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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: 93 Minuten Page 1 of 2

Vollblüter

Mein Lieblingswort in letzter Zeit: Debütfilm! Cory Finley hat das Unfassbare geschafft und eine Geschichte ins Leben gerufen, die Kino wieder einmal interessant macht: Nicht die üblichen Verdächtigen in Sachen Charaktere, sondern völlig einzigartige und moderne Schöpfungen, die in einer komplett desaströsen, mentalen Welt umherirren und sich dabei völlig ungehindert entfalten können: Klar, so etwas hat’s ja noch nie bisher gegeben, warum also sollten hier irgendwelche Grenzen existieren?
Allein diese erfrischende, neuartige und mutige Variante, mit der man auf menschliche Interna zugeht und sie gegeneinander ausspielt, ist faszinierend. Dabei erhält der Zuschauer so vielfältige Möglichkeiten der Interpretation, die ihrer selbst wieder in eine neue Dimension vorstoßen und somit nicht an Altbekanntem kratzen, sondern völlig jungfräuliche Wege beschreiten.
Und mal ganz ehrlich: Was gibt’s geileres als das? Gedankliches Frischfleisch, dass noch nie in den Fängen einer Kapitalismuskralle oder angstüberbordenden Entscheidungen festgesessen und die zwanghafte Entmannung nischengläubiger Gedanken durchleiden musste?
Der Geist ist frei … und auf einmal sind alle emotionalen und moralischen Zwänge und Grenzen entfesselt und man kann damit beginnen, zu spielen. Dafür wurden Leinwände erschaffen!
Und das fasziniert mich immer wieder an Debüts: Man macht einfach mal, denn es gibt ja nichts, woran man das Erstlingswerk messen könnte. Und somit gibt es nur einen Verlierer: Die Einschränkungen. Und darauf verzichten wir alle gerne.
 

.kinoticket-Empfehlung: Macht euch gefasst auf ein neues, psychodramatisches Spiel, in dem es keine Grenzen mehr gibt: Dieser Film erweist unfreiwillig dem 2016 verstorbenen Anton Yelchin alle Ehre und setzt ihm ein würdiges Denkmal.
Die Faszination, aus moralischen und ethischen Grenzen ausbrechen zu dürfen, schöpft dieser Titel vollständig aus und nutzt daher das leinwandgegebene Recht, Experimente der abartigsten Sorte durchzuführen, ohne dabei auch nur einer Menschenseele zu schaden.
Einer der Gründe, weshalb ich Kino generell liebe und einer der Gründe, weshalb ihr euch den Titel ansehen solltet: Es macht nämlich unheimlich viel Spaß!

 
Nachspann
❌ Nicht hocken bleiben, hier folgt nichts weiter.
Kinostart: 09. August 2018

Augenblicke: Gesichter einer Reise

Nouvelle-Vague-Regie-Ikone Agnès Varda und Streetart Künstler JR haben sich zusammengetan und eine Reise angetreten, in der es um die sinnlichen, herzergreifenden und seelisch intimen Momente von Menschen aller Art geht. Dieser Film ist eine Perle – eine Augenweide für die Seele und das Herz. Er erweicht jeden noch so knochenharten Betonbrecher und öffnet das zärtlichste aller Organe ganz wie von selbst.
Dass ich als Kamerabenutzer etwas für Fotografie übrig habe, ist offensichtlich. Dass ich mich für Kunst und geistreiche Kreativität begeistere, hat man wohl auch schon aus dem ein oder anderen Beitrag herausgelesen. Mich hat Augenblicke: Gesichter einer Reise voll erwischt! Dieses Projekt ist der reine Wahnsinn und es wurde zurecht auf den wichtigsten Verleihungen als beste Dokumentation nominiert und sogar mit Preisen ausgezeichnet!
Das, was die zwei hier angehen, einfach anzusehen ist schon absolut ergreifend. Diese Reise als Zuschauer mit anzutreten und in die geheimen Höhlen menschlicher Existenz vorzukrabbeln um darin die pure Schönheit zu entdecken, ist ein wahres Juwel, dass dieses Werk jedem Zuschauer einfach so in die Hände legt. Die Künstler verstehen ihr Handwerk bestens und es ist faszinierend, bewegend und überwältigend zugleich.
Auch Kunstbanausen und solche, die mit “Art” und “französischen Begriffen” absolut nichts anfangen können, holt der Film an ihrem Standpunkt ab und vermittelt ihnen etwas, dass wirklich jeder versteht und an dessen Ergebnissen sich tatsächlich jeder erfreuen kann. Es gibt also keine Ausreden, die Freundin nicht zu begleiten.
Diese Vielfalt, die Schlupflöcher in die Gefühlswelt der Menschen und die selbst auferlegten Regeln der zwei sind wunderbar und schöpfen hier das wahre Ich aus jedem einzelnen der Protagonisten.
Zu erleben, wie Menschen mit eigentlich einfachsten Mitteln die besten Seiten aus ihren Mitmenschen heraus kitzeln, sollte jedem ein .kinoticket wert sein.
 

.kinoticket-Empfehlung: Selten habe ich etwas so wunderschönes und einfühlsames gesehen, wie das hier: Kunst, Ästhetik und Schönheit auf den Punkt gebracht und zur Vollkommenheit geführt.
Zwei großartige Menschen haben sich auf den Weg gemacht und aus der Welt etwas geholt, um es in dieser großartigen Dokumentation jenem Planeten zurückzugeben und zu zeigen, dass die Menschheit manchmal eben doch ganz anders ist. Man muss einfach nur hinschauen … und hier und da ein wenig zuhören.

 
Nachspann
✅ Sollte man mitnehmen, es hört erst auf, wenn’s wirklich alle ist 😉
Kinostart: 31. Mai 2018

Score – Eine Geschichte der Filmmusik

An alle meine Leser, Freunde, Begleiter und Unterstützer:

Ein FROHES NEUES JAHR 2018!

Nachdem ich euch zwischen den Jahren ein wenig mit Beitragszukleisterei verschont habe, gibt es frisch und munter zum Jahresstart gleich eine hochwertige Perle des Kinos für alle von euch: Score – Eine Geschichte der Filmmusik
Wenn mich – schon zu Schulzeiten – jemand gefragt hat, was ich gerne höre, dann kam als Antwort von mir stets “Filmmusik”. “Hä? Was ist denn das?”
Macht dazu doch einfach mal einen Test: Lass einen Spielfilm eurer Wahl laufen und dreht dabei den Ton ab und schaut euch das Ding mal komplett an. Was fühlt ihr?
Jetzt dreht ihr den Spieß um und lasst einen Film laufen, verdeckt aber das Bild und hört euch nur den Ton an. Schon viel spannender, oder?
Aus diesem Grund gibt es in jedem gut sortierten Multimedia-Laden auch eine reichhaltige Auswahl an Filmscores und Soundtracks zu erwerben, aber ich habe noch nirgendwo gesehen, dass man die Bilder ohne den Ton zum Verkauf anbietet.
Daran sieht man, wie enorm wichtig und essentiell Soundtracks und musikalische Untermalungen in Filmen überhaupt sind, denn sie hauchen dem Streifen erst Leben ein und machen ihn zu dem, was er am Schluss ist.
So mancher Kultklassiker wäre nicht das, was er ist, wenn man ihn seiner Töne beraubt hätte. Und wenn man sich ein klein wenig dafür interessiert (oder auch gar nicht, aber bei den Abspännen nicht sofort rausgerannt ist), dann kennt man wohl den ein oder anderen Namen dann doch:
Marco Beltrami, Max Steiner, Christopher Young, David Newman, Trevor Rabin, Bear McCreary, Mervin Warren, Mychael Danna, Hans Zimmer, Rachel Portman, Christophe Beck, Joseph Trapanese, John Debney, Howard Shore, Buck Sanders, Alex North, John Barry, David Arnold, Ennio Morricone, Tom Holkenborg, Bernard Herrmann, Tyler Bates, Heitor Peireira, Mark Mothersbaugh, Joshua Ralph, Dario Marinelli, Patrick Doyle, Moby, Quincy Jones, Jerry Goldsmith, John Williams, Brian Tyler, Alexandre Desplat, Deborah Lurie, Harry Gregson-Williams, Elliot Bruce Goldenthal, Danny Elfman, Christopher Lennertz, Thomas Newman, Michael Trent Reznor, Atticus Ross, Henry Jackman, Steve Jablonsky
Für musikalische Verhältnisse liest sich das runter wie die Creme de la Creme aus Hollywood, das who is who der musischen Szene in allen Facetten, Varianten und Zeitaltern der Filmmusik. Und genau das liefert Score – Eine Geschichte der Filmmusik den Zuschauern auch auf die Leinwand: Die geballte Power von:
Scream
Todeszug nach Yuma
Tödliches Kommando – The Hurt Locker
Vom Winde verweht
King Kong und die weiße Frau
Casablanca
Hellbound – Hellraiser II
Verlockende Falle
Password: Swordfish
Der Fluch – The Grudge
Anastasia
Die Flintstones
Armageddon
Con Air
Duell der Magier
Battlestar Galactica
The Walking Dead
Outlander
Honey
Little Miss Sunshine
Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger
Blade Runner 2049
Der König der Löwen
Buffy – Im Bann der Dämonen
Straight Outta Compton
Oblivion
Tron: Legacy
Die Passion Christi
Der Herr der Ringe
Aviator
Resident Evil
I, Robot
Knowing
Warm Bodies
World War Z
Spartacus
Endstation Sehnsucht
Cleopatra
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Jenseits von Afrika
Der mit dem Wolf tanzt
Independence Day
Stargate
Alle James Bond von 1997 bis 2008
Zwei glorreiche Halunken
Spiel mir das Lied vom Tod
The Hateful Eight
Mad Max: Fury Road
Deadpool
Psycho
Final Destination Reihe
Minions
Ich, einfach unverbesserlich I & II & III
Thor: Ragnarok
Lucky Number Slevin
Stolz und Vorurteil
V wie Vendetta
Harry Potter-Reihe
Der Schakal
Heat
Die Farbe Lila
Get Rich or die Tryin’
Poltergeist
Total Recall
Basic Instinct
Schindlers Liste
Sieben Jahre in Tibet
E.T. – Der Außerirdische
Der Weiße Hai
Krieg der Sterne
The Fast and the Furious-Reihe
Alien vs. Predator 2
Die Unfassbaren I & II
Die Queen
Der seltsame Fall des Benjamin Button
Florence Foster Jenkins
The Danish Girl
Valerian
Hellboy – Die goldene Armee
Spider Man 2
Wanted
Shrek-Reihe
Die Chroniken von Narnia
X-Men Origins: Wolverine
Friedhof der Kuscheltiere
Alien 3
Interview mit einem Vampir
Frida
Edward mit den Scherenhänden
Alice im Wunderland
Batman
Good Will Hunting
Men in Black
Alvin und die Chipmunks
Kill the Boss
Passengers
Die Verurteilten
Skyfall
The Social Network
Verblendung
Fear the Walking Dead
The Da Vinci Code – Sakrileg
Fluch der Karibik
The Dark Knight
Monsters vs. Aliens
Michael Bays Texas Chainsaw Massacre
Die Insel
Transformers-Reihe
Deepwater Horizon
The Last Witch Hunter
Battleship
Desperate Housewives
… könnt ihr noch?
Das waren jetzt aber nur Auszüge … denn hier sind die Leute am Start, die in 100% aller Fälle ihre Finger mit im Spiel eines jeden je gemachten Films (selbst Stummfilmen) hatten: Komponisten.
Score – Eine Geschichte der Filmmusik entführt hinter die Kulissen des Filmemachens und erzählt die Geschichte, Abenteuer, das familiäre Zusammenspiel einer in sich geschlossenen Welt innerhalb der Faszination Hollywoods und ist nicht nur für Musikbegeisterte eine wahre Bereicherung.
Allein das Gefühl, in einem Kino zu sitzen und wieder die echten “aus der guten, alten Zeit”-Dinos aus Jurassic Park über die Leinwand springen und brüllen zu sehen – gefolgt von den geilsten Szenen aus Mad Max: Fury Road und einem Tom Holkenborg, der aus dem Nähkästchen seiner Produktion plaudert, um alsgleich von einem schwertschwingenden Transformer hinweggebasht zu werden … und es sind gerade einmal 48 Sekunden vergangen … der Wahnsinn!
Und dabei wird wirklich nichts ausgelassen, was sich im Laufe der Geschichte Hollywoods alles so getan hat: Von den frühen Anfängen über verschiedene Epochen (wusstet ihr, dass Star Wars musikalisch eine entscheidende, prägende Rolle im Filmbusiness gespielt hat?) bis hin zur Moderne bekommen diejenigen das Wort, die einem jeden Film Leben einhauchen und ihn erst zu etwas besonderem machen.
Score läd euch ein dazu, in die Kathedralen der Tonmacher abzutauchen, ihre Arbeitsweise kennenzulernen und so vieles über Filme zu erfahren, das man als Zuschauer oft gar nicht mitkriegt, denn: Der beste Soundtrack in einem Film ist der, den der Zuschauer gar nicht bemerkt.
Wie könnte man besser in ein Jahr starten, als mit solch einem Meisterwerk, dass die geballte Ladung Kino an den Ort zurückträgt, aus dem sie entstammt?
 

.kinoticket-Empfehlung: Matt Schrader läd ein zum Tag der Offenen Tür in Hollywoods Filmschmieden und lässt den Zuschauer auf eine gewaltige Produktion los, die alle ereignisreichen und bedeutenden Filme in 93 Minuten verpackt und dem Zuschauer als monströs-kompaktes Spektakel-Extrakt vor die Füße wirft!
Wer hier nicht zuschlägt, hat von Filmen keine Ahnung – und sei es nur, um alte Ereignisse erneut auf dem Big Screen zu bewundern.
Heimkino, TV-Publikation und alle anderen Veröffentlichungen zählen hier nicht: Der einzige Ort, an dem man dieses Wunderwerk bestaunen darf, sollte ausschließlich Kino sein – auch wenn ich mir persönlich das Ding sofort zu Verkaufsstart in die eigene Sammlung stellen werde… – aber ich war ja auch bereits schon im Kino und anschließend megamäßig geflasht.
Rein!

 
Nachspann
Sitzen bleiben, oder ihr verpasst eine wahnsinnig spannende Geschichte zu Titanic.
Kinostart: 4. Januar 2018

Pitch Perfect 3

Obwohl ich eigentlich nicht dafür bin: .trailer anschauen und für sich entscheiden, ob man darin aufgeht oder nicht.
Pitch Perfect geht in die dritte und letzte Runde und an dieser Aussage scheiden sich die Geister: Fans und Liebhaber dieser Reihe beweinen den Abgang der Girls-Crew, die sich singend durchs Leben schlängelt, während Kerle wie ich ihre lieben Schwierigkeiten mit Filmen wie diesem haben: Und das liegt ganz eindeutig am Humor.
An die Grenzen des Witz-Niveaus vor unserer Zeit reicht man ja sowieso schon seit Ewigkeiten nicht mehr ran. Lachen findet heute kaum noch statt, sondern alles ist dieser banalen, unfertigen und einfallslosen Social-Media-Witzigkeit zum Opfer gefallen: Irgendwelche besoffenen Hirnkranken stellen Dinge ins Netz, die sie im Suff vielleicht witzig finden und der Zuschauer wendet sich entnervt ab, hat aber bereits geklickt.
In letzter Zeit häufen sich immer mehr Schinken, die diese Form des Humors als gesellschaftserwünscht interpretieren und sich dieser platten Zugkraft anschließen, um für ihre Generation einzustehen und zu proklamieren: Das sind wir – das ist unser Leben. Darüber lachen wir.
Mag sein – dann möchte ich an dieser Stelle mit der Menschheit nichts weiter zu tun haben. Tiefgründige Witze oder gehobenes Lach-Niveau sind nämlich etwas völlig anderes. Und nur, weil das bei YouTube und Facebook so gut funktioniert, bedeutet das noch lange nicht, dass ich diese Flachheiten auch im Kino bestaunen möchte. Genau das bekommt man aber immer häufiger vorgesetzt – und das treibt mir die Tränen in die Augen.
Übersieht man jetzt einfach mal, dass diese Songs eher ins letzte Jahrhundert gehören und klammert den musischen Teil mal vollständig aus, bleibt ein ziemlich depperter Film, der kaum Höhen und Profil aufweist. Und nur, weil jetzt jede altbackene Frau mit ihrer Clique über die Leinwand zieht und der ganzen Welt präsentiert, wie pseudogeil es doch ist, wenn man feiert und nochmal so richtig alles rausholt, bedeutet das noch lange nicht, dass das jetzt jeder machen muss. Im Ernst: Wo führt das hin?
“Hey, meine kleine Schwester trifft sich nachher mit ihrer Freundin und sie feiern ab und kotzen danach – lass schnell Kinofilm machen, Alta”!?
Beim Schauen erwischt man sich oft, wie man auf die Uhr schaut, hofft, dass es bald vorbei ist und ärgert sich über den Werteverfall und die Belanglosigkeiten, die heutzutage Anlass für Kinofilme geworden sind.
Und freut sich insgeheim, dass dies nun die letzte Runde ist. Bevor irgendwer auf die Idee kommt, deren Kinder erneut zu einer Gruppe zu formieren ….
 

.kinoticket-Empfehlung: Das vergangene Zeitalter an Musik wurde gut eingespielt, darüber gibt’s nichts zu klagen – der Rest des Films siedelt allerdings eher im untersten Niveau an und macht keinen Hehl daraus, dass Fremdschämen heute zum Alltag der Welt gehört.
Schade eigentlich, hier hätte ich wesentlich mehr erwartet.

 
Nachspann
Sitzen bleiben – es folgen noch einige Szenen und Spinnereien.
Kinostart: 21. Dezember 2017

Happy Family (3D)

Wie es mir schon bei Bigfoot Junior ergangen ist, so schreit es auch hier von der Leinwand: Ich bin besser als du glaubst.
Mein Presetting vor dem Film war gewesen: Kinderkram, animiert, just another vampire movie mit aufgesetztem Witz, krampfhafter Lustigkeit und dem Wunsch, beim jungen Publikum abzusahnen.
Wie falsch man liegen kann.
Wie falsch.
Man bekommt nämlich eine ordentliche Ladung Erwachsenenspaß, der die ganze Familie mit anspricht und durch unglaublich dichte Situationskomik punktet. Und die reißt selbst Komiker-Pessimisten wie mich aus der Lethargie und ringt mir ein Lachen nach dem anderen ab.
Die Charaktere sind so überragend gezeichnet, formen sich durch persönliche Entwicklung zu immer besseren Figuren ab und überdauern so die Häme, die andere Werke an dieser Stelle entblößt hätten. Man offenbart eine neue Form von Familienunterhaltung und entfesselt dabei der kulturellen Intensität tiefsten Wunsch.
Die spaßige und dennoch ernstzunehmende Integration in das alltägliche Normalsein Sterblicher, deren Momente immer wieder vor Situationskomik nur so schreien, erbietet dem Zuschauer hier ein Flair von Leichtigkeit und Eleganz, die von glasklarer Unterhaltung im trüben Nebel des Genres nur so vor Eigenständigkeit glänzt. Und diese erfrischende Kur inhaltsträchtigen Klamauks ist auch für Erwachsene die besten Entschuldigung dafür, ein .kinoticket für diese Vorstellung zu lösen und den Machern zu zeigen: Richtig so – und bitte eine Fortsetzung davon!
 

.kinoticket-Empfehlung: Kinder schnappen, .kinoticket lösen und rein in die Vorstellung, denn auch hier schlummert Potenzial, dass sich erst beim Schauen erschließt und den Sichtungswilligen offenbart, dass die Entscheidung mehr als richtig gewesen ist, in genau diesen Saal zu gehen.
Die Situationskomik sprießt aus allen Poren und ringt selbst Widerwilligen ein Lachen nach dem anderen ab.
Luftig-lockerer Unterhaltungsspaß für die ganze Familie, die danach tatsächlich als “Happy Family” wieder aus dem Kino dümpelt.

 
Nachspann
erfordert auch diesmal nicht, dass man sitzen bleibt, denn: Es kommt einfach nichts mehr.
Kinostart: 24. August 2017

Axolotl Overkill

Axolotl Overkill tritt endlich wieder in die Fußstapfen der Filme, die sich trauen, im Kino nur ein bestimmtes Publikum anzusprechen und vollends zu befriedigen. Hegemann – sowohl Buchautorin als auch Regisseurin – verschafft den von ihr geschaffenen Charakteren auf der Leinwand eine vollkommen authentische, liebevoll inszenierte und rundum stimmige Bühne, auf der jeder seinen actionreichen Trip auf dem Weg zum Erwachsenwerden ausleben kann, ohne dabei auch nur irgendwelche Klischees zu erfüllen.
Die Auswahl der Darsteller ist genial getroffen, denn man zeigt hier endlich wieder etwas in der heutigen Zeit eher rar gewordenes: Schauspielkunst, die den Menschen als solches hervorhebt und einen Film erschafft, der nicht von Effekten oder dem Brimborium drumrum lebt, sondern sich völlig auf die Authentizität und überzogen-interessante Darstellung der verqueren Persönlichkeiten stützt. Und die Protagonisten sind so herrlich schräg, was sie für mich von vornherein liebenswert macht. Ohne dabei den Sinn für komische Momente zu verlieren, bewegt man sich hier amüsant-ernst an der Linie zum Erwachsenwerden und begleitet die Hauptdarstellerin auf einer ihrer männlichsten Rollen überhaupt. Überhaupt glänzt der Cast mit einer Glaubwürdigkeit und ehrlichen Offenheit, die ich selten in Filmen finde und allgemein absolut anbete.
Dazu das schräge Drehbuch, die irren Melodien dieser Reise als solches und das absolut stimmige Bild lassen diesen Film für mich zu einer Perle werden, der sich nicht nur mit interessanten Theorien auseinandersetzt, sondern hier auch so echt gespielt ist, dass man meinen könnte, man wäre live dabei gewesen, wäre das so wirklich passiert.
Für mich jetzt schon einer der besten deutschen Filme überhaupt!
 

.kinoticket-Empfehlung: Absolut grandios gespieltes Werk, das seinen Charme aus den überragenden Leistungen der Schauspieler und dem überaus legendär geschriebenen (Dreh)Buch erhebt.
Selten so ein ehrliches, offenes, konfuses und überaus intelligentes Werk gesehen, dass mit so viel Liebe und Hingabe multimedial aufbereitet wurde.
Spitze!

 
Nachspann
kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich beantworten, da in der PV der Abspann nur gekürzt gezeigt wurde.
Kinostart: 29. Juni 2017

Die Verführten

Sofia Coppola auf dem Regiestuhl ist meist ein Garant dafür, dass ein Film einschlägt. Die Frau hat nicht nur einen anbetungswürdigen Vater als Regie-Vorbild, sondern ihren ganz eigenen Stil entwickelt, den sie mit Herzblut, Liebe und Hingabe jedes Mal auf die Leinwand zeichnet, ohne sich dabei von anderen beirren zu lassen.
Und so etwas ist selten. Schon in The Virgin Suicides habe ich ihre Arbeit bewundert und die Liebe zu ihrem Stil entdeckt. Umso erfreuter war ich, dass im Kino demnächst wieder ein Stück von ihr zu sehen sein wird und habe mit Freuden darauf hingefiebert.
Die Verführten lockt ja im Trailer schon mit einer außergewöhnlichen Story und kitzelt die Zuschauer bereits ein wenig in punkto Horroranflüge. Der Film selbst packt die Sache dann allerdings völlig anders an und löste nicht nur bei mir die Reaktion aus, etwas völlig anderes bekommen als erwartet zu haben. Sei’s drum.
Der prägende Stil, den sie sich für ihre neueste Schöpfung ausgesucht hat, orientiert sich natürlich auch wieder pedantisch an der gewählten Zeit und sorgt mit viel Detailreichtum und Aufmerksamkeit für ein authentisches Bild dieser Epoche. Die dadurch erzeugte Sphäre wird zusätzlich aufgeladen, da alle Schauspieler sich gemeinsam auch zwischen den Drehs in ihrer Rolle beschäftigten um somit mehr Glaubwürdigkeit zu erzielen.
Nicht nur beim Design der Klamotten und dem Ausschmücken der Szenen, sondern auch in den Erzählsträngen spürt man sofort, dass hier sehr viel Detailverliebtheit am Start war. Auch die Darsteller berichten darüber, dass die Arbeit mit Sofia sehr angenehm, verspielt und fachlich sicher gewesen ist. Das für die heutige Zeit eher ungewöhnliche Format des Films zeigt, dass ihre Entscheidungen wohl durchdacht und mit Sinn getroffen worden sind, denn sie wollte durch das 1:1,66 Bildformat mehr Ausdrucksmöglichkeiten für die Körpersprache erreichen.
Sich dann mit Thematiken zu beschäftigen, die in heutiger Zeit wohl kaum noch eine Rolle in der Öffentlichkeit spielen, diese aber so immens beeindruckend und von allen Dingen unterstützt auf die Leinwand zu konzipieren, ist großartige Regiearbeit, die sonst keiner so innig ausführt.
Der Film lebt quasi mehr oder weniger von der Kulisse, den Regeln, den Gemeinsamkeiten und Entwicklungen, die jede Generation für sich mit der Situation macht. Dadurch erzählt sie in ihrer Buchverfilmung eine Story, die nicht nur absolut realistisch wirkt, sondern auch dieses verlorene Bild der Protagonisten mitsamt ihren Schwierigkeiten vermittelt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Definitiv ein Stück sehenswerte Kinogeschichte, dass sich mit einer Zeit beschäftigt, die unsere heutigen Probleme um ein Vielfaches unterwandert.
Die Details, die Vorarbeit und das wohldurchdachte Konzept sprühen aus jeder Szene und vermitteln ein authentisches und beklemmendes Bild einer mehr als eigensinnigen Situation. Dies dann in 89 Minuten fesselnd auf die Leinwand zu bringen und etwas völlig Abstruses zu erzählen, schafft nur jemand in 26 Drehtagen, der sein Handwerk wirklich versteht.
Freunde alter Filme, die ganze “Damenkleider”-Fraktion und Menschen mit Liebe für eine außergewöhnliche Story finden hier sicherlich Gefallen dran.

 
Nachspann
braucht nicht abgewartet zu werden. Nach der letzten Klappe ist wirklich Schluss.
Kinostart: 29. Juni 2017

Trolls (3D)

Der Trailer versprach mir einen richtig durchgeknallten, abgedrehten Film mit viel Musik, viel Schabernack und jeder Menge Extrovertiertheit. Ich habe regelrecht darauf hingefiebert, zumal ich dem angeteaserten Song von Justin Timberlake durchaus etwas abgewinnen konnte, auch wenn die meisten ihn dank der Totgespieltheit im Radio nicht mehr hören können.
Versprochen: Nach diesem Film liebt ihr ihn wieder. Ganz zu Anfang sagte ich meinem Kinobuddy noch: “Viel Spaß bei diesem durchgedrehten Popkultur-Phänomen, über dass die Welt in 10 Jahren sinnieren und sagen wird: ‘Wir waren damals dabei’.”
Und tatsächlich: Trolls entpuppt sich wirklich als ein Produkt, dass nicht nur wahnsinnig genau ein Abbild dieser Generation schafft, sondern auch vergangene Täter ins Boot holt und mit ihnen gemeinsam verschiedene Kindheitsmomente wieder aufruft. Dabei durchfährt den Zuschauer nicht nur ein Gefühl von heimatlichen, wiederbelebten Erinnerungen, sondern man wird auch ganz tief in eine Story gerissen, die völlig unaufdringlich und defensiv eine Botschaft nach draußen befördern möchte, mit deren Umsetzung man unglaublich viele Probleme dieser Welt auf einen Schlag lösen könnte.
Hierbei kommt nicht nur die direkte Ansprache verschiedener Problematiken zum Tragen, sondern man sorgt dafür, dass dieses Kulturhochglanzleistungsstück auch unzensiert als Thema im Bundesparteitag oder in einer 23-Uhr-Vorstellung unter Erwachsenen vorgeführt werden könnte.
Schmalz, triefende Romantik oder das ganze Gebrabbel, was man sonst aus solcherart Kinderunterhaltungsfilmen kennt, sind hier nicht zu finden. Wer bei der Vorschau schon Angst hatte, hier könnte eine dieser typischen “Uns allen geht es an den Kragen, aber wir packen es trotzdem”-Plots vor die Nase gehauen werden, der irrt. Das Augenmerk liegt tatsächlich viel tiefschichtiger vergraben und orientiert sich an einer Vielzahl von Vergleichsmöglichkeiten in dieser Realität.
Und dazu der Sound. Phew – es ist schwierig, sich so tief vor den Machern der Ohrenschmausmomente zu verneigen, die nicht nur Bekanntes derart umdisponiert haben, dass es als völlig neues, musikalisches Idol auf der Bildfläche der Welt erscheint, sondern auch die Hommage an eben jene Zeit, in die man sich zurückerinnert, ist derart überwältigend, dass man mit Ehrfurcht den Takt mitschnippt und sich hier in eine musikalische Welt fallen lassen kann, die einen völlig sanft und gleichermaßen defensiv auffängt und einfach nur liebevoll umhüllt.
3D – da war ja noch was. Wenn es sich je gelohnt hat, für 3D mehr auszugeben und sich eine Vorstellung wieder mal nicht nur auf einer Leinwand anzusehen, sondern in die Räumlichkeit vorzudringen, dann ist es Trolls. Die Umsetzung ist derart phantastisch und überwältigend, dass man sich dafür schämen sollte, sofern man sich nur die 2D-Variante angeschaut hat.
Allein schon bei den Trailern war die 3D-Variante um so vieles überzeugender und atmosphärischer als ihr 2D-Pendant, denn hier schafft man durch die visuelle Aufspreizung des Gesehenen den Umstand, dass der Zuschauer sich nicht nur einen animierten Film ansieht, sondern tatsächlich in seinem Geschehen versinkt und somit das Augenmerk vollständig auf die wichtigen Dinge positioniert sind.
Ihr merkt schon: Mich hat’s nicht nur in einem Punkt vollständig vom Hocker gehauen, sondern ich bin zutiefst beeindruckt, sprachlos und völlig außer mir – und nichts wünsche ich mir mehr als
 
 

.kinoticket-Empfehlung: … dass ihr alle da rein rennt und Teil dieses unglaublichen Wunderwerks werdet, in dem euch nicht nur sanft umspielt etwas mit auf den Weg gegeben wird, sondern jeder auf seine Weise in seinem Innersten angesprochen und wieder ein Stück weit gerade gerückt wird.
Hier so extrem mit Farben und Formen zu spielen, diesen Farbenorgasmus abzufeiern ohne dabei in Kitsch oder Langeweile zu driften, sondern derart brillant Humor weiterzugeben und gleichermaßen extremst die Gefühle und Emotionen anzuköcheln – das schaffen nur wahre Könner.
Die Einfälle sind obergenial, die Umsetzung ist realistisch und extrem-brutal-geil und die Moral von der Geschichte … würde unsere Welt wieder heilen, würde sich jeder die Zeit nehmen und kurz darüber nachdenken.
Mach den Anfang und sei dabei – sei ein Teil davon und sage dir hinterher: Ich hab es gemacht! Die Chance eröffnet sich seit diesem Donnerstag im Kino deiner Wahl.

 
 
Nachspann
Auf jeden Fall … sitzenbleiben! Hier folgen noch After-Show-Sequenzen, die durchaus witzig sind.

Tschick

Produktionsland: Deutschland.
Originalsprache: Deutsch.
Na, wen ziept es im hinteren Augenlidbereich und juckt es gleichzeitig im Schritt, um schnell aufzuspringen und weit davon zu rennen?
Keine Angst, alles unbegründet. Noch nie habe ich einen so authentischen deutschen Film in die Finger gekriegt. Die Sprache: Zum Niederknien!
Man kauft den Schauspielern ihre Rollen ab, bewundert den beflügelnden Geist des nahezu vollkommenen Roadmovies und erfreut sich an der Frische, Freiheit und Unbekümmertheit, in die die beiden Hauptdarsteller schlittern und ihre Erfahrungen (gottseidank) via Film mit uns teilen.
Der Trip durch die Geschichte macht absolut Laune und wird auch an keiner Stelle langweilig. Man fiebert mit den beiden mit und findet auch bei näherem Hinsehen keine Punkte, an denen man sich in irgendeiner Form aufreiben könnte: Tschick ist und bleibt eine Street Movie-Komödie mit ganz viel Seele und Herz, die den Zuschauer nicht nur sofort abholt und mitreißt, sondern auch langatmige Spuren hinterlässt, denen man hinterher gerne nachschaut und sich an dem leiser werdenden Hall der Imposanz erfreut, mit der das Werk von der Leinwand sprudelt.
Die beständige Kurzweil, das authentische Sprechen, der gewählte Slang und die überzeugende Darstellung der Buch-Charaktere sind nur einige der Gründe, weshalb es dringend notwendig ist, sich diesen Film gemeinsam mit seinen Freunden anzuschauen. Mir hat es tierisch gefallen und ich würde jederzeit sofort wieder reingehen und die Show einfach nochmal wiederholen.
 
 

.kinoticket-Empfehlung: Hier bleibt nicht viel zu sagen, außer: Reingehen!
Fans von Roadmovies sind hier genauso richtig wie Jugendfilmliebhaber oder Personen, die gerne etwas an sich ran lassen, dass die Seele berührt. Die Darsteller überzeugen nicht nur in ihrem Spiel, sondern es ist endlich mal ein deutscher Film, der keine der ansonsten so furchtbaren Eigenschaften aufweist, die man all den anderen Landesschöpfungen sonst so nachsagen kann.
Geht rein – es lohnt sich!

 
Nachspann
ist animiert und das gar nicht mal schlecht – man braucht also nicht gleich raus rennen.

The Witch

Glaubt man den Pressemeldungen, erwartet man hier eine fulminante Show unglaublich horrender Schockermomente, die einem nicht nur das Blut in den Adern gefrieren lassen, sondern den Horror selbst von der Leinwand ins Kino spritzen.
Die Anteaser-Texte der Filmbeschreibung lassen auch nichts anderes vermuten und man freut sich tierisch auf eine Show, die normal beginnt und im Wahnsinn endet.
Genau mein Ding. Und mit eben solcher Vorfreude spazierte ich in den Saal, wartete darauf, dass das Licht ausging und der Horror beginnen möge.
Ums knapp zu machen: What the Hell … ? Aber nicht im positiven Sinne, sondern mega enttäuschend. Mag sein, dass alles auf irgendwelchen Überlieferungen basiert, deren Erzählungen man dialoggetreu nachgespielt haben will, aber die Eigenarten der gesamten Familie zeigen hier wohl eher nicht die Art Horror, die man als derart angefixter Kinobesucher erwarten würde, sondern lassen eher erzittern vor der frenetisch abgefeierten Gläubigkeit krankhafter Menschen, bei denen man im Verlauf des Films fast schon herbeisehnt, dass alles bitte möglichst schnell ein Ende haben möge.
Ganz ehrlich? Gefürchtet hab ich mich keine einzige Sekunde da drin und so richtig Stimmung aufbauen konnte man auch nicht. Ja, manch einer mag jetzt daher kommen mit Bodenständigkeit, 17. Jahrhundert, alles noch einfacher, zurück zu den Wurzeln des Horrors … sorry, Gruselmomente aus dem Jahr 1913 funktionieren heute einfach nicht mehr – zumindest nicht bei mir.
Da das Ganze eher an Suspense angelehnt ist und nicht wirklich Horror per Definition, gab ich der Geschichte zumindest hier eine Chance, möglichst gruselige Stimmungen zu erzeugen und es alles eben in einer mehr oder weniger netten Auflösung gipfeln zu lassen. Fehldenken. Auch hier schafft man es nicht, die Gänsehaut auf den Rücken zu produzieren, sondern der Zuschauer ist entweder gelangweilt oder genervt ob des vielen religiösen und zumeist dummen Gequatsche, dass man hier ins Drehbuch geschrieben hat.
Wer denkt sich so etwas aus und wieso feiert die Presse diesen Schinken so derartig ab? Ich hab keine Ahnung. Für mich auf jeden Fall eine riesige Enttäuschung. Aber ich konnte auch schon mit It Follows nichts anfangen und der kommt beim Genre-Publikum ja bekanntlich auch irgendwie an.
Mein Tipp: Macht euch auf jeden Fall vorher mit Filmausschnitten vertraut, bevor ihr dafür Geld liegen lasst und am Ende genauso bitter enttäuscht seid, wie ich es bin.
 

.kinoticket-Empfehlung: Wer sich hier gruselt, der hat wahrscheinlich auch vor einem Hund Angst, der gemütlich die Straße überquert.
Die Protagonisten laden dazu ein, selbst zum Serienkiller zu werden um dem Verbalhorror ein Ende zu bereiten. Unter unterhaltsam oder schockierend verstehe ich etwas völlig anderes.
Für mich bis dato einer der schwierigsten Filme dieses Jahres überhaupt.

 
Nachspann
Ist das Ding vorbei, renn raus. Hier kommt sowieso nichts weiteres mehr, also kann man am besten auch gar nicht erst reingehen.

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