124 Minuten

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Leute: Zeit für Titeldiskussionen!
Was lest und seht ihr beim Plakat? Ich bin unzählige Male in der Untergrundstation an dem riesigen Teil vorbeigelaufen und dachte mir: Mäh, noch so ein Weiberfilm, Mann, Frau, Deine Juliet, wunderbar für’n Mädchenabend … da musst du dann wohl irgendwann durch und dir den Mist anschauen, ihn bewerten und darfst ihn dann endlich wieder vergessen. Gottseidank.
Ich verrate euch, wie das Original dazu heißt:
The Guernsey Literary And Potato Peel Pie Society
oder übersetzt:
Die Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf
Merkt ihr was?
Irgendwo tief im Hirn klopft Der Club der toten Dichter ans Hirninnere und erinnert an einen verdammt guten Film. Solche “schwierigen” Titel haben doch schon einmal funktioniert, wieso belässt man es dann nicht einfach beim englischen Original?
Weil das Buch in Deutsch bereits auch so doof heißt.
Wer hat damals diese katastrophale Fehlentscheidung überhaupt getroffen? Nun, Titel werden wohl immer schon früh genug ausgewählt und dann wird erstmal gemacht … und dabei handelt der Film tatsächlich vielmehr von der “Society” als dem “Deine Juliet”-Anteil, der zwar vorhanden, aber eher unwichtig ist.
Und er nimmt jedwedes Frauen-Vorurteil und spricht eine in meinen Augen viel breitere Masse an, was den Film viel interessanter macht und enorm aufwertet. Warum also verzichtet ihr auf diesen geilen Titel? Zumal der im Film sogar oft genug genannt wird, um titelgebend Bezug darauf nehmen zu können?
Egal.
Was viel wichtiger ist: Dieses Werk, in dem gefühlt der komplette Downton Abbey-Cast mitspielt (eben die Elite der britischen Schauspieler), baut zwar auf Klischee und Tränendrüsen-Mentalität und greift somit scharf die kritischen Züge von Genialität und Einfallsreichtum an, aber: Er funktioniert. Und das sowas von. Man möchte es nicht anders.
Er ist großartig! Beeindruckend. Nachhallend. Diese Geschichte lebt und man entdeckt ein völlig neues Niveau in diesem Genre, das kein anderer Liebesfilm bisher auch nur annähernd auf diesem Level erreicht hätte. Und genau das ist der Grund, weshalb der nicht nur in der Ladies-Night, sondern überall laufen und von allen Gesellschaftsschichten und -sorten besucht werden sollte: Diese geniale Auseinandersetzung mit den Themen, mit denen Deine Juliet aufwartet, gehört mit ausreichend Besucherzahlen belohnt. Man fühlt sich auf intellektuell absolut hohem Niveau bestens unterhalten und stört sich kein kleines bisschen an möglichen Klischees oder emotionalen Tragweiten.
Dieses enorm hohe Level an Kunstfertigkeit, mit denen Mike Newell hier auftrumpft, hat auch mich stark beeindruckt. Und ja, ich werde erneut reingehen und ihn tatsächlich in der Ladies-Night sichten, um die Reaktionen des Publikums abzugreifen und mich davon zu überzeugen, dass die Erst-Sichter dann auch genügend Werbung für diesen Film machen, denn so etwas gehört auf die Leinwand. Den Weg in die Herzen der Menschen erobert der Film im Sturm.
Was noch beeindruckend ist: Arthaus hat ja mittlerweile einen zu abgespacten Beigeschmack, so dass sich viele in dem Wissen eher wieder davon abwenden, weil die Filme zu seltsam, zu anspruchsvoll oder zu abgehoben sind. Das hier ist Arthaus und keiner merkt’s. Damit hat man eine Brücke geschlagen und bietet dem ganz gewöhnlichen Zuschauer, der keinen allzu großen Anspruch möchte, hochwertiges Kino mit einer lebendigen und spannenden Story, die für einen Kinoabend allem anderen vorzuziehen ist.
 

.kinoticket-Empfehlung: Das Original heißt: The Guernsey Literary And Potato Peel Pie Society.
Und jetzt packt eure Klamotten ein, bringt ein paar Taschentücher mit und lasst euch von diesem anspruchsvollen und absolut wertigen Film beeindrucken, der mit dem deutschen Titel das Understatement des Jahrhunderts gesetzt hat: Dahinter verbirgt sich so viel mehr, als man anfangs erwartet. Und genau deshalb sollten insbesondere auch Männer diesen Film zwingend besuchen.

 
Nachspann
❌ braucht man nicht abzuwarten, rausgehen erlaubt!
Kinostart: 09. August 2018

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Heute läuft er endlich an und es wird Zeit, euch darüber zu berichten: Criminal Squad.
Für mich stellt der Film ein paar ganz wichtige Weichen in Richtung Zukunft des Kinos, auch wenn das nur meine persönliche Meinung ist (so wie ja alles hier im Blog). Tatsache ist, dass in jüngster Zeit ein paar neue Metropolen die Zuschauerschaft aus den Sälen rauslocken und anderweitig an die Monitore zu binden versuchen und die Geschäftszahlen dieser Unternehmen sind vielversprechend.
Klar also, dass sich auch in Hollywoods Reihen etwas tun muss, um die Anlaufstelle Kino auch in Zukunft weiterhin attraktiv zu halten und nicht vollends die Kontrolle über den Zuschauerstrom zu verlieren – denn genau das haben sie in den letzten Jahren ja unentwegt zugelassen.
Und in der Tat: Spricht man mit Regisseuren und Filmschaffenden, stellt man fest, dass den Big Bosses Risiken mittlerweile viel zu risikoreich (haha) geworden sind und man sich lieber 10.000x absichert und ja niemand verprellen will. Das Ergebnis sind weichgespülte Drehbücher, runtergecuttete FSK-Freigaben, merkwürdig seltsame Allgemeinplots und das Fehlen jedweder Nischen, die eine ganz spezielle Klientel – diese dafür dann aber exzellent und nicht nur durchschnittlich ansprechen.
Hauptsache, man lockt so viele Zuschauer wie möglich ins Kino und der Rest ist dann egal. Nun kommen Netflix und Konsorten auf den Plan und vermasseln dieses Geschäft durch ein paar Stellschrauben, die in den großen Studios seit Jahren eingerostet zu sein scheinen: Man erteilt Kreativitätsfreigaben, man macht Gelder locker, man ärgert sich nicht über vergeigte Serien, sondern schöpft aus einem Topf und verteilt einfach an alle.
Hat man sich irgendwo verkalkuliert, holen es drei vier andere Mitspieler durch Mehreinnahmen wieder raus. Dazu greift man nicht zu tief in die Tasche der Nutzer, sondern bietet allumfassenden Service, der im Monat weniger kostet als ein .kinoticket und schon hat man Unterhaltung für den armen Mann.
Soweit, so möglich.
Das Problem ist aber: Filme werden fürs Kino geschaffen und sollten auch auf großen Leinwänden gezeigt werden. Nicht, weil man sie nicht auf kleineren Monitoren schauen könnte, sondern weil es bei Filmen so ist, dass man sie immer nur ein einziges mal “zum ersten Mal” sehen kann. Und dieses Erlebnis wird immens gestört, wenn die Leinwände zu klein sind, die Soundanlage nicht stimmt oder das Publikum einfach das falsche ist. Hier kommt Kino ins Spiel und eröffnet Chancen, die man in seiner eigenen Freundesclique niemals hat, weil da allein schon immer die gleichen Personen zusammen Filme schauen. Natürlich nenne auch ich einen knapp 2m Bildschirmdiagonale-Fernseher mein eigen, aber fragt euch mal, warum Personen wie ich dann trotzdem fast ausschließlich ins Kino rennen und nicht zu Hause vor der Riesenglotze sitzen: Weil alles, was kleiner als eine Kinoleinwand nur noch ein billiger Abklatsch dessen ist, was man im Kino erlebt hat. Am besten vergleichbar mit Fotos, die man im Urlaub geschossen hat und die die Gefühle, Sinneseindrücke und Empfindungen aus dem Urlaub nochmal hervorrufen können – aber immer nur als Abbild dessen und niemals als Original.
Diese Wucht, die bedrohliche Ruhe, die gewaltigen Soundtrack-Eindrücke, das Reagieren von völlig Fremden auf bestimmte Szenen, die Angespanntheit von 256 Personen im gleichen Raum – all das kriegt man mit keinem noch so gut ausgestatteten Heimkino auf die Reihe. Und die meisten dümpeln noch mit 1,09m oder 1,39m Bildschirmdiagonale zu Hause rum. Das ist, als würde man sich die Weltmeisterschaft im Fußball auf seiner Apple-Watch ansehen. Geht, ist aber nicht unbedingt schön.
Und hier erprobt man zur Zeit wieder etwas, das ich persönlich höchst begrüße: Den Zuschauer mit hochwertigem Content zu locken, der das Bildungsniveau ankratzt, aber nicht so dermaßen überstrapaziert, so dass sich auch Hein-Blöd gut unterhalten fühlt, die allgemeine Intelligenz des Zuschauers aber nicht beleidigt wird durch all zu stupide Plots.
Und genau in dieser Liga spielt Criminal Squad: Er taktiert das Action-Genre, reizt seine Möglichkeiten aber nicht bis zur Lächerlichkeit aus, sondern gewahrt eine gewisse American Sniper-Gepflogenheit, die sich von den sonst dermaßen stupiden oder beleidigenden Filmen dieses Genre deutlich abhebt, auch wenn man hier jetzt keinen Meilenstein geschaffen hat.
An dieser Stelle dann Gerard Butler zu nennen, ist vielleicht ein Fehler, weil gerade er für die Sorte Film steht, von der man sich eigentlich distanzieren will, allerdings hat man seinen Bart derart zurechtgestutzt, dass auch er endlich als “gestandener Mann” wahrgenommen werden kann und nicht mehr als Witzfigur. Überhaupt hat man bewiesen, dass es eben nicht ständig irgendwelche zwuseligen Fäden sein müssen, die den “Männern” im Gesicht rumhängen, sondern man mit Gepflegtheit und auch gestutzten Bärten wesentlich mehr anerkennenden Respekt erzielt und sich die destruktive Übertriebenheit an dieser Stelle weniger auszahlt.
Und dass der Plot stellenweise noch Potenzial für wesentlich mehr bereit hält, unterstützt wieder meine Theorie: Man möchte aus dieser Sorte Film in Zukunft noch wesentlich mehr rausholen und “tastet sich mal vorfühlend in die Menge” um zu schauen, wie so etwas angenommen werden könnte.
Dann liegt nämlich hier bereits wesentlich mehr Inhalt für weitere Verfilmungen parat, für die man mit diesem Teil bereits wohlwollend vorgearbeitet hat.
 

.kinoticket-Empfehlung: Männer-Action auf einem Niveau, für das Sicario seinerzeit die Obergrenze gelegt hat: Man distanziert sich von stupider Action und mischt das Genre mit Intelligenzanerkennung des Zuschauers durch und erhält brauchbares, durchtriebenes und gut fundiertes Kino, dass seine Fächer in der Gesellschaft wieder etwas breiter ausgelegt hat.
Meiner Meinung nach ein Film, der die Anfänge dafür setzt, das Kino wieder mit Inhalten zu füllen, die sich vom sonstigen Angebot abheben und die große Leinwand wieder voll auskosten. Daumen hoch – weiter so.

 
Nachspann
folgt keiner mehr, man braucht also nicht sitzen bleiben, sondern darf gleich raus.
Kinostart: 1. Februar 2018

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Robert Zemeckis, dem wir Filmlegenden wie Zurück in die Zukunft I-III, Der Tod steht ihr gut, Forrest Gump und Contact zu verdanken haben, wirft einmal mehr den Scheinwerfer über dem Regiestuhl an und widmet sich diesmal einem Drama, das ich in einer derart sensiblen, zärtlichen und einfühlsamen Verbaljonglage so noch nicht erlebt habe.
Da ich diesen Film im Rahmen der Sneak Preview Tage später erneut im deutschen Synchronton erleben durfte, muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass sich meine Rezension tatsächlich auf die Originalversion bezieht, die man (wahlweise mit deutschen Untertiteln) der Deutschen auf jeden Fall vorziehen sollte.
Warum?
Brad Pitt und Marion Cotillage machen hier einen derart feinfühligen Sprachwettbewerb auf, der mit dieser extrem anmutigen Darstellungsweise von ihr beispielsweise eine abartige Gänsehaut erzeugt, wenn sie an vielen Stellen des Films elegant durchs Bild tanzt und sich in ihrer ruhigen, sensiblen Art und Weise nicht nur durch die Gegend, sondern auch den Plot bewegt.
Pitt reagiert darauf nicht weniger professionell und erhebt die Kunst des Krieges damit auf ein neues Niveau: Der Überraschungsmoment im Film ist nicht etwa der, den man als Zuschauer tatsächlich im Stillen erwarten würde, sondern erhebt sich auf völlig neue Ebenen, die sich einem erst dann erschließen, wenn man wirklich im Film sitzt und alles andere um sich rum langsam ausblendet.
Das Ganze gipfelt in einem Finale, bei dem ich in der OV-Vorstellung wahrhaftig Tränen in den Augen hatte. Die stille Verzweiflung, das erhebende Gefühl von Liebe und Geborgenheit, die Sehnsucht und inneren Wünsche wurden von Cotillard hier so dermaßen eindrücklich in die Kamera gesendet, dass der deutsche Zuschauer nur davon träumen kann, dieses Momentum in gleichem Ausmaß zu erleben.
Tatsächlich ist nämlich in der Synchronisierung jeglicher Charme dieser eleganten Darstellungsweise durch plumpes “Ablesen” verloren gegangen, was den Film zwar auf bildhafter Ebene großartig erscheinen lässt, mit dem stumpfen Dahinplappern der Dialoge dann aber eher zu einer ungewollt-komischen Vorstellung erscheinen lässt, die den tieferen Sinn dieses Dialogs völlig ins Abstruse verkehren.
 

.kinoticket-Empfehlung: Nichtsdestotrotz sollte man sich aufmachen, denn Allied – Vertraute Fremde schafft auch hier wieder Raum für großartig erzähltes Kino und präsentiert eine wunderbare Geschichte mit herzergreifendem Ende.
Wer immer die Chance dazu hat, sollte sich nach den OV-Vorstellungen umsehen oder später in den VOD-Portalen nach eben jener suchen, denn nur hier kommt wirklich rüber, was Zemeckis uns in seiner Geschichte sagen wollte.

 
Nachspann
enthält Cast & Crew nach üblicher Manier, wartet aber nicht mit Bild- oder Videomaterial auf. Der Sturm zum Ausgang ist also gerechtfertigt.

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Einfallslosigkeit ist so eine Sache, die man in Hollywood öfters erlebt. Statt Unterhaltungslücken mit kreativen Ideen zu spicken, nimmt man Althergebrachtes und mischt es neu auf, um es als Revival in die Kinos zu verkaufen.
Der Plan geht auf. Meistens. Finanziell zumindest sichert man sich damit die College-Jahre seiner Kinder. Und der Zuschauer bezahlt mit Langeweile und Enttäuschung.
Es darf also jeder selbst darüber urteilen, wenn man nun beginnt, alte Geschichten in neuem Karton wieder auf die Leinwand zu bröseln, um damit auch die allerletzte Klientel abzugreifen, denen man nicht die durchaus brillante erste Verfilmung vorsetzen kann => zu alt.
Doch allein das als Begründung herzunehmen, um den Stoff jetzt neu zu verfilmen, empfinde ich persönlich als etwas zu unspektakulär, um zu rechtfertigen, dass man sich jetzt mit neumodischen Alternativen an meisterlichen Klassikern vergreift.
Sei’s drum. Das Remake ist da und wir alle müssen damit leben.
Womit ich etwas Probleme habe (scheinbar nicht nur hier, sondern z.B. auch in dem absoluten Wunderkracher Auferstanden), ist die pikant-poppige Art des Dress’, mit dem man die Schauspieler einkleidet und somit nicht nur modetechnisch, sondern auch in punkto Sprache und Verbalgewalt einen gewaltigen Rückzieher macht, um ja nicht zu tief in das Becken möglicher Konsequenzen einzutauchen, sondern immer brav an der Oberfläche zu bleiben, wo alles klar ist und einem nichts nachgesagt werden kann. Risikofaktor? Null.
Das Problem hatte man in Hail, Caesar! auch bereits, es dort dann aber durch brillante Dialoge und einer überirdisch guten Eigenironie wieder wettgemacht, die das – ich möchte sagen – “Zurückgebliebene” der Dialogfindung wieder ausgebügelt hat.
Und genau diese Epos-Größe vermisse ich beim Remake von Ben Hur ganz mächtig. Hier bleibt nichts mehr von dem Glanz, der Glorie, dem echten, unübersehbaren Grund, weshalb das ein Blockbuster mit Alljahresgarantie geworden ist, übrig, sondern man schwimmt in seichten Gewässern, in das per se schon kein Hai kommen kann, um mal richtig Unfrieden zu stiften.
Und sorry, dafür ist mir der Name einfach zu heilig, als dass man ihn mit einem “billigen B-Movie” abspeisen könnte. Dieses Gefühl trägt zumindest durch die ersten 50 Minuten, bis man ein wenig auf Touren kommt und dann anfängt, tatsächlich Geschichten zu erzählen, die einer großen Leinwand würdig sind.
Dass auch hier wieder ein klein wenig Authentizität fehlt und man durchaus etwas mehr in den Dreck hätte greifen können, um es lebendig zu machen und nicht nur zu spielen, sei dahingestellt. Problematisch sehe ich eher, dass das Klischee von Ben Hur – nämlich Wagenrennen – so dermaßen in die Köpfe verpflanzt zu sein scheint, dass sich die Macher wohl gedacht haben: “Okay, das nehmen wir und machen daraus etwas ganz großes!”
Und eines morgens fiel einem von denen auf: “Ach fuck, da muss ja auch noch ein Film drumrum, äh… wie war das denn gleich nochmal … warte mal dvd such” – so ungefähr kann ich es mir vorstellen und so kommt es für mich – auch nach zweimaligem Sichten rüber.
Die Wagenrennen sind durchaus akzeptabel und bringen auch Speed in die Runde, der Film läuft und die Sequenzen tragen sich von selbst. Das Drumherum ist allerdings furchtbar und entbehrt jeglicher seelenergreifender Manie, die dem Zuschauer das Fünkchen mehr mit auf den Weg nach Hause gibt, wofür Kino eigentlich da sein könnte.
Dass man in diesem Punkt darauf verzichtet und sich für eine derart an die Popkultur angelehnte Vorgehensweise entscheidet, die nichts mehr mit epischer Größe, sondern vielmehr mit durchexerzierten Dialogen und höchstenfalls noch könnerischen Leistungen in punkto Kostümen zu tun hat, ist für mich ein herber Schlag gewesen, den ich gerade dieser Geschichte keineswegs gewünscht hätte.
 

.kinoticket-Empfehlung: Wer sich darauf freut, wie eine Brezel und meint, jetzt hier das Schlachtepos mit Tiefenwirkung schlechthin zu kriegen, der könnte evtl. enttäuscht werden.
Dafür waren mir die Dialoge zu seicht, die römische Kultur zu platt, die Geschichte zu steril abgebildet und mit insgesamt zu wenig Seele bestückt.
Klar hat der Film seine epischen Momente, die allein aber die Gesamtstory nicht tragen und daher kein vollkommenes Ganzes bilden, auf dessen Basis man erneut einen Alltime-Klassiker hätte entstehen lassen können.
Wieder wurde also einmal bewiesen: Man kann immer nur 1x Original, alle Kopien davon erzählen vielleicht das gleiche, begeistern aber niemals in der Art wie das echte Original.
Von dem her: Entscheidet selbst – am besten mit dem Kauf eines .kinotickets, denn dann haben wir alle Stoff zum diskutieren.

 
Nachspann
darf man sich schenken, auch wenn hier dann das 3D richtig ausgespielt wird, was im Film selbst nicht ganz so der große Star ist.

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Wer in den vergangenen Monaten gut aufgepasst hat, wird festgestellt haben, dass ich gewöhnliches hasse. Ich verachte die Eintönigkeit, das triste Dasein immer wiederkehrender Elemente, die nichts aussagen und im Sumpf einer riesigen, ausdruckslosen Masse untergehen.
Wie sollte es also anders sein, dass mich dieser Filmtitel förmlich ins Kino zerrte und ich den Filmstart kaum abwarten konnte.
Wer Silver Linings gesehen hat, weiß, dass die Kombination aus Bradley Cooper und Jennifer Lawrence einfach nur funktionieren kann. Das Schöne hierbei ist, dass man Lawrence nicht auf ihren Hauptfilm reduzieren muss, um zu spüren, dass diese Frau einfach schauspielern kann. Wahnsinn, mit welchem Eifer und Lebensmut sie in diesem Stück an die Sache geht und nicht nur brillante, sondern triumphierende Arbeit ablegt.
Dass dieses Mädchen in Hollywood auf einer großen Position angekommen ist, ist für mich einer der größten Erfolge des vergangenen Jahres. Filme mit ihr würde ich mir ohne zu zögern sofort ansehen, auch wenn sie mich Unsummen an Geld kosten würden. Warum? Diese Frau kann es einfach!
Nicht nur in Sachen Mimik, Ausdruck, Rebellion und Kampfgeist, sondern auch in den vielen kleinen Dingen, die den Charakter dieser Dame ausmachen, sieht man hier ein Meisterwerk schauspielerischer Kunst in einer Geschichte, die für sich selbst bereits bewundernswert ist.
Bradley Cooper, der kürzlich in Im Rausch der Sterne sein Talent als große Persönlichkeit bewiesen hat, liefert auch hier wieder erstklassiges ab und brilliert ein weiteres Mal mit Lawrence in einem Verbalfeuerwerk, von dem sich so manch anderer Film eine Scheibe abschneiden sollte.
David O. Russell bringt ein Glanzstück zweier Welten akribisch und funktionierend zusammen und beweist, dass Glück und Trauer oft nicht weit auseinander liegen. Erzählend aus dem echten Leben wird hier die Familie einer Frau auseinander genommen, die sich großes vorgenommen hat und vorlebt, wo andere (mich eingeschlossen) längst den Löffel hingeschmissen und der Welt den Stinkefinger gezeigt hätten.
Die Zuschauerschaft hatte Spaß und gleichsam wird man sanft bebombt mit Inszenierungen, die erdrückend, ergreifend und zutiefst emotional sind. Diese Geschichte sollte man kennen – wer das Schauspiel liebt, kommt um diesen Part Film nicht drumrum.
Auch wenn der Trailer vielleicht etwas seltsam anmutete und in einem nicht so richtig die Lust aufs Schauen ins Leben rief, hinterlässt dieser Titel bei mir zumindest tiefe Spuren von Zufriedenheit und innerem Glück. So wunderbar erzählt, so elegant zusammengeflechtet, so ausdrucksstark und kraftvoll inszeniert kam bislang noch keine Story in diesem Genre auf die Leinwand.
 

.kinoticket-Empfehlung: Schnappt eure Tanten, Brüder und Freunde, löst ein .kinoticket und lasst die Show beginnen.
Hier wird garantiert keiner enttäuscht. Die Comedy-Fraktion nicht, die Drama-Fraktion nicht, die Spannungsfanatiker nicht und die Biografie-Bewunderer nicht. Die Vielseitigkeit, mit der hier an bestimmte Themen rangegangen wird, erlebt ihren Höhepunkt im Zusammenspiel zweier Filmhelden, die etwas vorleben, von dem sich nicht nur Moralapostel inspirieren lassen können.
Ein wertvolles Stück Filmgeschichte mit großartigen Darstellern und einer Story, die seinesgleichen sucht. Rein da! Und zwar sofort!

 
Nachspann
gibt’s keinen, man darf sich also getrost nach draußen bewegen.

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Eigentlich bin ich jetzt nicht der große Box-Fan, der sich ständig jeden Kampf auf RTL anschaut oder da in irgendeiner Weise mitfiebert.
Ein größerer Grund, weshalb ich mir Southpaw überhaupt geben wollte, war Jake Gyllenhaal, dessen schauspielerische Leistungen bei mir schon früher für Begeisterungsstürme gesorgt haben.
Und richtig: Auch dieses mal landet man wieder einen Coup, der sich durchaus sehen lassen darf und in seinem Genre vollends überzeugt.
Im Film kommt gleich zu Anfang Stimmung auf und man begibt sich auf die Reise durch das Leben eines Boxers, erlebt Höhen, Tiefen, Abstürze und Wiederauferstehungen, die sehr sentimental und berührend auf die Leinwand gebracht werden.
Das Schauspiel aller Beteiligten kann sich sehen lassen, die Dialoge sind präzise zurechtgeschnitten und die Emotionen kochen nicht gekünstelt, sondern zuerst brodelnd und später mitfiebernd in den Gemütern aller Zuschauer hoch.
Selbst im Kino neben mir begaben sich einige Pärchen an bestimmten Stellen des Films näher zueinander hin, weil sie dem Druck nicht standhielten und um Erlösung bangten, denn was hier gezeigt wird, crasht dir teilweise so richtig das Hirn raus und fordert deinem Empfinden einiges ab.
Eben typisch Gyllenhaal-Movie. Und genau das hat nicht nur beim mir einen super positiven und ummantelnden Eindruck hinterlassen, aus dessen Umarmung man sich nur ungerne löst.
Gerne dürfen mehr Sportarten in dieser Weise verfilmt werden. Ohne akribische Suche nach dem großen Durchbruch, sondern einfach heimisch verfilmt und den Menschen darin total nahe gebracht.
 

.kinoticket-Empfehlung: Mit Southpaw landet man einen Volltreffer, was das Herantragen an die menschlichen Empfindungen angeht.
Die werden nicht nur teilweise überstrapaziert, sondern permanent so richtig gefordert, denn was man hier sieht, geht einem tierisch an die Seele.
Die ausbleibende Suche nach dem Gigantismus versüßt den heimeligen Auftritt dieses Sport-Movies noch zusätzlich und endet in einem mehr als gemütlichen Kinoabend, bei dem sogar auch die weibliche Fraktion durchaus Freude haben dürfte.

 
Nachspann
braucht nicht abgewartet zu werden, hier folgt nichts interessantes mehr.

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Romantische Komödien gibt es bereits so viele, dass sie in der Filmwelt ein eigenes Genre zugesprochen bekommen haben, welches den typischen Frauenfilm markiert: Die “Rom-Com”.
Mit Dating Queen geht ein neuer Kandidat dieser Art ins Rennen und bietet von Beginn an eine Show, die nicht so stark pointiert, wie es im Trailer zu vermuten war, sondern eher sehr ausgedehnt und langgezogen seine Story verkauft und dabei auch vor derberen Späßen keinen Halt macht.
Wer seine Freundin liebt, geht mit ihr gemeinsam ins Kino und sieht darüber hinweg, dass man ständig mit irgendwelchen nackten Kerlen konfrontiert wird, die die Frauenwelt so richtig durchwirbeln.
Die Story ist plausibel und bietet weder großartige Überraschungen, noch immense Enttäuschungen, sondern hält sich getreu an das Schema, dass man in so einem Film erwarten würde.
Was hier eher spannend ist, ist die fast schon unerträgliche Dialoglastigkeit, zu der man unfairer Weise auch gern mal “Gequatsche” sagen dürfte, denn geredet wird hier irgendwie ununterbrochen. Der Fluss an Wörtern lullt einen so dermaßen ein, dass der geneigte männliche Zuschauer gerne mal – as in real life – wegdösen und sich vom Geschehen durch Müdigkeit entfernen könnte. Und spaßigerweise passiert das nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera.
Das Prä-Ende war klasse inszeniert, den totalen Schluss hätte ich mir etwas pompöser gewünscht und so eine richtige “Dir etwas mit auf den Weg ins Leben geben”-Aussage fehlt auch ein bisschen. Hier handelt es sich halt einfach nur um Unterhaltung, die professionell den Bereich unter der Gürtellinie auch abdeckt und mit wohldurchdachten Witzen die Frauen- und Männerwelt zu unterhalten versucht.
 

.kinoticket-Empfehlung: Ausgeschlafen sein, Freundin einpacken oder im Kollektiv die Männer zu Hause lassen: Dann wird’s ein richtig netter Kinoabend mit viel nackter Haut, derben Späßen und einer guten Story.
Den Überflieger braucht man aber nicht erwarten, von Enttäuschung oder Langeweile kann aber auch keine Rede sein. Einfach ein weiterer, toller Rom-Com-Film, der auf höherem Niveau angesiedelt ist und durch Eigenständigkeit und Wärme zu überzeugen weiß.

 
Nachspann
gibt’s keinen, nach dem Schlussakkord darf gern nach draußen gerannt werden.

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Mittlerweile hat der Nachfolger der Jurassic Park-Reihe ja sozusagen fast alle Rekorde gebrochen, die es gibt – zumindest fühlt es sich so an, wenn man die einschlägigen Presseberichte dazu liest.
Klar ist also, dass auch ich als fanatischer Kinogänger mir den Streifen längst bei meiner Lieblingskinokette zu Gemüte geführt habe, um mir – wieder einmal – ein Bild von einem Film zu machen, in den sowieso jeder rennt und den man keinem mehr zu empfehlen braucht.
Ich kann mich dem Tenor der “Hat überzeugt“-Kritiker auch nur anschließen, denn ein Reboot zu meistern, das auf einem derart alteingesessenen Film basiert, den wirklich jeder lebende Mensch mindestens einmal gesehen hat, ist nicht unbedingt eine leichte Aufgabe. Gepaart mit den Anforderungen und Erwartungen der nostalgischen Dino-Fans dann ein Endprodukt auf die Leinwand zu werfen, das weder überrascht, noch enttäuscht und damit die Elemente von längst vergangenen Zeiten (22 Jahre sind nicht ganz ohne) gekonnt mit modernen Neukreationen zu verbinden, die beide gleichermaßen in einer Geschichte münden, die es irgendwie schafft, auch das Herz eines kritischen Zuschauers zu erobern, ist wahrlich ein Stück, dass mit Verlaub das Präfix “Meister” verdient.
Genau hier sehe ich nämlich bei anderen Reboots immer das Problem: Man versucht, eine alte Geschichte, dessen Ursprung, Entwicklung und Ende jeder kennt, nochmal zu vermarkten und vergisst dabei, dass ausbleibende Überraschungsmomente dafür sorgen, dass die Neuauflage so gar nicht zündet und man eher gelangweilt und müde wieder von dannen zieht.
Nicht so bei Jurassic World: Hier hat man die Story mit den prähistorischen Tierchen und deren Liebhabern mitaltern lassen und die ganze Sache dadurch liebevoll in die Moderne transferiert, in der auf einmal alles so läuft, wie es hätte laufen können, hätte man “verdeckt” an der Stelle weitergemacht, wo Jurassic Park III endet.
Die älteren Zuschauer entdecken sehr wohl die Elemente aus den ursprünglichen Filmen wieder, denen Jurassic World nicht nur mit der Besetzung der Charaktere, sondern auch an vielen anderen Stellen demütig Respekt zollt. Die Casting-Agenturen haben meiner Meinung nach beste Arbeit geleistet, denn so richtig über eine Besetzung aufregen kann man sich hier auf keinen Fall. Alle meistern ihre zugeschanzte Rolle super und liefern letztendlich überzeugende und authentische Arbeit ab, die sicherlich mit dazu beiträgt, dass dieser Film so ein internationaler Erfolg wurde.
Über die neue Art des “Supermonsters” kann man sich streiten, ich gebe zu: Auch ich hatte beim Sichten des Trailers so meine Bedenken, ob diese Art des “neuen Bösen” so richtig ankommt. Der Film beweist aber, dass auch hier die Macher den richtigen Riecher hatten, denn die Ideen sind weder überspitzt, noch übertrieben oder in anderer Weise extremisiert worden, als dass das Gezeigte keinen Spaß machen würde. Gerade diese seichte Nuance zwischen zu heavy und glaubwürdig ist es, die meiner Meinung nach so viele Menschen nicht vor ihren Intellekt stößt und sie somit unterbewusst verärgert. Könnte auch mit ein entscheidender Grund sein, weshalb die Einspielergebnisse selbst Massenphänomene wie Transformers 4: Ära des Untergangs in den Schatten stellen.
Die teils etwas banalen Dialoge, in deren Kielwasser oft ein kleines Stück Vorhersehbarkeit mitschwimmt, gehen im Reich der Urzeitgiganten fast schon ein wenig unter und sind meines Erachtens dadurch eher vernachlässigbar. Jurassic World erhebt zu keinem Zeitpunkt den Anspruch, ein verbalträchtiger Film mit Tiefgang zu sein, sondern möchte – laut Aussagen der Macher – selbst Erwachsene wieder zurück ins Kindesalter verfrachten und mit dem Gezeigten die Zuschauer einfach erstaunen und zu mehr Demut gegenüber dem Leben aufrufen.
Und das funktioniert hervorragend.
Die Größenwahnsinnigkeit wird hier nicht offiziell kritisiert, sondern ganz beiläufig durch immer neue Wendungen aus dem Weg geräumt mit dem Ziel, zu beweisen, dass der Mensch letztendlich nur das kleinste Glied einer Kette in einer Welt ist, die er nur scheinbar unter Kontrolle hat.
Als Zuschauer fühlt man sich mit auf eine Reise genommen, die im wahrsten Sinne des Wortes erstaunt und wieder einmal die Superlativen von guten Kinos bis aufs Ende ausreizt. Bei wem die Einrichtungsgegenstände mitsamt den darauf sitzenden Menschen nicht vibrierten, wenn einer der Dinos seine Pratzen irgendwo aufsetzt oder zu einem Schrei ausholt, der sollte schleunigst sein Kino wechseln und sich den Film einfach nochmal ansehen. Hier wurden Superlativen präsentiert, ohne welche sein zu wollen – getreu dem Motto: Es sind Dinos, jeder weiß, dass die Viecher weit über allem stehen, was man kennt, also brauchen wir darauf nicht extra hinweisen.
Genau diese “Zurückhaltung” erlebt man teilweise auch in der Charakterzeichnung der Parkleiter und -inhaber und trifft hierbei eben auch nicht auf mögliche Stupiditäten, die man durchaus stattdessen erwartet hätte, sondern beweist einmal mehr, dass auch Reboots erneut begeistern können und es eben doch geht, Fortsetzungen zu drehen, die die Geschichte teils neu erfinden, teils wieder hervorholen.
Diesen Spagat hat man wunderbar vollzogen und so ist es am Ende auch entschuldbar, dass sich weiß gekleidete Protagonisten erfolgreich auf Stöckelschuhen vor überdimensionalen Dinos davonschleichen können und ihre Klamotten hinterher maximal einer Handwäsche bedürfen.
Ansonsten bleibt mir nicht mehr zu sagen, als:
 

.kinoticket-Empfehlung: Der Film tut sein übriges, um fast schon eine Art Volkszählung anzustiften. Jeder sollte ihn sich mindestens einmal anschauen und wer nicht selbst Kinobesitzer ist, sollte den Weg ins Kino auf sich nehmen.
Die Effekte sind akzeptabel, die darum gebastelte Welt phänomenal und der Sound dinomäßig gigantisch, gleichauf mit dem 3D, dem man hier auch jede Menge saubere Szenen gewidmet hat, die sich nicht mehr in den Kinderschuhen befinden, sondern mit der Geschichte erwachsen geworden sind.
Die eingebauten Szenen, mit denen man den Vorgängern Tribut zollt, lassen einen nicht wehmütig auf bessere Zeiten zurückblicken, sondern erwärmen eher nochmals das Herz. Von Enttäuschung weit und breit keine Spur.
Wer sowieso vor hatte, sich den Film anzuschauen, der wird ganz sicher nicht enttäuscht und wer bis heute noch zweifelt, der darf getrost zu Popcorn und Cola greifen, denn hier wartet großartige Unterhaltung und jede Menge Surrealität, die in heutiger Zeit so kaum vorstellbar, aber dennoch nahe an möglichen Wirklichkeiten angesiedelt ist.

 
Nachspann
Wozu noch etwas nachliefern, wenn eh klar ist, dass hier wieder ein vierteiliger Dreiteiler folgen wird? Nach diesem phänomenalen Kinostart und den jetzt schon unglaublichen Einspielergebnissen hab ich da absolut keine Bedenken, dass uns die reißerischen Dino-Zähne demnächst noch öfters im Kino begegnen werden.

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