Lily James

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Leute: Zeit für Titeldiskussionen!
Was lest und seht ihr beim Plakat? Ich bin unzählige Male in der Untergrundstation an dem riesigen Teil vorbeigelaufen und dachte mir: Mäh, noch so ein Weiberfilm, Mann, Frau, Deine Juliet, wunderbar für’n Mädchenabend … da musst du dann wohl irgendwann durch und dir den Mist anschauen, ihn bewerten und darfst ihn dann endlich wieder vergessen. Gottseidank.
Ich verrate euch, wie das Original dazu heißt:
The Guernsey Literary And Potato Peel Pie Society
oder übersetzt:
Die Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf
Merkt ihr was?
Irgendwo tief im Hirn klopft Der Club der toten Dichter ans Hirninnere und erinnert an einen verdammt guten Film. Solche “schwierigen” Titel haben doch schon einmal funktioniert, wieso belässt man es dann nicht einfach beim englischen Original?
Weil das Buch in Deutsch bereits auch so doof heißt.
Wer hat damals diese katastrophale Fehlentscheidung überhaupt getroffen? Nun, Titel werden wohl immer schon früh genug ausgewählt und dann wird erstmal gemacht … und dabei handelt der Film tatsächlich vielmehr von der “Society” als dem “Deine Juliet”-Anteil, der zwar vorhanden, aber eher unwichtig ist.
Und er nimmt jedwedes Frauen-Vorurteil und spricht eine in meinen Augen viel breitere Masse an, was den Film viel interessanter macht und enorm aufwertet. Warum also verzichtet ihr auf diesen geilen Titel? Zumal der im Film sogar oft genug genannt wird, um titelgebend Bezug darauf nehmen zu können?
Egal.
Was viel wichtiger ist: Dieses Werk, in dem gefühlt der komplette Downton Abbey-Cast mitspielt (eben die Elite der britischen Schauspieler), baut zwar auf Klischee und Tränendrüsen-Mentalität und greift somit scharf die kritischen Züge von Genialität und Einfallsreichtum an, aber: Er funktioniert. Und das sowas von. Man möchte es nicht anders.
Er ist großartig! Beeindruckend. Nachhallend. Diese Geschichte lebt und man entdeckt ein völlig neues Niveau in diesem Genre, das kein anderer Liebesfilm bisher auch nur annähernd auf diesem Level erreicht hätte. Und genau das ist der Grund, weshalb der nicht nur in der Ladies-Night, sondern überall laufen und von allen Gesellschaftsschichten und -sorten besucht werden sollte: Diese geniale Auseinandersetzung mit den Themen, mit denen Deine Juliet aufwartet, gehört mit ausreichend Besucherzahlen belohnt. Man fühlt sich auf intellektuell absolut hohem Niveau bestens unterhalten und stört sich kein kleines bisschen an möglichen Klischees oder emotionalen Tragweiten.
Dieses enorm hohe Level an Kunstfertigkeit, mit denen Mike Newell hier auftrumpft, hat auch mich stark beeindruckt. Und ja, ich werde erneut reingehen und ihn tatsächlich in der Ladies-Night sichten, um die Reaktionen des Publikums abzugreifen und mich davon zu überzeugen, dass die Erst-Sichter dann auch genügend Werbung für diesen Film machen, denn so etwas gehört auf die Leinwand. Den Weg in die Herzen der Menschen erobert der Film im Sturm.
Was noch beeindruckend ist: Arthaus hat ja mittlerweile einen zu abgespacten Beigeschmack, so dass sich viele in dem Wissen eher wieder davon abwenden, weil die Filme zu seltsam, zu anspruchsvoll oder zu abgehoben sind. Das hier ist Arthaus und keiner merkt’s. Damit hat man eine Brücke geschlagen und bietet dem ganz gewöhnlichen Zuschauer, der keinen allzu großen Anspruch möchte, hochwertiges Kino mit einer lebendigen und spannenden Story, die für einen Kinoabend allem anderen vorzuziehen ist.
 

.kinoticket-Empfehlung: Das Original heißt: The Guernsey Literary And Potato Peel Pie Society.
Und jetzt packt eure Klamotten ein, bringt ein paar Taschentücher mit und lasst euch von diesem anspruchsvollen und absolut wertigen Film beeindrucken, der mit dem deutschen Titel das Understatement des Jahrhunderts gesetzt hat: Dahinter verbirgt sich so viel mehr, als man anfangs erwartet. Und genau deshalb sollten insbesondere auch Männer diesen Film zwingend besuchen.

 
Nachspann
❌ braucht man nicht abzuwarten, rausgehen erlaubt!
Kinostart: 09. August 2018

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Es ist 10 Jahre her, dass Mamma Mia! weltweit 600 Millionen Dollar eingespielt hat und es ist keine Frage der Ehre, diesen Zug in unserer kapitalistisch veranlagten Welt erneut auszuspielen, auch wenn nur die Hälfte dabei rauskommen sollte.
Hollywood ist sowieso bekannt dafür, einmal funktionierendes so lange wieder neu aufzuwärmen, bis sich daraus wirklich kein einziger Cent mehr melken lässt. An wem ist dieser Film damals denn bitteschön nicht vorbei geschlittert? Es war also irgendwo klar, dass eines Tages die Fortsetzung serviert werden dürfte und – (da fangen jetzt die positiven Nachrichten an) – 10 Jahre sind mehr als genug Zeit, um ein vernünftiges Konzept auf die Füße zu stellen und nicht einfach nur lahmarschiges Wiederkäuen zu aktivieren.
An diese Mammutaufgabe hat sich Regisseur Ol Parker gewagt und alte Gefühle wieder neu aktiviert. Es ist nicht zu viel verraten, wenn ich ABBA ins Spiel bringe und es ist auch bekannt, dass es zweite Teile immer immens schwer haben. Im Suhl der derzeitigen .trailer-Landschaft sieht es auch höchst komisch aus, wenn auf einmal irgendwelche Figuren über die Leinwand tanzen und diese doch recht seltsam anmutende Vorschau mit dem im Vergleich merkwürdigen Film das Sommerevent des Jahres ankündigen will.
Man bleibe skeptisch. Als Laie ist bekannt, dass die immer gleichen Geschichten wieder und wieder auf den Opernbällen und Theaterbühnen erzählt werden und es niemals niemals niemals neuen Stoff geben darf, weil sonst die immer schon so seiende Bühnenlandschaft irre in sich zusammenbrechen würde und die Leute wohl auch heute in Theatern immer noch das gleiche sehen wollen.
Genau wie Grimm’s Märchen. Die gibt es – und da werden niemals neue erzählt, sondern die Klassiker wieder und wieder ausgepackt. Neu interpretiert, aber behüt’ euch Gott, wenn man dazu neuen Stoff gesellt.
Und nun ratet, was ich von Mamma Mia! – Here we go again gedacht habe. 😉
Ich meine: Allein der Titel ist schon langweilig und prophezeit einem ja förmlich, dass es quasi nur warmen Babybrei geben wird und das genussgeballte Spanferkel schon von vornherein von der Speisekarte gestrichen ist.
PUSTEKUCHEN!
 
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Das Teil ist dermaßen geil und großartig geworden, dass ich dem Film wünsche, die 600 Millionen Dollar zu knacken und die Macher zu inspirieren, in vielleicht 8 Jahren dann den dritten Wurf zu präsentieren!
Es ist absolutely amazing, was einem da von der Leinwand in die Seele springt und die Gefühle vom Hocker reißt! Die Farbenfreude, das Summer-Feeling, die hoch angesiedelte Emotionalität und die Idee, mit der man hier eine absolut bekannte und zigtausendmal durchgekaute Geschichte so verblüffend neu und einzigartig erzählt, ist unglaublich!
Wer meine Disney-Ausführungen verfolgt hat, der weiß, wieviel ich für “Singfilme” übrig habe und wer schon etwas länger mitliest, weiß auch, dass ich einige Male prophezeit habe, dass in Zukunft immer mehr Werke in die Lichtspielhäuser gezerrt werden, die neue Zuschauer anwerben und ihnen Opern und Theater schmackhaft machen sollen. Initiative “Bekehrt den Bürger fürs Theater” ist also auf vollen Touren und Mamma Mia! – Here we go again spielt da kein einziges Stück mit rein und teilt sich den Kuchen, sondern basht einfach mit unfassbarer Positivität und tatsächlichen Sommergefühlen vor den Latz, dass einem Hören und Sehen vergeht.
Dieses Ding ist so wunderbar ausgeglichen und austariert, dass eben nicht nur die üblichen Schmonzetten und Evergreens präsentiert werden, sondern man hat eine hervorragende Auswahl an Songs getroffen, bringt diese (besser als auf der Bühne?) in den Storyfluss ein und interpretiert da drumherum ein Stück, dass eine mögliche Entstehung der Geschichte des ersten Teils erklären könnte.
 


 
Nichts wurde aufgewärmt, sondern man liefert Frischfleisch und junges Gemüse und distanziert sich damit hintergründig auch von “Die jungen Schauspieler können allesamt nichts mehr, sondern nur noch doofen CGI-Kram” und setzt selbst hinter den Kulissen damit Maßstäbe und Statements, die mehr als begrüßenswert für die Kinolandschaft sind.
Wer hier am Schluss keine gute Laune hat, dem ist leider nicht zu helfen. Und das, was einem geboten wird, zieht in seinen Bann, Opernlover ja oder nein – es ist wurscht, ob man sich damit auskennt, Teil 1 vielleicht sogar noch nicht gesehen hat oder in seinem Leben noch nie etwas von Mamma Mia! gehört hat (gibt’s da jemand?) – diese Fortsetzung zählt, ich möchte fast schon sagen “erstmalig”, zu den Sequels, die das Level ihres Vorgängers überragen und sich absolut nicht anmerken lassen, dass es hier “nur weiter geht”.
Es ist ein gigantisches Spektakel, dass sich niemand – und ich meine wirklich niemand – auf der großen Leinwand entgehen lassen soll, und danach – so beweisen es die Bilder im Beitrag – darf man sich dann in die Theater verziehen und dort das passende Bühnenstück bewundern, von dessen Münchner Darstellerinnen und Pianisten wir in der Pressepreview eine exklusive Überraschungsvorstellung genießen durften.
 

.kinoticket-Empfehlung: Ich halte nichts von Hypes und es ist daher um so verwunderlicher, dass ich auf diesen Faszinationszug aufspringe und begeistert bin von dem, was uns da auf der Leinwand geboten wird: Eine absolut neu aufgesetzte, durchkuratierte und ästhetisch himmlische Darbietung, die alles andere seinerzeit mit Leichtigkeit in den Schatten stellt.
Wenn man vorher kein ABBA-Fan war: Danach ist man es. Und das liegt sehr daran, dass eben nicht nur Dauerbrenner, sondern gerade die “liegengelassenen” Titel großartig vorgetragen und in Szene gesetzt werden, so dass man am Schluss total beflügelt und vor positiver Energie sprühend ins Leben entlassen wird.
Wer jemals eine Glücksdroge ohne Nebenwirkungen haben wollte: Hier ist sie! Stürmt die Säle und lasst euch dauerhaft davon begeistern und verzaubern – es lohnt sich!

 
Nachspann
✅ Abwarten! Den kriegt man quasi gar nicht mit, weil das, was in einem Nachspann normalerweise gezeigt wird, vollkommen untergeht … und tut euch selbst den Gefallen und geht nicht, bevor der letzte Vorhang fällt: Es kommt nämlich noch was. Und zwar ganz zum Schluss!
Kinostart: 19. Juli 2018

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Mir fehlen die Worte. Im Ernst. Auf dem Plakat steht ja schon so schön: “All you need is one killer track.”
Ich habe den Film das zweite Mal in der Sneak Preview auf Deutsch gesehen und die Mannschaft war begeistert! Mein Empfinden war eher, dass man mit der Synchro wieder mal einiges ziemlich in den Sand gesetzt hat, weil viel Ausdrucks-Schwere durch die “quietischigen” deutschen Stimmen verloren geht und wie üblich einiges an Wortwitz das Zeitliche segnet.
Und wenn die Sneaker schon begeistert davon waren, wie viel mehr ist man es dann, wenn man das Glück ergattert und in eine der wenigen OV-Vorstellungen darf?
Burner!
Ich meine: Der Cast liest sich allein schon runter wie Butter und ich LIEBE Ansel Elgort und seine butterweiche, zärtliche, romantische Milchbubikid-Art, die ihn zu dem macht, was er ist: Die perfekte Besetzung für Baby Driver, denn diese Rolle ist ihm perfekt auf den Leib geschneidert.
Kein Ausprobieren. Kein Cool-Wirken. Kein “mal sehen, die Kinobesucherzahlen werden’s schon richten”. Nope. Einfach nur ein verdammt schnittiger, flotter, stylischer, verbalintegrer und in sich stimmiger Film mit verdammt viel Esprit.
Achja, bevor ich’s vergesse: Kevin Spacey! Irgendjemand schon mal einen Film mit ihm gesehen?
Und wenn man dazu jetzt eine unglaublich austarierte Ballzuspiel-Dynamik mit Ansel Elgort dazu nimmt, kommt das raus, was von der Leinwand runter prescht, wenn man sich für eine der kargen Vorstellungen entscheidet.
Und Leute: Ihr werdet es nicht bereuen. Diese Eigendynamik, das Herzblut, wenn man die Schüsse perfekt an die Song-Takte angleicht und in so vielen Kleinigkeiten Sinn fürs Detail beweist, zeigt einfach, dass hier nicht irgendwelche spröden Zwänge die Oberhand hatten, sondern man tatsächlich liebte, was man tat: Ein Wunderwerk erschaffen, dass in punkto Soundtrack, Optik, Schnelligkeit, Einzigartigkeit und Harmonie nur so vor sich hin glänzt und darauf wartet, von den Kinobesuchern angebetet zu werden.
 

.kinoticket-Empfehlung: Was bleibt mir also mehr zu tun, als zu behaupten: All you need is a .kinoticket?
Damit wäre alles von meiner Seite aus erledigt. Der Rest obliegt nun euren fähigen Händen, denn wer einen fantastischen Kinoabend erleben möchte, ist mit Baby Driver garantiert gut bedient.
Achja: One last word: Gute Boxen ob des überirdisch guten Soundtracks sollten natürlich auch hier völlig selbstverständlich sein.

 
Nachspann
Zuhören! Wirklich jetzt. Und wer nicht mag, darf gerne rausgehen, nochmal nimmt man den Deckel nicht vom Objektiv.
Kinostart: 27. Juli 2017

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Der Titel an sich ist ja bereits eine wunderbare Persiflage über die allseits aufkommenden Zombiefilme, die gerade ein Revival feiern, dass derartig überhand nimmt, dass man es bald nicht mehr sehen kann.
Dass nun überall einfach noch Zombies dazu kommen, gepaart mit dem Original Stolz und Vorurteil macht hier im Saal mal richtig Laune auf hohem Niveau. Das wunderbare Arrangement zwischen Romantik und Töten wurde hier so gekonnt ineinander verflochten, dass die Balance auf beiden Seiten immer gewahrt bleibt und keiner von beiden Interessenten zu jedweder Sekunde im Film enttäuscht von dannen ziehen muss: Sowohl Damen als auch Herren haben hier einen höllischen Spaß und können das Werk abfeiern, ohne dabei argwöhnisch die Augen zu verdrehen, wenn man mit Freundin wieder einer ihrer Schnulzen schauen respektive mit ihm wieder einer seiner brutalen Blutfilme durchleiden muss.
Wie die Herrschaften es gepackt haben, derart unterschiedliche Genres in ein einziges zu verwandeln und dann auch noch eine so gute Geschichte darum zu basteln, dass das Patchwork-Filmwerk als Alleinstellungsmerkmal dastehen lässt, ist mir bis heute ein Rätsel. Tatsache ist: Dieses unglaubliche Experiment funktioniert – und zwar erstaunlich gut. Es macht Spaß, den Helden bei ihrer Arbeit zuzusehen und in der Traumwelt der Romantik einzutauchen, während rund um einen rum einfach alles einstürzt.
Selten habe ich bei einer so ernsten Angelegenheit so viel Spaß im Kino erlebt und erst recht nicht nach dem Abspann so über das Nachfolgende so laut gelacht, wie hier: Wer sich mal etwas völlig Abwegiges anschauen möchte, einen einigermaßen harten Magen hat und im allerbesten Fall noch das Original kennt, der kommt hier richtig auf seine Kosten.
 

.kinoticket-Empfehlung: Der Titel holt hier beide schon von ihren Plätzen ab: Leute, die Romantik mögen und Menschen, die solche Filme überhaupt nicht abkönnen.
Das Kunstwerk zu vollziehen, hier beide Klientel friedliebend im Kino nebeneinander vergnügt zu sehen, ist den Machern hier ausgesprochen gut gelungen. Hoffen wir, dass die restlichen Bücher dieser Reihe auch noch verfilmt werden, denn auf diesen Klamauk hätte ich ehrlich riesig Bock.

 
Nachspann
Sitzen bleiben … geiler kann ein Film kaum enden 😉

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Cinderella

Nachdem in Hollywood ja die Märchenverfilmungswut ausgebrochen ist und man Grimm jetzt nicht mehr lesen, sondern anschauen kann, war es keine Frage, bis die Großen auch hier versuchen, die Geschichte neu aufzusetzen und erneut in die Kinosäle zu bringen.
Ist bei einigen vergangenen Filmen ja auch durchaus gelungen. Maleficent zum Beispiel, den ich wunderbar adaptiert und in die moderne Zeit transferiert fand. Entsprechend groß war meine Neugier, wie die Macher es bei dieser durchaus ausgelutschten Story nun bringen würden.
Optisch auf jeden Fall ein Augenschmaus. Die Märchentortensüße schleimt hier nur allzu stark und man wird überannt von Farben, Formen, Glitzer und Glamour. Seien es Ballsäle, die Kutsche, Schuhe oder Kleider – hier lässt man Mädchenherzen sicher höher schlagen.
Geschichtlich wurden keine großen Ausbrüche gewagt, sondern das erzählt, was gesagt werden musste. Statt alte Geschichten neu zu erzählen, wird hier nur analoges digitalisiert. Ob man sich dabei nun auf die “Buchtreue” beruft oder sich Einfallslosigkeit vorwerfen lassen darf, sei dahingestellt.
Müde sollte man sich den Film keinesfalls anschauen, denn Soundtrack und Score tun ihr übriges, um dich in den Dornröschenschlaf fallen zu lassen. Der trägt so butterweich durch den ganzen Film, dass Spannungsspitzen keine Chance haben, deinen Geist wieder wachzurütteln. Du gehst irgendwie benommen wieder aus dem Saal, was jetzt aber auch nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen ist.
 

.kinoticket-Empfehlung: Cinderella-Liebhabern liefert man hier eine neue Version ihrer Geschichte, die mit modernen Mitteln durchaus gelungen umgesetzt ist. Wer spannende Unterhaltung sucht, die überrascht, begeistert und vereinnahmt, der wird hier eher enttäuscht.
Diesen Film sollte man sich dann anschauen, wenn man einfach mal wieder kurzfristig in die Märchenwelt getragen und dort fallen gelassen werden möchte. Das funktioniert nämlich tatsächlich richtig gut.

 
Nachspann
liefert keine neuen Erkenntnisse.

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