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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Meret Becker

Liliane Susewind – Ein tierisches Abenteuer

Kinder weiß man auf Bildschirmen immer zu beeindrucken – viele Eltern dürften davon ein Lied zu singen wissen. Sony Pictures nimmt sich ab sofort eines gewaltigen Abenteuers an und schickt euch gemeinsam mit den Kleinen wieder auf eine Reise, die gleich mit einem spannenden Twist beginnt. Dieser benötigt zwar einige Reifezeit, aber alsbald haben sich die Kleinen damit abgefunden und sind mitten im Geschehen gefangen.
Hier werden unter anderem wichtige Fragen geklärt, die auch im Alltag immer wieder aufkommen und mit denen man sich gerne einmal neu auseinandersetzen darf: Liliane Susewind – Ein tierisches Abenteuer bietet hier auch für Erwachsene ganz neue Denkanstöße z.B. im Umgang mit Tieren und der Tierhaltung zu Hause.
Der Plot und die bekannt-überzogene Darstellung erwachsener Schauspieler wirkt für Kinder glaubwürdig, verlangt Erwachsenen aber einiges an Toleranzvermögen ab, so dass diese ihre Kinder wohl besser in einem der Kinosäle “absetzen” und nach der Vorstellung wieder aufgreifen sollten.
Die moralische Erziehung der Kinder steht auch hier wieder subtil im Subkontext und vermittelt das ethisch-verantwortungsvolle Verhalten gegenüber anderen Lebewesen sehr eindrucksvoll und unterhaltsam.
Dabei geht es auch um Korruption, Verhaltensfragen und deren hintergründige Beleuchtung, die sich u.a. sehr nah an der Buchvorlage für Kinder orientieren und hier einen würdigen Filmvertreter dieses Stoffes abliefern.
 

.kinoticket-Empfehlung: Die Story reißt Kinder in ihren Bann und sorgt für kurzweilige und pädagogisch wertvolle Unterhaltung.
Laufzeit und Inhalte sind sehr schön an Kinderverhältnisse angepasst und eignen sich hervorragend, um den Kleinen den korrekten Umgang mit anderen Lebewesen auch im eigenen Haushalt gut erklären und beibringen zu können.
Als Familienfilm eignet sich dieser eher weniger, da erwachsene Teilnehmer wohl eher ihre Schwierigkeit mit der überzogenen Darstellung ihrer Pendants im Film haben dürften, die Kinder jedoch hatten ihren Spaß und waren allesamt vom Film begeistert.

 
Nachspann
Nicht aufstehen, der wird bis zum Schluss wunderbar durchgezogen und fällt gar nicht großartig durch Langeweile auf.
Kinostart: 10. Mai 2018

Wer hat eigentlich die Liebe erfunden? (mit Gewinnspiel)

Unten gibt es Freikarten für eine Vorstellung eurer Wahl zu gewinnen – wer gleich zum Gewinnspiel möchte, einfach unter die Kritik scrollen 😉
 
Deutschland und Arthaus – eine verfluchte Verbindung? Deutsche Filmemacher sind nicht gerade dafür bekannt, aus dem Vollen zu schöpfen und Dinge abzuliefern, die dich von der Leinwand herab wirklich packen, sondern graduieren meist gerade so im Grenzbereich vom Fremdschämen bzw. tun sich mit kriegerischer Tausendfachdurchkauerei von Nazi-Themen international hervor. Und haben damit dann Erfolg.
Wer hat eigentlich die Liebe erfunden? beschäftigt sich mit etwas ganz anderem – und betritt damit fast Neuland, zumindest, was die Auswahl des sich damit auseinanderzusetzenden Themenbereichs deutscher Kinolandschaft ausmacht.
Mich hat der Film beeindruckt. Von der Idee und der Gesamtumsetzung, der Andersartigkeit, vom frischen Wind, den das Drehbuch bereit hält und den die Schauspieler in ihrer Eleganz auf die Leinwand projizieren. Es ist halt mal etwas völlig anderes. Man berührt dabei fast schon die erbauliche Ästhetik des Nachbarlandes und grenzt an dessen Genialität, auch wenn zum internationalen Durchbruch hier noch ein paar Brocken künstlerisches Hervortun hergebracht werden könnten.
Um die volle Bandbreite nationalen Schaffens auskosten zu können, sollte man nicht über diesen Film stolpern und ihn ignorieren, sondern darf sich ruhig die Zeit nehmen und die 90 Minuten unabgelenkt vor der Leinwand verbringen.
Einige sehenswerte Momente sammelt man dabei auf jeden Fall, die auch später noch im Gedächtnis bleiben und einen unvergesslichen Kinoabend bescheren.
 

.kinoticket-Empfehlung: Für deutsches Kino ein herausragendes Stück Film, dass sich mit einer bekannten Thematik auseinandersetzt, diese aber neu inszeniert und mit diversen Humorspitzen bestückt.
Der internationale Durchbruch künstlerischer Genialität ist dies zwar nicht, allerdings ist der Film zu gut, um ihn einfach zu ignorieren. Nehmt ein paar Freunde mit ins Kino und macht es euch im Sessel mit Popcorn und guter Laune gemütlich.

 
Nachspann
Abwarten – hier kommt noch etwas.
Kinostart: 03. Mai 2018
 
* * * GEWINNSPIEL * * *
Alamodefilm verlost zum Kinostart an euch 1x 2 Freikarten für eine Vorstellung des Films in einem Kino eurer Wahl. Voraussetzung ist, dass dieses Kino Wer hat eigentlich die Liebe erfunden? im Programm hat und in der gewählten Vorstellung noch freie Plätze verfügbar sind.
Was ihr dafür tun müsst?
Kommentiert unter diesem Beitrag hier im Blog bis einschließlich Mittwoch, 2. Mai 2018 24:00 Uhr und hinterlasst dabei eine E-Mail-Adresse, unter der ich euch erreichen kann.
Die Gewinner werden anschließend via random.org ermittelt und von mir benachrichtigt. Nach Bekanntgabe eurer Anschrift werde ich euch die Freikarten zuschicken, mit denen ihr dann nur noch an den Ticketschalter spazieren und sie gegen eine gültige Eintrittskarte eintauschen müsst.
Facebook, Twitter und sonstige soziale Netzwerke oder externe Seiten haben mit diesem Gewinnspiel nichts zu schaffen, dies wird ausschließlich von www.kinoticket-blog.de veranstaltet, der Gewinn wurde von Alamodefilm gestiftet. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. Es gelten die üblichen, vernunftbasierten Gewinnspielbedingungen.
Und nun wünsche ich jedem von euch viel Glück und natürlich hinterher viel Spaß und fantastische Unterhaltung im Kino!

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