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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Sterling K. Brown

Predator – Upgrade (3D) (inkl. Gewinnspiel)

Es gibt wieder mal Filmunterricht, bevor ihr am Ende des Beitrags im Gewinnspielsektor landet!
Am Anfang war:
Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Aliens – Die Rückkehr
Alien 3
Alien – Die Wiedergeburt
Prometheus – Dunkle Zeichen
Alien: Covenant
Predator
Predator 2
Predators
Alien vs. Predator
Aliens vs. Predators
Soll ich ausholen? 😉 Nein, wir machen keinen zweiten Star Wars-Beitrag, sondern ganz kurz: Nachdem Alien in der Hauptreihe (1-4) eine unvergleichbare Koryphäe im Filmuniversum geschaffen hat, auf die man sich gerne und jederzeit immer wieder bezieht und die in jedem Schädel Platz gefunden hat und der etwas unterschwelligere Predator-Hype mit damals noch meinem Jugendidol Arnold Schwarzenegger ebenso Filmgeschichte geschrieben hat, war klar, dass ein Crossover her musste, nicht um es unlängst Freddy vs. Jason gleichzutun und im Hype der korrelierenden Monster mitzuschwimmen.
Eines hat dieser Misch-Masch-Hype geschafft: Er hat die Einzigartigkeit der Superhelden zerstört und die Gewässer von Bösewichten aufgeweicht: Fortan kann keiner mehr nur einzeln bestehen, man braucht Truppen und immer größere Monster-Armeen, um dem Zuschauer noch genügend Blockbusteranreiz zu liefern, damit er trunken vor Größenwahn ins Kino wankt und sein Geld dort lässt.
Siehe Avengers. Siehe Justice League. Es ist wie beim Sex: Früher die eine, hier und da mal ein Ausrutscher, der mit dem Tode bestraft wurde und fertig. Und heute? Vögelt jeder mit jedem. Eben auch auf der Leinwand. Und bei den Superhelden. (Ich warte immer noch auf Deadpool und Spiderman ;-)).
Nachdem man sich also nun mit den Kreuzungen der beiden Monster-Rassen begnügt hatte und es wieder ans Erneuern eines Zeitalters ging, in dem alte Helden erneut auf der Leinwand toben sollten, erfuhr man, dass die Regeln der Kunst heute eben nicht mehr so simpel funktionieren, wie damals: Es wurde zu viel Trara gemacht, zu modern aufgetischt und Filme wie Predators oder Alien: Covenant kackten zumindest in den großen Sälen komplett ab.
Und daraus schien Twentieth Century Fox gelernt zu haben.
Was mega geil ist! Man schafft nämlich, den Zug entgleisen zu lassen und befährt nun völlig neue Wege, die eigentlich keine sind: Back to the 90s – back to the roots – back to the beginning. Aber eben nicht einfach so “Dann machen wir’s eben wieder in alt”, sondern richtig heftig geil!
Der Sprung zurück ist sowas von tauglich und phänomenal, dass ich gespannt bin, wie der aktuelle Predator – Upgrade bei euch ankommen wird!
Ich will euch nicht spoilern und halte mich brav an mein Versprechen, und ich hasse es jetzt schon, dass alle anderen es garantiert tun werden und bete inständig, dass ihr vor dem Kino nicht zu viel lest oder schaut oder hört: Der Film trumpft nämlich mit einer Warte an Überraschungen auf, die ich kaum zu glauben für möglich gehalten hätte. Damit sind wir nämlich tatsächlich wieder im Stile der guten alten 90er, wo … ich spoiler nicht!
Aber bitte versprecht mir: Geht rein und übersteht die ersten 20 Minuten. Die sind da, um die äh aktuelle Nation abzuholen und irgendwie in Fahrt zu kommen. Danach wird’s mega! Promise!
 
G E W I N N S P I E L
Um um dieses “Mega” mega zu feiern, haut euch das grandiose Twentieth Century Fox wieder einen Latz um die Ohren, dass es knallt: Es gibt FREIKARTEN, FILMPLAKATE und eine ganz besondere Abartigkeit: Dieses hübsche Geschenk hier:
IMG_1369
Und alles gleich mehrfach – also haut rein!
Die Frage diesmal: Welchen Alien- bzw. Predator-Film habt ihr bereits gesehen und welcher gefällt euch davon am besten?
Haut eure Kommentare – wie gehabt – bis einschließlich Mittwoch, den 19. September 2018 unter diesen Beitrag und ihr seid im Lostopf! Und glaubt mir, der ist diesmal riesig!
Die Gewinner werden am Donnerstag von mir via random.org gezogen und per E-Mail benachrichtigt, damit ich euch die Gewinne zukommen lassen kann. Hinterlasst also in eurem Kommentar eine gültige E-Mail Adresse, damit ich euch auch schnell erreiche.
Und damit sage ich: Die Jagd ist eröffnet – feiern wir ein episches neues Zeitalter, dass uns den Spaß der 90er Jahre ganz aktuell wieder zurück auf die Leinwände bringt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Grandios, wie man den Absprung aus der Mittelmäßigkeit hin zur Größe der 90er Jahre problemlos meistert!
Vorbilder gibt’s keine mehr, Mysterien sind längst alle entschlüsselt, es zählt nur noch der Gaudi. Und davon gibt’s hier jede Menge! Genießt es und schöpft aus vollen Zügen.
P.S: Stellenweise mit FSK-18-Material bestückt wird der Film in Deutschland mit FSK 16 zugelassen, was ich persönlich zu niedrig angesetzt finde, vielleicht bewertet die seltsame FSK aber auch mit rationalen Begründungen, die ich nicht kapiere. Alle anderen: Rein da! Endlich macht’s wieder Spaß!

 
Nachspann
❌ Lohnt sich nicht abzuwarten, hier folgt nichts wesentliches mehr.
Kinostart: 13. September 2018
Original Title: The Predator
Length: 107 Min.
Rate: FSK 16 | R

Hotel Artemis

Dieser Film ist eine Ode an die Stadt Los Angeles – und ja, der Titel heißt Hotel Artemis und nicht La La Land! Regisseur Drew Pearce vereint hier sowohl nostalgische als auch Sci-Fi-Elemente und bespielt die Leinwand mit einem martialischen Mix aus düsterer Zukunftsdystopie und einer Hommage an das Facettenreichtum der Stadt Los Angeles, in die er sich nach seiner Reise beim Dreh von Iron Man 3 sofort verliebt hat.
Jodie Foster dafür zu rekrutieren, war meines Erachtens einer der besten Schachzüge, da diese Frau einfach perfekt in die Rolle passt und sich für diesen Part auch extra eine “abgefuckte Stimme” zugelegt hat – man sollte sich den Film also definitiv im Original besehen, denn auch die anderen Darsteller kommen amerikanischer rüber und man zollt dem Distrikt viel mehr Respekt, als man dies in der abgesofteten Synchro-Version tut.
Eines der tragenden Elemente des Films ist neben seiner beschaulichen Düsternis und dem futuristischen Schein dreckiger Neonlampen definitiv sein Soundtrack. Die dunklen und unheilvollen Klänge sind wieder mal einen Blick auf das Soundtrack-Album wert, der auch gerne ohne Hintergrundwissen gehört werden kann und definitiv Stimmung aufkommen lässt. Eben jene Stimmung sorgt auch im deutschen Pendant für den richtigen Flair im Kinosaal und entführt in eine dunkle Welt spannender Technik und sarkastischen Humors.
Hierbei hat man sich bewusst für den Independent-Film entschieden und damit den Weg in eines der Studios vermieden, um auch wirklich aufs Ganze gehen zu können und die Story so zu erzählen, wie sie ursprünglich gedacht war. Dies verschafft dem Werk eine große Portion Glaubwürdigkeit und Eigencharme und zollt der größten Stadt der Filme mit seinem bescheiden-grandiosen Beitrag den größten Respekt ever.
 

.kinoticket-Empfehlung: Eine dreckige, futuristische und verneigungsträchtige Hommage an die größte Stadt des Films – mit einer großartigen Jodie Foster und anderen Filmgrößen.
Das Original ist hier der Synchronisation definitiv vorzuziehen, aber auch in der Deutschen Fassung kommt dank des Soundtracks Stimmung auf. Gepaart mit dem düstren Humor und der Eigenwilligkeit entfaltet sich hier die tiefe Liebe zum Film.

 
Nachspann
✅ Man sollte selbst entscheiden, ob sich das Warten lohnt: Ein kleines Gimmick gibt’s noch am Schluss, aber die Welt geht nicht davon unter, wenn man das verpasst.
Kinostart: 26. Juli 2018

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