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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: Dwayne Johnson

Skyscraper (3D)

Dwayne Johnson in seinem neusten Superwerk: Ich habe es schonmal geschrieben, dass dieser Schauspieler einfach genau weiß, was er möchte, seine feste Fan-Base längst errungen hat und sie ihn für genau das lieben, was er tut: Solides Action-Kino zweiter Güte, viel CGI, Pompösität und ein billiges Drehbuch dazu, ganz, wie man es aus dem klassischen 90er-Jahre-Action-Kino kennt.

Ich denke, mittlerweile dürfte jeder die gleichen Erwartungen an einen Film wie diesen habe. Johnson steht für sein eigenes Genre, für das man ihn kennt und liebt (oder hasst). Und mit jenen Erwartungen bin ich auch in die Show getigert und habe geschaut, was so auf mich zukommt.

Und Leute? Es kracht. Gewaltig. Um es vorweg zu nehmen: Ich glaube, dass dies mit Abstand der beste Film von Johnson geworden ist, den er je herausgebracht hat. All seine Vorläufer (San Andreas, Rampage, Jumanji etc.) kommen bei weitem nicht an das Niveau ran, das man hier auffährt!

Designtechnisch ist das Ding schon mal die absolute Wucht. Klar, hier haben so ziemlich alle bekannten CGI-Studios ihre Finger im Spiel gehabt und mit der neuesten Technik spielen dürfen und das merkt man. Das Ding ist eine optische Augenweide, wie es sie bisher nicht gegeben hat. Dagegen stinkt sogar Passengers ab und den habe ich ja auch wegen seiner Optik vergöttert. Damit hätten wir ein neues Level von Ästhetik und Schönheit erreicht, dass Maßstäbe setzt und dem Kinozuschauer exklusive Einblicke in die Welt des modernen Kinos präsentiert, die ein .kinoticket bereits jetzt schon vollkommen rechtfertigen.

Doch neben der puren Schönheit und Ästhetik tanzt man ebenfalls den Tanz der üblichen Action-Plots, die damals schon lächerlich waren und es heute noch stellenweise sind, obgleich man hier einen sanften Unterton angeschlagen hat, der Lust auf mehr macht und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lässt: Schmeißt in den Drehbüchern noch mit etwas mehr Hirn um euch und lasst die typischen Actionkracher-Dummheiten gänzlich sein und Marvel bekommt Jünglings-Konkurrenz!

Beim Soundtrack, der (technischen) Kulissenauswahl und dem Look & Feel des Films hat man definitiv voll ins Schwarze getroffen und liefert hier mehr, als man letztendlich erwartet hätte: Grandioses Popcorn-Kino, dass Avancen zum Megablockbuster aufweist und das ich liebend gerne auf der neue LED-Leinwand in Esslingen betrachten wollen würde: Cinema-LED, neue IMAX-Lasertechnik und damit eine völlig neue Generation der Kino-Publikationen hat begonnen und Skyscraper ist genau der Stoff dafür, den man sich auf diesen Leinwänden besehen sollte.

Der Actionkracher startet heute Abend in den Kinos und ihr tätet gut daran, eure üblichen Pläne auf Eis zu legen und euch ins größte Kino der Umgebung zu verziehen, um diesem Machwerk beizuwohnen, denn es lohnt sich seit langem endlich mal wieder, den Abend mit bester Unterhaltung zu beginnen.

 

.kinoticket-Empfehlung: Liefert extrem viel mehr, als man erwartet und macht richtig Spaß dabei: Dwayne Johnson‘s bislang bestes Werk in einer überwältigenden Optik-Wucht und ästhetischem Design, dass einen glauben lässt, man wäre im Himmel!

Der Plot krankt wie üblichen an den bekannten Action-Dummheiten, bleibt seinem Genre damit aber konsequent treu und liefert nichts neues, sondern zwingt hier und da zum unfreiwilligen Lachen, dafür haut der Rest des Films einen tatsächlich vom Hocker.

Beste Popcorn-Kino-Unterhaltung ist auf einem hohen Niveau garantiert, dass es bisher so nicht gab: Leute, geht da rein, solange die größten Screens damit beseelt werden: Es lohnt sich!

 

Nachspann
✅ Wo man im Film selbst oft das Gefühl hat, es wird zu wenig davon gezeigt: Hier kommt es – also bleibt sitzen, bis es wirklich dunkel wird und der übliche Nameroll abläuft.

Kinostart: 12. Juli 2018

Original Title: Skyscraper
Length: 103 Min.
Rated: FSK 12

Jumanji – Willkommen im Dschungel (3D)

Kürzlich hatte man ja das Vergnügen und konnte sich – völlig kostenfrei – nochmal dem Genuss des Originals aus dem Jahre 1995 mit Robin Williams und Kirsten Dunst hingeben.
Wer dies tat und anschließend das .kinoticket für die Fortsetzung gelöst hat, wird erstaunlich viele Parallelen festgestellt haben, die – ganz nach unserer Zeitalter-Manier – hier erfrischend nüchtern aufgearbeitet wurden.
Was mich daran stört, ist die Dissonanz, die sich aus den Absichten ergibt, weswegen man damals respektive heute solch einen Film gedreht hat. Hier macht einem die fortschrittliche Technik einen gewaltigen Strich durch die Rechnung, der von mir zumindest überhaupt nicht positiv aufgenommen wurde.
Gehen wir also einmal zurück in der Zeit und begeben uns an die Anfänge der Entdeckungen, wofür man Filme alles nutzen konnte: Menschen zum Staunen zu bringen, Zauber und Magie aufleben lassen, Dinge erklären, die nicht erklärbar waren und sich den rationalen Fakten der Gegenwärtigkeit entzogen haben. Man durfte abtauchen in fremde Welten, die von den Regisseuren eigens geschaffen wurden und konnte frösteln, zittern, bibbern, fiebern oder sich leidenschaftlich in diese Realitäten verlieben und sie immer wieder besuchen.
Heute? Kennt jeder alles, weiß jeder alles und der Fakt, dass Erstaunliches nur noch CGI-Technik ist, fegt jedwede Magie und Zauber hinweg. Man kann nicht mehr staunen, weil alles offensichtlich ist und dieses Aufgeklärtsein steht dem “In eine fantastische Welt entführen”-Prinzip einfach im Weg.
Dadurch entwickelt sich schnell Langeweile, die beim Sichten der teils kopierten Filmelemente entsteht, da sich der Zuschauer nicht mehr in eine magische Geschichte gefangen nehmen lassen kann, sondern quasi mehr oder weniger dazu verdammt ist, eine Aneinanderreihung von immer besseren Effekten über sich ergehen zu lassen, die das damals schon fragwürdige Prinzip des Inhalts jetzt einmal mehr durch den Projektor nudeln und dem Zuschauer schmackhaft machen wollen.
Kommen wir nun zu den negativeren Punkten: Der zwanghafte Drang, hier unbedingt wieder die biologisch-religiös-politisch-fundamental-grandiose Genderdiskussion einfließen zu lassen, deren Hauptargumente die rein lächerlichsten Banalitäten sind, die weder positive Aspekte auf den Tisch werfen, noch dem Film in irgendeiner Weise zuträglich wären. Auf deutsch: Dieses beschissene Frauen/Männer-Gezoffe, das sich derzeit fast überall auf den Leinwänden breit macht, erreicht ein neues Level der Lächerlichkeit und gräbt sich damit selbst das Wasser ab. Damit entweiht man den einst guten Gedanken dieser Ideen nun endgültig und zieht ihn mit unserem Un-Humor nun endgültig in den Dreck.
Dazu paaren sich dann ein paar “Modernisierungen”, die die damals eigentlich gar nicht so dümmliche Idee nun endgültig lächerlich machen, was dieses Werk nun definitiv zu einer schlechten Mutation des einst lustigen Klamauks macht.
Kann man sich Jumanji – Willkommen im Dschungel deswegen jetzt überhaupt nicht ansehen?
 

.kinoticket-Empfehlung: Der Film ist die konsequente Fortsetzung seines Originals, der gut an die alte Story anknüpft und sie genauso konsequent mit immer mehr mangelndem Humor und Intelligenz anreichert, um daraus letztendlich eine Gender-Lachnummer zu machen, die sich selbst eigentlich nur noch im Weg steht.
Die Magie und der Zauber, den der spinnige Williams seiner Zeit noch inne hatte, ist quasi von CGI und 3D-Gewalt verdrängt worden, wer jedoch mit abscheulich niedrigen Erwartungen da rein geht, erlebt für heutige Verhältnisse mittelmäßiges Popcorn-Kino.

 
Nachspann
in bildhafter Form kommt keiner mehr, wer möchte, kann ihn abwarten – sollte aber keine zu großen Er-Wartungen haben.
Kinostart: 21. Dezember 2017

Baywatch

Testosteron. Busen. Knappe Bikinis. Jede Menge Fleischeslust. Prollgehabe. Strand. Sommer, Sonne, Heiterkeit. Dazu eine Prise Dwayne Johnson, etwas Zac Efron und jede Menge stupide Dialoge, eine billige Story, unterstes Niveau und jede Menge Assis, die die Kinosäle mit ihren Chicas füllen und dabei mächtig einen abfeiern.
So oder so ähnlich habe ich mir die Auswirkungen von Baywatch vorgestellt und dementsprechend meine Erwartungen ganz nach unten geschraubt. Realitätsnähe? Nada. Übertrieben testosterongeschwängerte Szenen mit jeder Menge Überzeichnung? Aber bitte doch.
Jedoch ist das Ergebnis ein völlig anderes. Natürlich braucht jetzt keiner die tiefenentspannte Glückseligkeit mit lehrreicher Moral und unterschwelliger Botschaft erwarten, allerdings werden die Miesepeter wie meinereiner auch nicht mit Erfolg behaftet, was ihre pessimistischen Erwartungen an die Kinoadaption angeht, denn: In vollen Sälen macht die Show tatsächlich richtig Gaudi.
Dabei ist die absichtlich übertriebene Proletenhaltung der beiden Hauptdarsteller sogar ganz förderlich, da genau durch diese realitätsferne Überzeichnung das Werk erst zu leben beginnt und der Charme hier tatsächlich darin liegt, dass keiner das alles auch nur ein Stück ernst nimmt. Allein schon die vielen Spitzen, die man im Drehbuch verankert hat, um alte Fans erneut mit auf die Reise dieser eigentlich stumpfsinnigen Momente zu nehmen, haben mir desöfteren ein lautes Lachen abgerungen und die labile Haltung zu möglichst natürlichen Handlungsabläufen schlägt jeden Logiker zehnmal so tief in die Fresse wie erwartet.
Und genau diese Übertreibung macht aus dem Stück eine Portion Sommerfreude, die das Kino auch in dunklen Sälen mächtig anheizt und so richtig Stimmung aufkommen lässt. Sommer, wir kommen – und zwar mit allen Klischees, die man sich mit aller Mühe ausdenken kann.
Der große Gag-Antreiber ist hier wieder einmal Johnson, dessen Figur schon in vergangenen Filmen bewiesen hat, dass er sowohl ein Publikumsmagnet ist als auch die Fähigkeit besitzt, aus jedem noch so schlechten Drehbuch mit noch so niedrig angesetztem Niveau etwas ansehnliches und beachtenswertes zu kredenzen, an dessen finalen Entgleisungen am Ende auch der Intellektuellste seine helle Freude hat.
Und die Gleichung geht voll auf. Trotz miesester Erwartungen sitzt man im Saal und hat einfach Spaß daran, was gleich noch passiert. Und wenn man einmal nicht selbst am Lachen ist, dann tun es andere für dich und sorgen somit generell für gute Laune.
Die Befürchtungen, dass das wieder nur die dämlichsten aller Zuschauer aus ihren Löchern lockt, sind also unbegründet. Man sollte sich den Trailer anschauen, wissen, worauf man sich einlässt und dann einfach das Folgende genießen. Zwischenrein genauso erfrischend, wie ein kühles Blondes an einem heißen Sommertag.
 

.kinoticket-Empfehlung: Dwayne Johnson rockt die Show und liefert ein Gag-Gewitter, dass sich gewaschen hat.
Die Brachialität der gezeigten Szenen vollgepumpt mit machohaftem Gehabe erzeugt hier eine spritzig-überzeichnete Realität, die mit Selbstironie überhäuft wird und dem Zuschauer eher früher als später unzählige Lacher abringt. Dass man dabei noch versucht hat, auf freundschaftliche Moralansätze zu bauen, ist fast schon überflüssig, denn die Show funktioniert auch ohne diese Versuche.
Geht rein – genießt den Sommer und teilt eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit.

 
Nachspann
Anfänglich sollte man sich noch nicht gleich vom Kinosessel lösen, denn die gezeigten Outtakes sind durchaus einen Blick wert.

Fast & Furious 8

Zeit für Superlativen! Regisseur F. Gary Gray geht mit dem Fast & Furious-Franchise morgen in die legendäre 8. Runde und läutet damit ein neues Kinozeitalter ein.
Man lasse sich die Fakten auf der Zunge zergehen:
Teil 1 ist bereits 16 Jahre alt und zog damals mit erfrischend neuen Ideen um die Ecke, begeisterte Fans, Autoschrauber und eine komplett neue Community im Kino, woraufhin dann ein “üblicher zweiter Teil” gefolgt von einem abstürzenden dritten Teil folgte. Soweit, so gewöhnlich.
Mit der Neuauferstehung Dominic Torettos in Teil 4 kam die eingeschworene Fangemeinde zurück und was dann folgte, ist bislang einzigartig in der Filmgeschichte: Die Macher und Konstrukteure dieser Reihe haben es geschafft, ein Filmepos aus einem vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich auf ein höheres Level zu heben und ihre Anhängerschaft bis hin ins aktuelle Jahrzehnt mehr und mehr zu begeistern.
Während man im fünften Teil böser wurde und sukzessive neue Charaktere einführte, die die Familie der Filme zunehmend bereicherten, landete man in Fast & Furious 7 dann an einem Punkt, an dem man langsam damit anfing, seine Glaubwürdigkeit für immer neue Größe zu opfern. Selbst Fans begannen, sich langsam vom Geschehen abzuwenden und sahen das Ende der Serie kommen.
Nun kehrt die Truppe auf die Leinwand zurück und leistet mit Fast & Furious 8 das Unmögliche: Man begibt sich mit der Glaubwürdigkeit wieder absolut down to earth und zieht dabei die Actionschrauben nochmal gewaltig an.
Leute? Morgen bricht ein neues Kinozeitalter an, das selbst außerhalb der Lichtspielhäuser Maßstäbe setzt und Dinge vollzogen hat, die bis dato ungeschehen waren.
Allein schon mit der Veröffentlichung des Trailers hat man globale Rekorde aufgestellt und der Vorläufer entpuppte sich zum heutigen Zeitpunkt als sechsterfolgreichster Film aller Zeiten! Ich glaube, dass diese Zahl mit dem aktuellen Film nochmal nach oben korrigiert werden kann. Also mal ein paar kleine Einsichten hinter die Kulissen.
 
Kuba
Das erste Mal überhaupt in der Geschichte von Hollywood durfte so eine Megablockbusterfraktion innerhalb Kubas drehen. Dank den entspannteren Verhältnissen zur Zeit von Obama wurden Verhandlungen zwischen den Regierungen geführt, die ermöglichten, dass ein sensationeller Part des Films sich innerhalb dieses wunderschönen Landes abspielt.
Die Produzenten berichten von einem mega herzlichen Aufgenommen werden und Willkommen sein auf der Insel und erlebten dort einfach Unfassbares. Selbst das Verladen von Set-Autos wurde von den Inselbewohnern beklatscht sowie das Auftreten von Toretto & Co. bejubelt. Überall erfuhren sie Hilfe und konnten damit einen fulminanten Start der Beziehungen zwischen den USA und Kuba aufbauen.
Problematisch beim Dreh war, dass sie alle Teile, Autos, Werkstattequipment und Co. selbst mitbringen mussten, da auf dieser Insel keinerlei Vorräte waren oder man nicht einfach so leicht an neue Teile oder zusätzliche Karren zum Verschrotten kam. Und das Ergebnis kann sich mal sowas von sehen lassen. Dieser Geist, den Kuba innehat, trifft quasi genau den Kern dessen, wofür die Fast & Furious-Reihe steht.
 
Über 17 Millionen Dollar
für eine Szene, an der weltweit Menschen ihren Teil dazu beigetragen haben, um die Schönheit, Eleganz, den Prunk und den Flair zu erhalten und zu erweitern: Ich sage jetzt bewusst nicht, um was es sich handelt und welche Szene gemeint ist, aber sobald man im Film sitzt, spürt man es – man merkt es – allein schon anhand des Raunens in der Menge.
Jungs, Mädels, wer auch immer – das, was euch da geboten wird, ist einfach einen verdammten Blick wert! Allein schon deshalb, weil sich die Macher so immens viel Mühe gemacht haben und das Ergebnis einfach ATEMBERAUBEND ist!!!
 
Die Familie
Dazu der Plot, dazu das Händchen, dass man beim Cast auch hier wieder bewiesen hat – wie Charaktere eingearbeitet werden, die verschiedenen Teilnehmern auf irgendwelchen Parties gegenüberstanden und ihre Sympathie für Autos bekundeten – ich denke, genau das macht diese Reihe aus: Dass die Menschen nicht nur etwas spielen, sondern es tatsächlich sind.
Sie SIND diese Familie, die sie auf der Leinwand konzipieren wollen. Sie haben die Brüderlichkeit untereinander, sie leben es und tun nicht nur so, als ob. Roman Pierce hat am Set eine Lounge eingerichtet, in der sich die Darsteller zwischendurch ausruhen konnten, Parties feiern, den Feierabend genießen und dergleichen – diese innige Liebe und Beziehung zwischen den einzelnen Darstellern ging auch weiter, wenn die Kameras längst wieder aus waren und es sozusagen keinen mehr interessierte.
An dieses Maß an Authentizität heranzureichen ist gestellt absolut nicht möglich – und durchbricht hier Mauern, die man vorher nicht ansatzweise wackeln sah. Und damit lässt der 8. Teil als Auftakt der finalen Trilogie ein Bauwerk in sich zusammenstürzen und präsentiert sich mit einem derartig mächtigen Knall, dass einem permanent nur die Gänsehaut steht – ob durch die rasante Action oder die emotionale Tiefe, die man hier zwischen all den Motoren, Autos und dem Öl und Benzin niemals außer Acht lässt.
Gerade der Fakt, dass jeder Einzelne bereits in den Vorgängerfilmen seinen Part zugesprochen bekommen hat und man jetzt mit dieser explosiven Mischung arbeiten kann, macht einem als Kinojünger das Leben echt schwer…
Aber ich möchte euch gar nicht länger hinhalten, sondern hoffe inständig, ihr habt während dem Lesen bereits Karten reserviert, denn …
 

.kinoticket-Empfehlung: Dieser Film wurde nicht fürs Kino gemacht, sondern die Kinos wurden gebaut, um Filme wie diesen zu würdigen!
Geht in diesem Film – geht einfach in diesen Film und scheißt drauf, ob euch der 7. Teil zu heavy oder unglaubwürdig war oder nicht, hiermit machen sie alles – einfach alles (!!!) wieder gut!
Leute, ich hab keine Ahnung, wie man das in noch zwei weiteren Filmen toppen will – ich weiß es echt nicht! Mich hat es übelst vom Hocker gehauen und ich werde ihn mir diese Woche nicht nur zum 3. Mal ansehen!
Mögen die Jeans gut genäht sein, damit sie während der Vorstellung vor Geilheit nicht reißen! 😉

 
Nachspann
hält diesmal keine Nachszenen mehr bereit, aber wir wissen ja, dass Teil 9 und 10 noch folgen werden.

Vaiana – Das Paradies hat einen Haken (3D)

Disneeeeeyyyyyyyyyyyy awwwww …..
Nun rennen sie alle wieder an … loben ihn, feiern ihn, mei ist des toll, mei macht des Spaß, mei, ist das alles so süüüüüüüüß und erinnert uns so an unsere eigene Kindheit….. Awwwwwwwww…….
Moment mal: Hat sich schon mal jemand umgeschaut, was für trottelige Idioten wir da rangezüchtet haben, die jetzt das Allgemeinbild formen und uns tagtäglich Nachrichten bescheren, wie sie bei der Tagesschau über den Bildschirm flimmern?
Aber das zählt ja nicht, denn da ist ja das Hühnchen … Gott, ist das witzig!
Ganz ehrlich? Das kleine Biest war auch niedlich und bildet damit für mich das einzige, was an diesem Film tatsächlich niedlich war. Ich fand die technische Darstellung zwar top gemeistert, das 3D klasse, die Animationen (wie eigentlich bei allen Animationsfilmen mittlerweilen) ungeschlagen, jedoch konnte mich dieser süß-verzierte Charme der Putzigkeit selbst nicht in Honig einhüllen, sondern hat mir eher missfallen.
Ja, ich bin kein bekennender Disney-Freund und das hat nicht nur etwas mit den wirtschaftlichen Machenschaften dieses Konzerns zu tun. Jedoch gab es hier und da auch Filme, die mich dann doch angesprochen und nicht so dermaßen versagt haben, wie Vaiana.
Hier ist irgendwie alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. Die Inhalte gleichen denen jeder anderen Disney-Story, die so plattitüd-langweilig daherplätschert und ganz sicher absolut keine Rückschlüsse auf die weiteren Entwicklungen zulässt (Ironie off) und auch der Impressionswahnsinn hält sich an dieser Stelle in Grenzen.
Kitschige Bilder kitschiger Gegenden kitschiger Animationen mit kitschiger Moral… und das Hühnchen.
Letzteres ist tatsächlich besser als in der Werbung angekündigt (obwohl du beim 76sten Mal Trailer anschauen die immergleichen Wiederholungen auch nicht mehr witzig findest und dich fragst, ob das im Film dann genauso abgefuckt wird), was gottseidank ja nicht der Fall war – zumindest nicht bei dem Hühnchen.
Bei allem anderen schon.
Ich will nicht spoilern, aber es gibt da so einen Satz, den ihr nach diesem Film garantiert alle auswendig zitieren könnt. Nicht, weil die Spule hängt oder der Cutter scheiße gebaut hat, sondern weil der wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder wiederholt wird, bis er schließlich wieder und wieder und wieder und wieder wiederholt wird, weil man vergessen haben könnte, wie er lautet. Also wiederholt man ihn am besten nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und dann schon wieder. Sind wir schon bei der Moral angekommen? Wie lautet die denn? Warte, kurz noch 3x diesen Satz und dann kommen wir zur Moraaaahaaaaaalllllll …. die diesen Satz darstellt. Mega!
Was. Ein. Brüller.
Ganz ehrlich – DAS wird von der Presse und allen Kritikern gefeiert? Wo kann man diese Welt möglichst leise verlassen? Ich will nicht zu euch gehören, denn (laut Wikipedia) 95% überzeugte Befürworter dieses Schmarrens können doch nicht ein repräsentatives Gesamtbild unserer Bevölkerung abgeben, die tatsächlich schon so abgestumpft sein soll, dass keinem von ihnen auffällt, dass das hier ganz und gar nicht großartig ist?
Schneidet einen Clip mit allen Huhn-Szenen für YouTube zusammen und setzt den Rest in die Tonne. Der biedere Scheiß wurde schon hunderttausendmal anderweitig erzählt und stellt hier auch keine großartige Neuerung geschichtlicher Weiterentwicklung oder bahnbrechender Elemente dar, sondern erhebt einfach nur wieder einen Geist dazu, über sich selbst hinauszuwachsen und die Dinge zu tun, die Papa eigentlich verboten hat und die sich schlussendlich dann wohl doch als richtig erweisen. GAAAAAB ES SCHON MAL!!!!
Ehrlich.
Bleibt der Soundtrack.
Helene Fischer.
Ich muss kotzen gehen.
 

.kinoticket-Empfehlung: Also geht rein. Oder lasst es.
Müsst ihr für euch entscheiden. Gelacht haben meine Probanden im Kino auch immer nur, wenn das Hühnchen zugegen war, an anderer Stelle war es bedrückend still und irgendwo auch … langweilig.
Wer viel Geld will, muss dafür auch vieles bieten. Und bei diesem Film hat man in diesem Fall schlichtweg einfach versagt.
Sorry, Disney.

 
Nachspann
bleibt animiert und liefert ganz zum Schluss sogar noch eine After-Credits-Scene. Also dranbleiben.

Central Intelligence

Die Vorschau erinnerte fast ein wenig an Ride Along – Next Level Miami und warb mit dem gleichen durchgeknallten Witz, obgleich hier schon angedeutet wurde, dass dank Dwayne Johnson und Kevin Hart sehr viel höheres Niveau prognostiziert und erreicht werden würde als in oben erwähntem vergleichbarem Film.
 
Und genau diese undurchsichtige neue Art von Humor wurde hier auch auf die Tischplatte geschmissen und anschließend genüsslich zerlegt. Man bekommt, was keiner erwartet hat und das in überraschend gutem Zustand.
Dass ich immer so mit Komödien hadere und selten erreicht wird, dass ich mich wirklich gut unterhalten fühle, weiß der gediegene .kinoticket-Blog-Leser ja jetzt schon länger. Wenn ich nun also schreibe, dass mich dieser Streifen durchaus vergnügt hat und ich nicht nur mehrere Male schmunzeln, sondern hier und da auch herzhaft lachen konnte, so kann man sich sicher vorstellen, mit welchem Stil hier gearbeitet wurde und wieviel Klasse man in dieses doch recht abgedroschen wirkende Genre impliziert hat.
Fest steht, dass man das Werk längst nicht nach dem Titel beurteilen darf und sich vorher zumindest den Trailer anschauen sollte, um einen Einblick in die Geschehnisse zu bekommen – denn: Diesmal wird auch hier nicht zu viel verraten und es bleibt im Film genügend Spielraum, um die Geschichte trotzdem spannend zu halten und keine Langeweile aufkommen zu lassen.
 

.kinoticket-Empfehlung: Als Fazit bekommt man hier einen frisch-vergnüglichen Film, der den langersehnten Sommer zumindest gefühlstechnisch auf die Leinwand bringt und hier aus einem Thema, das längst ausgeschlachtet ist, nochmal etwas völlig neues rausholt und dem Zuschauer unterbreitet.
Hart und Johnson machen hier wirklich ganze Sache und überraschend mit gelungenem Witz und viel Grund, seine Lachmuskeln anzustrengen.
Wer spaßige Unterhaltung ohne viel drumrum sucht, ist mit diesem Titel mega gut bedient!

 
Nachspann
darf ruhig abgewartet werden, auch hier spart man nicht mit gelungenen Überraschungen

San Andreas (3D)

Der aufmerksame Blog-Leser wird an dieser Stelle heute wieder eine Sneak Preview erwarten. Da in der Sneak letzte Woche jedoch erneut Spy – Susan Cooper Undercover vorgestellt wurde, den ich im Rahmen der Fun2Night bereits kannte, trumpfen wir heute mit einem neuen Event auf: Dem Männerabend.
Für Katastrophenfilme hab ich ja sowieso was übrig. Klar, dass man mich schon beim ersten Trailer zu San Andreas in der Tasche hatte.
Wieder und wieder mit neuem Material angefixt und schlussendlich auch mit 3D-Trailern war klar, dass ich mir diesen Streifen unbedingt anschauen muss.
Also die Gunst der Stunde genutzt und im Männerabend bereits vor Kinostart zugeschlagen um mir dieses Katastrophen-Epos zu geben.
Erster Eindruck: Wow!
In Sachen Effekte mit Zerstörungswut kann mittlerweile Hollywood keiner mehr das Wasser reichen. Was hier abgeliefert wird, grenzt an Wahnsinn und beeindruckt bereits ganz zu Beginn des Films, als hätten wir hier das superlative Ende eines schlechteren Werks bereits in den ersten zehn Minuten abgefrühstückt.
Ganz im Stile von Katastrophengeschichten gibt es auch hier wieder eine füllend-wirkend-wollende Familienhandlung, die sich durch die gesamte Laufzeit zieht und irgendwie die spektakulären Zerstörungsszenen miteinander verbinden will. Dies gelingt anfangs auch noch sehr gut, driftet dann aber ganz schnell in böse Klischees ab, die zum Ende hin fast schon störend zwischen den sonst absolut beeindruckenden massiv-imposanten Szenen wirken.
Fest steht: Möchtegernkonkurrenten wie The Day after Tomorrow oder 2012 können getrost nach Hause gehen, denn San Andreas setzt hier ganz neue Maßstäbe. Nicht nur in Sachen 3D alles absolut richtig gemacht, sondern auch in punkto “Wir knallen dich bis tief unter die Erde und lassen selbige dann auch noch erschüttern”.
Ja, das war das erste Mal, dass ich zeitweise das Gefühl hatte, im Kino wäre es zu laut. Und dafür braucht es bei mir einiges. Zumal das letzte Drittel des Films quasi mehr oder weniger konsequent aus einer Wucht besteht, für die ich nach Tagen immer noch keine richtigen Worte gefunden habe.
Wäre hier noch eine anständige Story dazu gepackt worden, die sich beispielsweise im politischen Sektor abspielt und zeigt, wie schwierig und problembehaftet die Regulierung einer Katastrophe solchen Ausmaßes ist, würde sogar ich mich auf die Straße stellen und Passanten dieses Werk verkaufen.
So bleibt ein Film, der durch seine abartige Wucht in Sachen Zerstörung und Naturgewalten alles bisher dagewesene in sich vereint und als superlativiertes Machtepos wieder auf die Leinwand spuckt.

.kinoticket-Empfehlung: Nicht nur für harte Kerle ein gefundenes Fressen für die Seele, sondern auch für Liebhaber von Naturgewalten und Interessierte an beeindruckenden Zerstörungsszenen ein Film, der hier ganz neue Maßstäbe setzt.
Die Handlung ist zwar verbesserungswürdig, den Film sollte man ob seiner noch nie dagewesenen, epischen Zerstörungswut auf jeden Fall einmal in 3D erlebt haben.
Also löst euer .kinoticket und lasst euch davon beeindrucken, welche Kraft die Natur hat und wie armselig die Menschheit dagegen abstinkt.

Nachspann
ist interessanterweise komplett in 3D gehalten.

Fast & Furious 7

Ich glaube, dieses Jahr gab es keinen Film, auf den ich so sehr hingefiebert habe, wie Fast & Furious 7. Als das Startdatum näher rückte, war für mich klar, dass irgendwas in Richtung Kino laufen musste.

Also habe ich mich passend zum Car-Samstag geschlagene 16 ½ Stunden ins Kino gehockt und mir alle Teile dieses Franchise-Spektakels am Stück auf der großen Leinwand gegeben.

The Fast & The Furious
Die Idee, die an Genialität und Straßenlage kaum zu toppen ist und alle bisherigen Renn- & Straßenfilme von der Bühne verweist.

2 Fast 2 Furious
Ein üblicher Nachfolger, basierend auf dem Erfolg des ersten Teils, in dem auch Vin Diesel nicht mitspielt. Solide, witzig und die beiden Hauptcharaktere machen eine gute Figur.

The Fast & The Furious: Tokyo Drift
Völlig von Laien vereinnahmt bildet dieser Teil für mich den absoluten Tiefpunkt der Reihe. Das stümperhafte Zurschaustellen von Möchtegernmachos umhüllt mit billigen Dialogen, die die Geschichte kein Stück weiter tragen.

Der Cameo-Auftritt am Ende hat insgesamt mit seinen drei Minuten weit mehr Stil als der komplette restliche Film zusammen.

Fast & Furious: Neues Modell. Originalteile.
Back to the roots. Mit der Original-Crew und einer Düsterness, die einem wahrlich zu denken gibt. Grandios den Aufschwung nach oben gemeistert und somit spektakulär zurück im Spiel.

Fast & Furious 5
Es fängt an zu krachen, ein neuer Player kommt auf den Plan und beide Showgrößen liefern hier exzellente Action, die Teil 4 weit in den Schatten stellt. Es wird immer mächtiger.

Fast & Furious 6
Unfassbar: man steigert sich tatsächlich wieder und rutscht kein Stück in Übertreibung oder Schmach ab. Es knallt immer heftiger und auch hier landet man einen grandiosen Sieg, der nahezu nach Fortsetzung schreit.
Und die kam dieses Jahr dann endlich in die Kinos und feiert seitdem einen Mega-Erfolg nach dem anderen. Zurecht!

Fast & Furious 7
Aufgrund des tragischen Tods von Paul Walker, der seinerzeit ja durch die Medien ging und weltweit nicht nur die Fangemeinde von Fast & Furious aufgeschreckt hat, war klar, dass es in diesem Film sehr emotional zugehen würde.

Wer jetzt erwartet, dass man hier die übliche Klischeekiste auspackt und mit allem punktet, was man als Zuschauer erwarten würde, der liegt gehörig falsch.

Die Geschichte bringt erneut einen Teil-6-Cameo-Auftritt-Player ins Spiel, der sich mit den bereits aus den Vorteilen aufgebauten Teams wacker durch die Geschichte kämpft, die diesmal von Coolness und scheiß geilen Sprüchen kaum zu überbieten ist.

Wer meint, dass es jetzt langsam anfängt, lächerlich zu werden, der irrt gewaltig. Auch wenn ein neuer Regisseur im Spiel ist, dessen teils gewöhnungsbedürftige Drehweise man sehr deutlich zu spüren bekommt, so verliert die Fast & Furious-Reihe dadurch absolut nichts von ihrem Charme, sondern gewinnt im Gegenteil zusätzlich an frischem Geist und einer Lebendigkeit, die sich in Form von noch größerer Wut und noch viel mehr Action äußert.

Leute, wenn ihr die Qualität eures Kinos austesten wollt, dann geht in Fast & Furious 7. Die Rivalitäten werden nicht mehr nur hinter ganz normalen Steuern ausgetragen, sondern gleichen epischen Schlachten, wie man sie von Heldenfilmen erwarten würde, dort aber nicht in der Größe und Wucht bekommt, wie im 7. Teil dieser Saga.

Es ist verblüffend, wie viel Munition man abfeuern kann und welche Kaliber da aufgefahren werden ohne dass dabei auch nur irgendjemand an das Wörtchen ‘Übertreibung’ denkt. Du hockst da und es kracht, dass dir Hören und Sehen vergeht während dein Hirn permanent nur eines schreit: “Wow – mehr!”

Wo andere Filme kläglich scheitern führt Fast & Furious 7 hier einen Siegeszug, der an Feingefühl und Sensibilität für Richtiges nicht zu überbieten ist. Man spürt allgegenwärtig die Präsenz einer nicht greifbaren Professionalität, die in Würde und Ehre die Unantastbarkeit dieser Serie ausmacht und dessen Erhabenheit nicht zur Debatte steht. In diesem Schaffen steckt so viel Können, das jederzeit aus allen Ecken und Enden hervor greift und aus dem Film ein Meisterwerk macht, das zurecht einem Thema gewidmet ist, dem sich nicht nur Dominic Toretto als Anführer der Autogang verschrieben hat, sondern auch von der real dahinterstehenden Person leibhaftig vertreten wird.

Man spürte bereits in seinen Facebook-Posts, welche Wichtigkeit hier die Familie einnimmt. Diesel gehört zu den Schauspielern, denen ihr Publikum nicht egal ist und ich glaube, dass der Wert der Familie ein ganz zentraler Punkt ist, der dieses Franchise überhaupt derart funktionieren lässt. Du bist als Zuschauer mit ihnen aufgewachsen. Du sitzt mit am Tisch. Du erlebst Leid und Trauer, Freude und Siege, Partys und Alleinsein hautnah mit und gehörst einfach dazu.

Vor dieser Fan-Verbundenheit schreckt Teil 7 auf keinen Fall zurück, sondern prescht mit einer emotionalen Flutwelle über dich herein, die es mit einem Fingerschnippen schafft, dass 400 Kinozuschauer Tränen in den Augen haben.

Mächtig mächtig großes Kino, das einen ganz großen Schauspieler mit einer Pietät entlässt, die ich den Machern in dieser Form nicht zugetraut hätte.
Vielleicht war das auch der Grund, weshalb ich mir den Film als Event gleich ein zweites Mal im Kino angeschaut habe. Und ganz ehrlich? Es könnte passieren, dass ich noch ein drittes und viertes Mal im Kino lande, denn dieser Streifen wurde nicht für kleine Fernseher und billige Anlagen erschaffen, sondern verlangt nach ebenbürtiger Technik, die dem Gezeigten die ihm gebührende Größe erweist.

Die Endgültigkeit, mit der die einzelnen Schauspielgrößen hier ihre Rolle zum Besten geben, fasziniert. Die brachiale Wucht von Effekten und Sound gepaart mit der muskelprotzenden Kraft der tragenden Elemente überzeugt. Die Story driftet kein einziges Mal in Richtung Langeweile. Die Aufgaben werden härter, die Zeit knapper, die Lösungsansätze irrer. Die Grenzen verschwimmen nicht nur, sondern lösen sich völlig auf. Und all das, ohne zu übertreiben, ohne den Kunden zu verarschen und in seinem Intellekt zu beleidigen.

Diesmal geht es eben nicht nur um Geschwindigkeit, sondern um das wichtigste, das dem Menschen jemals geschenkt wurde: Die Familie.

.kinoticket-Empfehlung: Spätestens bei der Veröffentlichung der Blu-ray wirst du dich verfluchen, wenn du nicht im Kino warst.

“Kino. Dafür werden Filme gemacht.” bewahrheitet sich hier in einem bisher noch nie dagewesenen Ausmaß, das kaum Spielraum nach oben zulässt.

Geht rein, erweist Paul die letzte Ehre und erhaltet im Gegenzug dazu einen Film, der definitiv jeden abholt und auf den blanken Asphalt schmeißt.

Action, Kracher, Dialoge, Ideen und Extravaganz feiern hier nicht nur Party, sondern beleben das Ganze in einer Form, die alles andere grinsend in den Schatten stellt.

Wer hier nicht rein geht, der ist selber schuld.

Nachspann
✅ ist in diesem Teil Pflicht. Bleibt einfach sitzen.

Kinostart: 1. April 2015

Original Title: Furious 7
Length: 137 Min.
Rated: FSK 12

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