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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Keegan-Michael Key

Predator – Upgrade (3D) (inkl. Gewinnspiel)

Es gibt wieder mal Filmunterricht, bevor ihr am Ende des Beitrags im Gewinnspielsektor landet!
Am Anfang war:
Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Aliens – Die Rückkehr
Alien 3
Alien – Die Wiedergeburt
Prometheus – Dunkle Zeichen
Alien: Covenant
Predator
Predator 2
Predators
Alien vs. Predator
Aliens vs. Predators
Soll ich ausholen? 😉 Nein, wir machen keinen zweiten Star Wars-Beitrag, sondern ganz kurz: Nachdem Alien in der Hauptreihe (1-4) eine unvergleichbare Koryphäe im Filmuniversum geschaffen hat, auf die man sich gerne und jederzeit immer wieder bezieht und die in jedem Schädel Platz gefunden hat und der etwas unterschwelligere Predator-Hype mit damals noch meinem Jugendidol Arnold Schwarzenegger ebenso Filmgeschichte geschrieben hat, war klar, dass ein Crossover her musste, nicht um es unlängst Freddy vs. Jason gleichzutun und im Hype der korrelierenden Monster mitzuschwimmen.
Eines hat dieser Misch-Masch-Hype geschafft: Er hat die Einzigartigkeit der Superhelden zerstört und die Gewässer von Bösewichten aufgeweicht: Fortan kann keiner mehr nur einzeln bestehen, man braucht Truppen und immer größere Monster-Armeen, um dem Zuschauer noch genügend Blockbusteranreiz zu liefern, damit er trunken vor Größenwahn ins Kino wankt und sein Geld dort lässt.
Siehe Avengers. Siehe Justice League. Es ist wie beim Sex: Früher die eine, hier und da mal ein Ausrutscher, der mit dem Tode bestraft wurde und fertig. Und heute? Vögelt jeder mit jedem. Eben auch auf der Leinwand. Und bei den Superhelden. (Ich warte immer noch auf Deadpool und Spiderman ;-)).
Nachdem man sich also nun mit den Kreuzungen der beiden Monster-Rassen begnügt hatte und es wieder ans Erneuern eines Zeitalters ging, in dem alte Helden erneut auf der Leinwand toben sollten, erfuhr man, dass die Regeln der Kunst heute eben nicht mehr so simpel funktionieren, wie damals: Es wurde zu viel Trara gemacht, zu modern aufgetischt und Filme wie Predators oder Alien: Covenant kackten zumindest in den großen Sälen komplett ab.
Und daraus schien Twentieth Century Fox gelernt zu haben.
Was mega geil ist! Man schafft nämlich, den Zug entgleisen zu lassen und befährt nun völlig neue Wege, die eigentlich keine sind: Back to the 90s – back to the roots – back to the beginning. Aber eben nicht einfach so “Dann machen wir’s eben wieder in alt”, sondern richtig heftig geil!
Der Sprung zurück ist sowas von tauglich und phänomenal, dass ich gespannt bin, wie der aktuelle Predator – Upgrade bei euch ankommen wird!
Ich will euch nicht spoilern und halte mich brav an mein Versprechen, und ich hasse es jetzt schon, dass alle anderen es garantiert tun werden und bete inständig, dass ihr vor dem Kino nicht zu viel lest oder schaut oder hört: Der Film trumpft nämlich mit einer Warte an Überraschungen auf, die ich kaum zu glauben für möglich gehalten hätte. Damit sind wir nämlich tatsächlich wieder im Stile der guten alten 90er, wo … ich spoiler nicht!
Aber bitte versprecht mir: Geht rein und übersteht die ersten 20 Minuten. Die sind da, um die äh aktuelle Nation abzuholen und irgendwie in Fahrt zu kommen. Danach wird’s mega! Promise!
 
G E W I N N S P I E L
Um um dieses “Mega” mega zu feiern, haut euch das grandiose Twentieth Century Fox wieder einen Latz um die Ohren, dass es knallt: Es gibt FREIKARTEN, FILMPLAKATE und eine ganz besondere Abartigkeit: Dieses hübsche Geschenk hier:
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Und alles gleich mehrfach – also haut rein!
Die Frage diesmal: Welchen Alien- bzw. Predator-Film habt ihr bereits gesehen und welcher gefällt euch davon am besten?
Haut eure Kommentare – wie gehabt – bis einschließlich Mittwoch, den 19. September 2018 unter diesen Beitrag und ihr seid im Lostopf! Und glaubt mir, der ist diesmal riesig!
Die Gewinner werden am Donnerstag von mir via random.org gezogen und per E-Mail benachrichtigt, damit ich euch die Gewinne zukommen lassen kann. Hinterlasst also in eurem Kommentar eine gültige E-Mail Adresse, damit ich euch auch schnell erreiche.
Und damit sage ich: Die Jagd ist eröffnet – feiern wir ein episches neues Zeitalter, dass uns den Spaß der 90er Jahre ganz aktuell wieder zurück auf die Leinwände bringt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Grandios, wie man den Absprung aus der Mittelmäßigkeit hin zur Größe der 90er Jahre problemlos meistert!
Vorbilder gibt’s keine mehr, Mysterien sind längst alle entschlüsselt, es zählt nur noch der Gaudi. Und davon gibt’s hier jede Menge! Genießt es und schöpft aus vollen Zügen.
P.S: Stellenweise mit FSK-18-Material bestückt wird der Film in Deutschland mit FSK 16 zugelassen, was ich persönlich zu niedrig angesetzt finde, vielleicht bewertet die seltsame FSK aber auch mit rationalen Begründungen, die ich nicht kapiere. Alle anderen: Rein da! Endlich macht’s wieder Spaß!

 
Nachspann
❌ Lohnt sich nicht abzuwarten, hier folgt nichts wesentliches mehr.
Kinostart: 13. September 2018
Original Title: The Predator
Length: 107 Min.
Rate: FSK 16 | R

Hotel Transsilvanien 3

Zur Zeit ist der Markt hart umkämpft. Rivalen wie Netflix oder Amazon Prime machen knallharte Preisansagen und umwerben des Users Zeit, die er dann nicht mehr geldspendend im Kino verbringen kann, was Hollywood derzeit mächtig zu schaffen macht. Warum wohl umkämpfen derzeit die Monster-Studios den Verkauf der 20th Century Fox? Es ist eine Schlacht der Superlative, die sich um die Marktmacht im Bereich Film ausbreitet und aus der einige Leichen hervorgehen werden.

Zeitgleich spürt man, wie jedes Label eigenständig aufrüstet und in allen erdenklichen Bereichen aufstockt, um konkurrenzfähig zu bleiben. Ob diese Entscheidungen alle aus reiner Vergnüglichkeit oder aus schierer Panik heraus getroffen werden, vermag man als Außenstehender kaum sagen können.

Fakt ist: Auch der Animation-Market ist ein Segment, in dem jedes Major Label aufrüstet und seine eigene Ideenschmiede mit immer neuem Stuff ausstattet. So geschehen mit den jüngst erfolgreichen Filmen aus der Hotel Transsilvanien-Reihe, die eigens Geschichte geschrieben haben.

Womit wir beim aktuellen Thema wären. Der Startfilm eröffnete eine völlig neue Welt, hatte zynische und bissige Kommentare, eine schnuckelige Niedlichkeit und war eben wieder etwas eigenes ohne von anderen abzukupfern. Von Teil zwei behaupte nicht nur ich, dass er “einfach da” war, seine Bestwerte aber während der Laufzeit in der Tasche behalten hat und in weiten Teilen mit Langeweile glänzte.

Und nun möchte man diese Filmreihe wiederbeleben und schickt die Animationsfiguren erneut auf die Reise, um die Leinwände der Welt zu bevölkern und hat bereits im Vorfeld pressetechnisch schon einen ziemlich großen Aufriss gestartet. Und tatsächlich, von der Bauart und Witzigkeit kommt man erneut fast an den ersten Teil heran, der Speed ist wiederhergestellt und die Erzähltiefe erlebt ein Revival der wünschenswerten Art. Auch technisch spürt man, dass hier jetzt richtig Geld drin steckt und man mächtig in diesen Zweig investieren möchte und hat.

Die Animationen sind super ordentlich konstruiert und auch die Einfälle glänzen hier und da mit gelungenen Gags und Impressionen, die man größenmäßig von Fluch der Karibik 5 kennt: Hier wurde anständiges Handwerk abgeliefert und tatsächlich mächtig Drive in den Hintern gesteckt.

Wo ich allerdings ein klein wenig Probleme sehe, ist, dass es nun stellenweise genauso wirkt, was ich mal als “disneyhaftes Verhalten” bezeichnen möchte: Man wird groß. Riesig. Man will Kinder beeindrucken und tut dies mit unglaublich viel Geld.

Leute: Geld ist nicht alles. Mit Geld kann man viele Dinge lösen, das stimmt, Geld ist ungemein hilfreich, um seine Ziele im Leben zu erreichen, aber Geld ist niemals ein Allerweltsheilmittel, um sämtliche Probleme aus dem Blickfeld wegzukaufen. Und genau das denkt man manchmal, wenn man sich die Dialoge anhört oder den Plot genauer betrachtet: Die ersten Atemzüge der Angst gedeihen und man spürt bereits kleine Kompromisse, die in Richtung Größenwahnsinn deuten – und das war noch niemals gut.

Und in diesem Bereich erlebt der Film gewaltige Abstriche. Wirkt teilweise nicht mehr so authentisch, sondern konstruiert, macht Einbußen in seiner Bissigkeit und driftet teilweise sogar in die Aberwitzigkeit ab. Kinder vermögen dies vielleicht nicht so stark bemerken, für die ist es einfach nur eine spektakuläre und großartige Show, Erwachsene jedoch müssen die Abstriche hinnehmen und damit verliert das Werk an Wert. Konnte man beim ersten Teil noch ungeschunden ins Kino rennen und den Sonntagnachmittag dort genießen, kann man sich den dritten Teil nun auch gerne als Nachmittagsunterhaltung auf dem heimischen Fernseher betrachten. Die Wirkung wäre hier zwar nicht ganz so pompös, wie sie auf der großen Leinwand ankommt, allerdings entfällt langsam das Interesse der Erwachsenen und damit geht der Film meiner Meinung nach den Weg in die falsche Richtung.

.kinoticket-Empfehlung: Wirkt großartig und kommt nahe an den ersten Teil heran, stolpert aber ein klein bisschen über seine eigene Größe und hinkt durch anfangende Kompromisse beim Drehbuch und anderen Sachen.

Für Kinder eine großartige Show, lustige Szenen und ein toller Plot, für Erwachsene jedoch nur noch bedingt geeignet, da er hier und da etwas zu überdreht wirkt. Tut den Kleinen nicht weh, wäre aber schade, wenn in kommenden Teilen diese Richtung beibehalten würde.

Nachspann
✅ ist animiert, und das auch ziemlich witzig, sitzenbleiben lohnt sich also wieder mal.

Kinostart: 16. Juli 2018

Original Title: Hotel Transylvania 3: Summer Vacation
Length: 97 Min.
Rated: FSK 0

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