hat, um sich mit etwas derartigem zu beschäftigen, auf der anderen Seite mir von Spielberg zu wenig Innovation aufgefahren wurde, um daraus ein legendäres Masterpiece zu machen, dass in die Annalen der Geschichte eingeht.
Wäre ich böse (und ihr wisst, dass ich viel zu brav bin ^^), würde ich sagen: Man könnte es mit der katholischen Kirche von 1604 vergleichen, die dir erzählt, dass weiterhin alles so bleibt, wie bisher, man aber jetzt die Bibel auch auf dem iPad lesen könne. Innovation. Yeah.
Genau diese Bauchschmerzen, dieses “Können, aber aus Gründen nicht so richtig wollen”, dieses Abgeschleifte, damit sich keiner so richtig dran stößt, das “auf alle Märkte zugeschnitten sein” beißt sich mit der einst vorpreschenden Marke, die Spielberg schon immer ausgemacht hat.
Keine Frage: Die Actionszenen sind allesamt grandios umgesetzt, es kracht gewaltig und für’s Auge ist immens viel geboten. Wer sich für den Film entscheidet und dabei auf 3D verzichten möchte, sollte hochkant wieder aus dem Kino geschmissen werden, denn das wäre ein unverzeihlicher Frevel – das 3D ist gigantisch! Und zwar permanent! Da wurde nicht gespart und es rummst auch gewaltig.
Am Drehbuch scheitert es allerdings ein bisschen, da kommt meiner Meinung nach viel zu sehr die brave Anstandsmoral, die man auch schon aus BFG – Big Friendly Giant kennt, durch. Hier hat er sich meiner Meinung nach einfach ein wenig zu viel selbst gefeiert und dabei vergessen, dass nicht nur das (durchaus erlaubte und verständliche) Zurückschauen auf vollbrachte Taten an der Tagesordnung stehen sollte, sondern man den einen Schritt, den bisher noch keiner gewagt hat, eben auch noch hätte gehen sollen.
Ja, ich weiß, das ist Jammern auf sehr sehr hohem Niveau – doch jemand, der eben nicht grad erst damit begonnen hat, sondern unglaublich viele Filmjahre und -erfolge auf dem Buckel hat, darf man – denke ich – auch etwas anspruchsvoller kritisieren.
Für gute Laune, spaßige Unterhaltung und ein Easter-Egg-Feuerwerk an Anspielungen auch auf mein liebstes Jahrzehnt ist definitiv gesorgt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Spielberg ist ein Genie, der auch dieses Mal wieder bis an seine Grenzen gegangen ist, ohne jedoch den einen entscheidenden Schritt auch noch zu gehen, der aus Ready Player One ein unvergessliches Meisterwerk hätte machen können.
Stattdessen hört er an dem Punkt auf, wo er auch die letzten Jahre schon stand, ohne dabei nicht trotzdem einen Reißer abzuliefern, der andere Filme mit Leichtigkeit in den Schatten wirft.
Für DIE Empfehlung der Woche reicht es definitiv – allerdings bitte NUR in 3D – denn das ist so grandios wie schon lange nicht mehr!

 
Nachspann
braucht man nicht abzuwarten, hier folgen keine After-Credits.
Kinostart: 05. April 2018

Office Christmas Party

Bei einer Vor-Nikolaus-Sneak Preview kann eigentlich nur dieser Film auf der Liste stehen und voilà – er wurde es dann auch. Allein der Trailer erweckte ja schon den Aufwind richtung Die Highligen drei Könige und erinnerte einmal mehr an diese Art von Film, die ironischerweise fast alle in New York spielen, mit Jennifer Aniston im Gepäck auflaufen und alle denselben, merkwürdigen Humor in sich tragen.
Mag sein, dass die Klientel für diese Streifen mittlerweile groß genug ist, dass man sich nach Hangover-Manier überall ein paar Sympathisanten abgreift, mich jedoch erreicht diese Form von Ulkigkeit nur bedingt.
Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Er war ganz nett, jedoch jetzt kein Überflieger. Für meine Begriffe zieht sich der Film anfangs tierisch in die Länge, das Zeitlassen beim Vorstellen der Hauptdarsteller war einfach zu ausgeprägt und thematisch bedingt für Außenseiter zu langweilig. Die Spanne, bis man dann endlich zum “Ausrasten” übergeht, ist deutlich zu lang und enthält zu wenig Pointen, die einen wirklich zum Lachen zwingen, sondern der Humor plätschert so vor sich hin und hat hier und da mal eine größere Blase, die dann tatsächlich komisch wirkt.
So richtig in Fahrt kommt auch keiner, sondern man wird im Saal das Gefühl nicht los, dass hier krampfhaft versucht wird, lustig zu sein ohne dabei tatsächlich den Drive zu spüren, der die Story auch richtig in Fahrt bringt und mit vollen Schüben in die Lachmuskeln der Zuschauer pusht.
Eine Szene gibt es, relativ spät im Film, wo die Erwartungen dann schon in die richtige Richtung tendieren, dessen Höhepunkt aber auch wieder durch die willkürlichen Eingriffe jemandes abgewürgt werden und somit klargestellt wird, dass hier die konstituierte Linie ganz klar nicht verlassen werden soll.
Somit verkommt Office Christmas Party klar zu einem spezifisch-mainstreamorientierten Machwerk, das keinerlei Bedeutung abverlangt und hinterher auch leicht in Vergessenheit gerät, es sei denn, man ist 14 und findet solche Spielereien unterhaltsam. Stichwort: Schulhofhumor.
 

.kinoticket-Empfehlung: Klar erkennbare Massenware für Menschen, die auf der Hangover-Welle mitgeschwommen und diese Erfahrung für gut befunden haben.
Ans Original kommt man dabei bei weitem nicht, verlässt allerdings ganz bewusst auch nicht die Sorte Film, die sich die Macher hier ganz klar auf die Fahne geschrieben haben.
Mein Humor ist es nicht, wer jedoch dem Sex and the City-Charme etwas abgewinnt, der ist mit Office Christmas Party ganz klar auch nicht auf dem falschen Dampfer.

 
Nachspann
darf abgewartet werden, da hier nahtlos noch Outtakes gezeigt werden, die jetzt zwar auch nicht so der Brüller sind, jedoch dem Film noch das gewisse Etwas verleihen. Nach deren Abblende kommt dann tatsächlich nichts weiter mehr.

Deadpool

Manche mögen dieses Experiment als gewagt bezeichnen, ich finde es einfach nur affengeil: Endlich traut man sich in der Welt von überdimensionierter Kohle mal wieder was und bringt eine Story auf die Leinwand, die eben nicht im Kielwasser des Mainstreams dahinsiecht, sondern gänzlich neue Maßstäbe setzt und meines Erachtens nach erstklassig unterhält.

Das fängt schon beim Vorspann an (bitte genau zuschauen!) und zieht sich dann über die ganze Laufzeit hinweg durch – und zwar bis zur allerallerletzten Minute!

Gott, hab ich es gefeiert. Klar werden hier auch wieder Jokes gemacht, die sich in Grenznähe ihr zu Hause eingerichtet haben und storytechnisch hier und da vielleicht etwas abzutauchen scheinen, jedoch vollführt man den ganzen Film über eine Gratwanderung, die statt abzukippen eher vergnüglich Spaß bereitet.

Was Ryan Reynolds in der Vergangenheit an Flops produzierte, wird hierdurch komplett wieder ausgeglichen. Man mag ihn, man mag seinen durchgedrehten Charakter, man mag die Richtung in die sich das entwickelt und: ich liebe die unterschwellige Tiefgründigkeit, die sanft umspielt von oberflächlichem Gehabe dermaßen unter die Haut geht, dass das Endergebnis nicht ein – wie der Trailer vermuten lässt – billiger Film mit billigen Sexjokes wird, sondern tatsächlich weitreichende Moral in sich trägt, die stellenweise mehr als deutlich zur Schau getragen wird, ohne dass dabei der Verrücktheit von Deadpool ein Stück selbst geraubt würde.

Wer genug hat von diesen ganzen Superheldenfilmen Schema F, in denen immer die gleiche über sich selbst hinauswachsen-Moral gepredigt und in zynischer Machart kataloggleich abgefertigt wird, für den dürfte Deadpool ein erfrischend-neuer Hirnquickie sein, der mit alten Regeln mal so richtig aufräumt und sich im Rahmen einer viel größeren Animationssaga seinen Platz nicht nur erkämpft, sondern deutlich verdient hat.

Wenn man im Hirn selbst etwas durchgeknallt ist und sich auch gern mal neben der Straße bewegt, dann ist Deadpool auf jeden Fall der richtige Film für einen absolut gelungenen Kinoabend.

Und bitte: Bleibt bis zum Schluss sitzen! Und zwar ganz zum Schluss. Abspann auch. Und danach auch! Man wird euch sagen, was zu tun ist! 🙂

Achja, eines noch: Junkie XL aka Tom Holkenborg ist einfach nur eine geile Sau! Er hat schon bei Mad Max: Fury Road bewiesen, dass er es in Sachen Soundtrack absolut drauf hat. Und auch in diesem Werk zeigt er wieder, dass die Ablösung für andere Komponisten angekommen ist und sich die alten Herrschaften alle der Reihe nach verabschieden können! Wenn’s in Hollywood weiter so läuft, dann bewegen wir uns – zumindest filmtechnisch – auf eine verdammt geile Zeit zu!
 

.kinoticket-Empfehlung: Lange habe ich nicht mehr so viel Freude an einer Massenproduktion gehabt, wie bei diesem Film.

Obwohl das hier kein Überflieger ist, den man kritiklos loben kann, wurde dennoch in vielen Punkten alles richtig gemacht. Das bisschen Potenzial, das man noch ausschöpfen könnte, kommt hoffentlich in einem möglichst bald erscheinenden zweiten Teil dann vollends zur Geltung, denn von diesem Streifen würde ich mir nicht nur einen, sondern sofort gleich mehrere weitere Teile anschauen.

Daumen hoch – und den Film am besten gleich wieder auf Anfang!

Nachspann
✅ Sitzenbleiben! Vertraut mir, ihr verpasst das beste, wenn ihr vorschnell den Saal verlasst. Egal, wie lang der Abspann läuft, bitte bitte bis gaaaaaanz zum Schluss sitzen bleiben!

Kinostart: 11. Februar 2016

Original Title: Deadpool
Length: 108 Min.
Rate: FSK 16

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