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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Hochhaus

Skyscraper (3D)

Dwayne Johnson in seinem neusten Superwerk: Ich habe es schonmal geschrieben, dass dieser Schauspieler einfach genau weiß, was er möchte, seine feste Fan-Base längst errungen hat und sie ihn für genau das lieben, was er tut: Solides Action-Kino zweiter Güte, viel CGI, Pompösität und ein billiges Drehbuch dazu, ganz, wie man es aus dem klassischen 90er-Jahre-Action-Kino kennt.

Ich denke, mittlerweile dürfte jeder die gleichen Erwartungen an einen Film wie diesen habe. Johnson steht für sein eigenes Genre, für das man ihn kennt und liebt (oder hasst). Und mit jenen Erwartungen bin ich auch in die Show getigert und habe geschaut, was so auf mich zukommt.

Und Leute? Es kracht. Gewaltig. Um es vorweg zu nehmen: Ich glaube, dass dies mit Abstand der beste Film von Johnson geworden ist, den er je herausgebracht hat. All seine Vorläufer (San Andreas, Rampage, Jumanji etc.) kommen bei weitem nicht an das Niveau ran, das man hier auffährt!

Designtechnisch ist das Ding schon mal die absolute Wucht. Klar, hier haben so ziemlich alle bekannten CGI-Studios ihre Finger im Spiel gehabt und mit der neuesten Technik spielen dürfen und das merkt man. Das Ding ist eine optische Augenweide, wie es sie bisher nicht gegeben hat. Dagegen stinkt sogar Passengers ab und den habe ich ja auch wegen seiner Optik vergöttert. Damit hätten wir ein neues Level von Ästhetik und Schönheit erreicht, dass Maßstäbe setzt und dem Kinozuschauer exklusive Einblicke in die Welt des modernen Kinos präsentiert, die ein .kinoticket bereits jetzt schon vollkommen rechtfertigen.

Doch neben der puren Schönheit und Ästhetik tanzt man ebenfalls den Tanz der üblichen Action-Plots, die damals schon lächerlich waren und es heute noch stellenweise sind, obgleich man hier einen sanften Unterton angeschlagen hat, der Lust auf mehr macht und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lässt: Schmeißt in den Drehbüchern noch mit etwas mehr Hirn um euch und lasst die typischen Actionkracher-Dummheiten gänzlich sein und Marvel bekommt Jünglings-Konkurrenz!

Beim Soundtrack, der (technischen) Kulissenauswahl und dem Look & Feel des Films hat man definitiv voll ins Schwarze getroffen und liefert hier mehr, als man letztendlich erwartet hätte: Grandioses Popcorn-Kino, dass Avancen zum Megablockbuster aufweist und das ich liebend gerne auf der neue LED-Leinwand in Esslingen betrachten wollen würde: Cinema-LED, neue IMAX-Lasertechnik und damit eine völlig neue Generation der Kino-Publikationen hat begonnen und Skyscraper ist genau der Stoff dafür, den man sich auf diesen Leinwänden besehen sollte.

Der Actionkracher startet heute Abend in den Kinos und ihr tätet gut daran, eure üblichen Pläne auf Eis zu legen und euch ins größte Kino der Umgebung zu verziehen, um diesem Machwerk beizuwohnen, denn es lohnt sich seit langem endlich mal wieder, den Abend mit bester Unterhaltung zu beginnen.

 

.kinoticket-Empfehlung: Liefert extrem viel mehr, als man erwartet und macht richtig Spaß dabei: Dwayne Johnson‘s bislang bestes Werk in einer überwältigenden Optik-Wucht und ästhetischem Design, dass einen glauben lässt, man wäre im Himmel!

Der Plot krankt wie üblichen an den bekannten Action-Dummheiten, bleibt seinem Genre damit aber konsequent treu und liefert nichts neues, sondern zwingt hier und da zum unfreiwilligen Lachen, dafür haut der Rest des Films einen tatsächlich vom Hocker.

Beste Popcorn-Kino-Unterhaltung ist auf einem hohen Niveau garantiert, dass es bisher so nicht gab: Leute, geht da rein, solange die größten Screens damit beseelt werden: Es lohnt sich!

 

Nachspann
✅ Wo man im Film selbst oft das Gefühl hat, es wird zu wenig davon gezeigt: Hier kommt es – also bleibt sitzen, bis es wirklich dunkel wird und der übliche Nameroll abläuft.

Kinostart: 12. Juli 2018

Original Title: Skyscraper
Length: 103 Min.
Rated: FSK 12

Mechanic: Resurrection

Jason Statham ist nicht austauschbar. Nicht so, wie die ganzen Milchbubis, denen man große Rollen in noch größeren CGI-Machwerken anbietet, die aber selbst keine großartige Persönlichkeit mitbringen und den Film damit führen, sondern eher dafür sorgen müssen, dass sie in der Wucht der Animation und Computerlügen als Mensch und Schauspieler nicht untergehen und quasi mehr oder weniger krampfhaft darum kämpfen, den Anschluss nicht zu verlieren.
Bei Statham ist das genau das Gegenteil. Steht er auf dem Plan, weiß jeder, dass nach seinen Spielregeln gespielt wird. Er bringt ein Image mit, der einen Film tragen kann – und das ist eine seiner größten Stärken, die auch in Mechanic: Resurrection mehr als zum Zuge kommen.
Schon gleich in den ersten 30 Sekunden ist die Stimmung gleich mal auf Vollpower und man ist mitgerissen und sofort im Spiel. Keine langwierigen Aufbauprozesse, keine Einführungen oder sonstiger Schnickschnack – sondern Schalter umlegen und los geht’s.
Und diese 90er-Jahre-Manier macht im zweiten Teil dieser Filmreihe gleich mal wieder tierisch Spaß. Solides Actionkino, bei dem jeder weiß, wie es zu enden hat, der Weg dorthin macht allerdings tierisch Bock und die Mucke und der ganze Aufbau drumrum ist höchst professionell und modern.
Und genau das macht diesen Film für mich zur perfektion Beigabe zum Popcorn und lässt das alte Actionkino der 90er Jahre wieder aufleben. Top!
 

.kinoticket-Empfehlung: Auf jeden Fall reingehen!
Der knallt nicht nur wieder in 90er Jahre Manier, sondern unterhält in bester Weise und sorgt für unbesorgte Stimmung im Kino – dabei hat garantiert jeder seinen Spaß, der mit Statham auch nur im geringsten etwas anfangen kann.

 
Nachspann
gibt’s keinen, man darf sich also gemütlich wieder verzupfen, wenn die Show vorrüber ist.

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