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wenn aus filmen leidenschaft wird

Tag: 102 Minuten Page 1 of 2

KIN

Regiedebüt: Eines der Movies, das mich sofort gepackt hat! Diesmal hab ich mich sogar dazu herabgelassen und bereits vorher den .trailer geschaut und der hatte mich quasi schon fest in der Tasche – und der Film setzt dem ordentlich eins oben drauf!
KIN gehört zu der Sorte SciFi, die mit Hirn und Verstand an die Sache rangeht und somit unvergleichbar viel Realismus-Nähe mitbringt, was seinerzeit bei Arrival auch schon einen derart guten Beigeschmack hinterlassen hat. Man hebt eben nicht mehr in fantastische Zukunftswelten ab und bewegt sich völlig in einer Fantasie, sondern gestaltet die Elemente derart durchdacht, dass der Zuschauer die Handlung und Möglichkeiten abkauft und sich intellektuell nicht vor den Kopf gestoßen fühlt.
Und was mich absolut begeistert hat: Der Look und das Design des Films! Leute? Burner! Diese Einfälle erstmal zu kriegen und dann derart leuchtend und grandios umzusetzen ist ein Move, den ich lange nicht gesehen habe und der wirklich absolut überzeugend rüberkommt, trotz CGI-Rumgefummel. Ehrlich, wie kommt man dazu, so eine geile Technik zu erfinden und sie dann so formschön und elegant und gleichermaßen zerstörerisch und wütend auf die Menschheit loszulassen?
Dieser Film räumt auf und holt eine ganz bestimmte Sorte Menschen vor die Bildschirme, um ihre unausgesprochene Wut zu beantworten und zu kurieren. Und dabei bewegt man sich so fernab von jedweder Kinoblockbuster-Dummheit und kriegt jedesmal wieder eins auf die Twist-Mütze, wenn die Meinung aufkommen könnte, dass es langweilen würde.
Ganz ehrlich? Es macht so einen riesigen Spaß, dieser Geschichte zu folgen und auch wenn einiges vorhersehbar ist, stört dies nicht die exzellente Zusammenstellung des Casts und die bärigen Design-Elemente, mit denen man jedes Auge hier verwöhnt!
Schreibt mir, wem’s nicht so ging, dass er sich selbst auf die Leinwand wünscht um dies und das einfach zu klauen und es selbst zu besitzen, einfach weil’s geil aussieht! Auch wenn der Start inzwischen nahe gerückt ist, fällt es extrem schwer, darauf zu warten, dass ich endlich wieder Dauerkinosaalbesetzer werden kann, um dieses Ding hoch und runter laufen zu lassen, denn genau das sollte man damit anstellen: Gebt ihm so einen ruhmreichen Kinostart, dass sich die Produzenten von großartigen Filmen noch öfters dazu hinreißen lassen, so etwas grandioses zu probieren und aus dieser Geschichte eine Reihe werden lassen: Potenzial dazu hätte sogar der Plot in der Tasche!
 

.kinoticket-Empfehlung: Design: Augenschmaus! Cast: Mega! Twist: Bravourös!
KIN hat mich sofort gepackt und bisher nicht mehr losgelassen: Ich liebe so einen Scheiß! Allein nur wegen der Effekte und dem außerordentlich göttlichen Design des Films hat dieser Titel Aufmerksamkeit verdient und wer sich dann noch in dem Plot verliert, wünscht sich genauso, dass man hier jetzt ansetzt und endlich mal eine taugliche SciFi-Reihe auf die Füße stellt, die man sich ungeschoren ansehen kann!
Großartig – und als Regie-Debüt einfach klasse!

 
Nachspann
❌ braucht man nicht aushocken, Kinosaal freimachen und zum Putzen freigeben. Bucht lieber die nächste Vorstellung inzwischen… 😉
Kinostart: 13. September 2018
Original Title: KIN
Length: 102 Min.
Rate: FSK 12 | PG-13

Landrauschen

Phew – es hat lange gedauert, bis ich mich durch die Mühlen dieses Films durchgeackert habe und mich einiges an Emotionen und Selbstbeherrschung gekostet, das Ding wirklich bis zum Ende durchzustehen.
Ja, ich bin einer der Verfechter der Strategie, dass man Filmen einfach bis ganz zum Schluss die Chance geben soll, ihre Botschaft zu vermitteln und niemals (!) vorzeitig den Saal verlassen, weil es immer sein könnte, dass am Schluss dann Kind XY aufwacht, sich die Augen reibt und alles nur ein böser Traum war – was einen ziemlich miesen Einfall dann wieder genial machen würde.
Vorweg sollte ich vielleicht noch erklären, dass ich persönlich so einige Schwierigkeiten damit habe, wie man mit modernen Entwicklungen und Weltansichten in ländlichen Umgebungen umgeht. Ich bin selbst ein Kind Berlins, dass in Städten wie Frankfurt, München, Augsburg und Co. zu Hause ist und einen Wohnsitz im tiefsten Allgäu sein Eigen nennt und damit beide Welten gleichermaßen im kneippschen Wechsel permanent zu spüren bekommt.
Und die Szenen sind teilweise extrem hässlicher Natur! Hier greift der Film ein und zieht so ziemlich alle Register von Klischees, die mir einfallen und zelebriert sie einfach mal vollkommen durch. Während man (als gebeuteltes Kind) eine Tortur nach der nächsten durchleidet und sich überlegt, wie das alles noch schlimmer werden könnte, und dann dabei zusieht, wie eben jene Einfälle im Film plastisch und exakt so wiedergegeben werden … der Horror!
Man fragt sich, was die Macherin damit bezwecken möchte und kämpft sich weiter durch den Stoff, der auch im Queer-Cinema angesiedelt kein Vorzeigebeispiel ist, sondern an den Klischees erstickt! Warum?
Ja, ich wünsche mir schon seit ich klein bin einfach die Filme, die man der unbescholtenen Kirchenmama einfach in den Videorekorder einlegen und ihr sagen kann: “Kuck an, danach verstehst du und bist ein anderer Mensch!”, die es den Kindern und Jugendlichen abnehmen, selbst irgendwelche doofen Einfälle kreieren zu müssen, um über schwierige Themen zu reden und konservative Weltansichten zu brechen.
Was Filme wie dieser hier unmöglich machen, da sie den Konservativen eher die Argumente in die Hände spielen und man sich hinterher noch mit Sätzen wie “Siehst du, die sind allesamt krank, merkst du, wie gestört sowas ist?” auseinandersetzen muss und keine Zeit bleibt, die Auflösung abzuwarten, da diese Kritiker niemals bis ganz zum Schluss durchhalten und falls doch, eben jene Argumente dann mit “Ja, das ist im Film so, aber die Realität sieht anders aus” abtun und wegdiskutieren.
Das “in die Presche” für jemanden springen vollzieht auch Landrauschen damit nicht in Perfektion, sondern nähert sich hier eher maushaft an eine (ebenfalls wieder klischeehafte) Auflösung, die ich zwar in Teilen begrüße, aber eher als glückliche Nebenhandlung einer ansonsten misslungenen Darstellung preisen würde.
Soweit mal meine Gedanken während der Laufzeit. Danach habe ich darüber nachgedacht und bin die Dinge nochmal durchgegangen und habe mir Fragen gestellt:
Wollte die Regisseurin eher sarkastisch/ironisch auf die dümmlichen Verhaltensweisen auf dem Land aufmerksam machen und hat gerade deshalb bewusst und in voller Absicht eben jene Klischees tief und ausgiebig gezeigt?
Wollte sie die Menschen in der Stadt (ja, der Film läuft auch in München in den Kinos!) darauf aufmerksam machen, dass solch ein mittelalterliches Verhalten auch im Jahr 2018 noch existent und in vollem Gange ist und es eben nicht normal ist, dass man als Bürger andere Menschen und Weltansichten kommentarlos akzeptiert und toleriert, auch wenn man selbst anderer Meinung ist?
Wollte sie mit einem provokanten Film auf die überholten Einstellungen der Kirche hinweisen und Praktiken aufzeigen, mit denen nicht nur die Darstellerin in dem Film sich auseinandersetzen müssen und damit aufzeigen, welche Arschgeigen da teilweise in gehobenen christlichen Positionen sitzen, die allesamt Dreck am Stecken haben und sich ihre Heiligkeit sonstwohin stecken können?
Ist das alles nur bitterböse Ironie und der Satz auf dem Plakat tatsächlich kabarettistisch zu verstehen?
Das wäre dann der “Kind wacht auf”-Moment: Denn dann ist das Werk ziemlich genial! Dafür hätte ich dann ein wenig stärker auf die zynischen Absichten hingewiesen und sie nicht so im Sande verlaufen lassen, würde mich mit den gezeigten Inhalten aber viel mehr anfreunden und es als “Seht her, so geht es auf dem deutschen Land im Jahr 2018 zu” proklamieren und unter der Prämisse den Kirchenmamas eben jenen Film vorsetzen, auch wenn diese das ja schon wüssten, weil sie selbst so sind.
Ihr merkt: Man kommt um Klischees hässlicher Art nicht drumrum und muss sich irgendwie damit auseinandersetzen. Und das ist bei mir ein heißes Eisen, mit dem ich nicht gerne zu tun habe.
 

.kinoticket-Empfehlung: Ertrinkt in allen Klischees dieser Welt und hat womöglich kritisch-sarkastische Absichten, die (wenn es so ist) das Werk tatsächlich zu einer gut erzählten Heimatdevastation machen und die Scheinheiligkeit der trügerischen Idylle entzaubert.
Das entbindet einen jedoch nicht, den tiefen Griff in die Klischeekiste durchleiden zu müssen, was für manchen zur Mammutaufgabe mutieren könnte, da es teilweise echt hässlich ist. Das zeigt zwar auf, in welcher Manier man auch heute noch auf dem Land agiert, ändert jedoch nichts an der Falschheit solcher Denkweisen.
Ob dieser Film dadurch ein gelungenes Beispiel für Aufklärung und Zusammenfindung ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

 
Nachspann
❌ braucht man nicht aussitzen, hier folgt nichts weiter.
Kinostart: 19. Juli 2018

Die Frau, die vorausgeht

Über Die Frau, die vorausgeht sollte man im Vorfeld nicht allzu viel wissen, weil der Film aus bestimmten Gründen sonst ziemlich schnell langweilig werden kann. Susanna White inszeniert die wahre Geschichte mit Starlegenden Jessica Chastain und Sam Rockwell für die große Leinwand und bringt dabei reichlich weibliche Gefühle und Charme mit ins Spiel.
Als ich ins Kino ging und einige Randfakten über den Film bereits gehört hatte, erwartete ich epochale Schlachten, romantische Bergzüge, indianische Weisheiten und anderes, was dieser Film zwar in gewisser Weise liefert, jedoch vollkommen anders, als ich mir das zu Beginn vorgestellt hatte.
Der “Drive”, den man in Richtung Epos vielleicht erhofft, bleibt nämlich völlig aus. Stattdessen nimmt man sich die Zeit für Beziehungen, Charakterzüge, gedankliche Entwicklungen und lullt einen dabei mithilfe des Soundtracks dermaßen ein, dass man schon ausgeschlafen sein sollte, um hier wirklich bis zum Schluss bei der Stange zu bleiben. Nicht nur ich hatte nach dem Film das Gefühl, dass hier gut und gerne 20-40 Minuten gekürzt werden dürften, die geschichtlich keine Lücken aufgetan, dem Film selbst aber ungemein mehr Augenmerk aufs Wesentliche vermacht hätten. Und dabei gehört der mit seinen 102 Minuten gar nicht mal zu den Monsterlängen, die man sonst so im Kino kennt.
Damit wandert das Stück also nicht in die beste Sendezeit auf der großen Leinwand, sondern gehört eher zur gemütlichen Abendlektüre, die man vor ein paar Drinks gerne noch mitnehmen darf, um sich ein wenig in Romantik und weibliche Aggression zu stürzen.
Okay, das klingt bis jetzt alles recht negativ und ausladend, ganz so schlimm ist es aber nicht. Ich meine, hier spielen keine Laien, sondern die von mir heiß geliebte Jessica Chastain, die ihre Sache mit allen anderen Schauspielern meisterhaft durchzieht und in ihrer Rolle auch tatsächlich überzeugt. Sie spielen großartig – alle miteinander. Die Langatmigkeit schreibe ich eher dem Drehbuch oder den “Grundvoraussetzungen” zu, wenn man so möchte, immerhin basiert der Stoff ja auf wahren Begebenheiten. Dafür hätte man meiner Meinung nach dann aber entweder mehr ausholen, oder tiefer in die Psyche der einzelnen Protagonisten absteigen müssen, um hier die ständigen Szenenbilder, in denen nichts passiert, zu überbrücken bzw. ganz auslassen zu können.
 

.kinoticket-Empfehlung: Nicht schlecht, aber stellenweise sehr schweratmig und langwierig.
Für die vergleichsweise kurze Laufzeit passiert noch zu wenig, um hier wirklich Spannung und Geschwindigkeit aufkommen zu lassen, dennoch machen alle Darsteller ihre Sache super und in punkto “geile Landschaft” und romantische Stimmungen ist der Film unschlagbar. Zappt durch den .trailer und verschafft euch (ohne Ton) ein paar Eindrücke, dann wisst ihr, wohin die Reise geht und könnt sie guten Gewissens antreten.

 
Nachspann
❌ braucht nicht ausgeharrt zu werden, nach dem Finaltext geht’s in die Schwärze.
Kinostart: 5. Juli 2018

Der Sex Pakt

Auch wenn wir es hier seit langer Zeit mal wieder mit einem durch und durch deutschen Titel zu tun haben: Der Film kommt aus Amerika und er ist für Amerika geschaffen.
Allein des Titels wegen werden die ahnungslosen Kinogänger die Säle stürmen und sich einfach darauf einlassen, was da kommen möge. Dabei ist der Film weitaus weniger witzig, als uns das .trailer oder Vorahnungen glauben lassen möchten.
Nun hatte ich gleich das “Vergnügen”, diesen Film 2x hintereinander mit einem völlig unterschiedlichen Publikum zu sehen: Einmal mit der “Elite der Presse”, denjenigen, deren Schreibarbeit maßgeblich das Denkbild unserer Nation prägt und die mit ihren Eingebungen ganze Menschenhorden versorgen, um hier Meinungsbildung zu betreiben und unter Achtung aller verstrickten Verlagsauflagen einen Artikel zu schreiben, der “morgen” dann in aller Munde diskutiert wird – und das Ergebnis hierbei war schlichtweg negativ.
Im Anschluss daran dann mit dem “gemeinen Volk”, dass sich zahlungswillig in die Kinosäle hockte und den Film beschaute. Auch hier habe ich mir die Mühe gemacht und bin wieder wahllos auf Zuschauer zugegangen und habe sie nach ihrer Einschätzung gefragt – und überraschenderweise zeigte sich (auch bei der Auszählung der Stimmzettel, die nach dem Film eingeworfen werden durften) ein ganz anderes Bild: Die Menschen mochten es zum Großteil bzw. waren hin und hergerissen.
Ich glaube, um mit Der Sex Pakt wirklich warm zu werden, braucht man ganz viel kulturelles Verständnis für das womöglich klischeehafte Verhalten einiger ländlicher Amerikaner. Das Problem ist nämlich: So viele Dinge sind hier so maßlos überzogen und unwirklich, dass sich dieser Film unfreiwillig eigenständig persifliert – dies aber so schlecht umsetzt, dass man hin und wieder daran zweifelt, ob er wirklich eine Parodie sein möchte, oder tatsächlich einfach nur ein schlecht gemachtes Werk ist, dass uns da vor die Füße geknallt wird.
Um jetzt aber vollends darauf rumzuhacken, enthält er zu viele – mit dem richtigen Publikum im Saal – funktionierende Witze, die teils schon so dämlich sind, dass man wieder darüber lachen kann.
Auch die Mädels, die ich gefragt habe, meinten, dass der Film relativ ausgewogen zwischen peinlich und gut dahin schippert, einige fanden ihn toll, ungefähr gleich viele haben nur mit den Augen gerollt.
Meiner Meinung nach fehlt hier einfach das gewisse Etwas, dass ihn aus diesem schon millionenfach erzählten Plot rausreißt und zu etwas besonderem macht. Die Story – schön und gut. Das peinliche Gehabe, wenn Erwachsene versuchen, auf Jugendlich-Cool zu machen, kennen wir schon aus anderen Rohrkrepierern zur Genüge. Was fehlt, ist das erfrischend andere Etwas.
Da zeigen sich zwar Ansätze, die fingerdeutend auf die scheinbare “American Stupidity” zeigen, die Frage ist aber, ob “die da drüben” wirklich so sind, wie dieser Film vermuten lässt. WENN (großes Fragezeichen) das tatsächlich die Message sein sollte, wäre dies ein höchst lobenswerter Ansatz, der uns alle von dem unmöglichen Gebaren werdender Eltern erlöst und nun endlich “von oben herab” die Leviten liest, auf dass sich vielerorts vieles in den Familien wieder normalisieren möge – das würde ich durchaus begrüßen.
Allerdings denke ich kaum, dass das – im besten Falle angetrunkene – Publikum derart viel Denkvermögen in petto mit in den Saal schleppt, um derlei Überlegungen anzustellen, wenn es sich einfach nur unterhalten lassen möchte.
 

.kinoticket-Empfehlung: Wenn selbst die Damen nach der Vorstellung schon allesamt bejahen, dass man bestenfalls MIT Sekt den Saal betritt, dann sagt das eigentlich schon alles über den Film aus.
Es kann gut werden, Voraussetzung dafür ist meiner Meinung nach aber viel Publikum im Saal, dass definitiv gut drauf ist und Lust auf so etwas hat. Mit ein paar deprimierten Nasen im Raum macht es dann überhaupt keinen Spaß mehr und wer Ernsthaftigkeit oder Logik hier drin sucht, geht elendig zugrunde.
Mein Lob gilt denen, wo man es am wenigsten erwartet – dieser Moment war für mich einer der Besten des Films.

 
Nachspann
Nicht gleich aufspringen, nach dem Nachsatz kommt dann nichts mehr.
Kinostart: 12. April 2018

Transit

Erinnert ihr euch noch an die Anfänge der Flüchtlingsströmung, die nach Deutschland einreiste und halb Europa mental verrückt gemacht hat? Durch Medien, gezielte Berichterstattung und jeder Menge seltsam kodierter Schreckensmeldungen auf Facebook und in sozialen Netzwerken ist dieses Phänomen längst nicht mehr objektiv bewertbar und hat uns Wortschöpfungen wie “Fake News” eingebrockt.
Die Menschen haben sich in Verbindung mit den politischen Ereignissen und der zunehmend verschobenen Denkweise einiger Verirrter längst einen völlig neuen Begriff dafür definiert und sich ihre teils absurde Meinung darüber gebildet.
Passt soweit auch – gehört ja u.a. zu einer der Errungenschaften einer Demokratie, eine eigene Meinung zu haben und diese zu vertreten. Ob man die nun verstehen oder gar mitvertreten will, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Schaut man sich heute die Fakten mal an, erörtert die einstigen Ängste dieser Sorgenbürger, die eine Überfremdung und völlige Entmenschlichung der natürlichen Verhältnisse befürchtet haben und schaut sich um, was tatsächlich in diesem Land abgeht, wird man schnell folgendes feststellen:

  • Man kann immer noch auf deutsch seine Brötchen beim Bäcker ordern.
  • Die Landessprache hat auch 2018 noch nicht in arabisch oder “islamistisch” gewechselt, sondern ist weiterhin Deutsch.
  • Die unzähligen Massen, die aufgrund der illegalen Flüchtlinge alle ihre Arbeit verlieren werden, arbeiten weiterhin täglich in ihrem üblichen Job und wurden noch nicht durch Senegalesen, Irakis oder andere Weltbürger reihenweise aus ihrem Job verdrängt.
  • Es gibt immer noch mehr christliche Kirchen innerhalb dieses Landes, als Moscheen.
  • Die Ausübung des christlichen Glaubens (Hand auf’s Herz: Wer tut dies aus voller Überzeugung und nicht nur, weil Ostern oder Weihnachten ist?) ist auch weiterhin problemlos möglich – es wurde noch niemand erschossen, nur, weil er weiterhin in die Kirche geht und noch nicht zum Islam konvertiert ist.
  • Durch die Auseinandersetzung mit fremden Menschen und anderen Kulturen hat sich Deutschland der Aufgabe gestellt, über seinen eigenen Tellerrand hinaus zu blicken und an ungewöhnlichen Situationen zu erstarken.
  • Diesem Land geht es – trotz vermeintlicher Überflutung von Flüchtlingen – unfassbar gut.

Beleuchtet man dies also alles ein wenig distanzierter und entspannter, stellt man unglaublich schnell fest: Die Dinge scheinen viel weniger spektakulär, als sie uns so manch Anhänger einer seltsamen Partei weismachen will.
Warum ich das alles erzähle?
Transit handelt nicht von der aktuellen Flüchtlingskrise, sondern dreht den Spieß einmal rum: Der Deutsche flieht – und das nicht 2018, sondern weit weit früher – 1940. Dies ist eine wunderbare Romanverfilmung, die sich nicht auf wahre Ereignisse stützt, sondern vielmehr das Verständnis für Fliehende ganz neu aufmischt und eine völlig andere Perspektive liefert, die man gerne auf heutige Zustände kopieren darf.
Genau dieses “altmodische” Verständnis dafür hat mir an dem Film sehr gefallen. Das beruhigte, unaufgeregte und einfach erzählerische, dass sich mit Situationen auseinandersetzt, die wir heute in unserer Raserei vielleicht vollkommen nüchtern bewerten sollten, um ein gutes Miteinander zu schaffen, bei dem Gewalt, Hass und Argwohn außen vor bleibt.
Wer jetzt glaubt, nur weil die Zahl 1940 aufgetaucht ist, wieder in einer der Schwarz-Weiß-Kriegsschmonzetten zu landen, der irrt gewaltig: Weiß man das nicht, fällt es einem gar nicht auf und man könnte meinen, der Autor hätte einfach ein sehr seltsames Weltbild unserer heutigen Situation. Also keine Angst: Es ist alles in Farbe und zeugt nicht von altdeutschem Charakter.
Dennoch – vielleicht gerade deshalb – ist die Sichtweise, die uns der Regisseur offenbart, eine sehr wertvolle, weil sie unsere Flüchtlings”krise” völlig neu bewertet und zumindest Anlass dafür gibt, sie einmal neu zu diskutieren. Was eignet sich dabei mehr als Einstieg, als ein toller Unterhaltungsfilm?
 

.kinoticket-Empfehlung: Großartige Einblicke in das Leben der Menschen, die in den Ländern, wo sie verweilen, nicht geduldet sind.
Der Film gibt Aufschluss über das Leben als Verstoßener und bietet reichhaltige Chancen, ein unaufgeregteres, saubereres Bild unserer Welt zu gestalten, das nicht mehr vom Gift des Hasses durchsät ist. Allein dafür lohnt sich der Blick ins Innere eines Kinosaals.

 
Nachspann
Der Film darf vorzeitig verlassen werden, hier folgt nichts nach dem Abspann.
Kinostart: 5. April 2018
 
Und zum Abschluss gibt es noch ein paar Eindrücke von der Filmpremiere am 5. April 2018 in München im City Kino, bei der u.a. Regisseur Christian Petzold, Kameramann Hans Fromm, Darstellerin Maryam Zaree, Darsteller Matthias Brandt sowie Hauptdarsteller Franz Rogowski zu Gast waren.
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Im Zweifel glücklich

Ben Stiller – früher eher als Comedy-Krawalltante bekannt – übt sich seit neuestem ja in ernsthafterem Kino und hat bereits in dem wunderbaren Das erstaunliche Leben des Walter Mitty bewiesen, dass er auch ernsthaftere Kost glaubhaft und wohldosiert rüberbringen kann.
An der Seite seiner Schauspielkollegen brilliert er einmal mehr in einem Stück, dass sich essentielle Fragen des Lebens zu Gemüte führt und sie in einem fantastischen Tanz erörtert, der zu einem grandiosen Finale führt.
Dabei irrt er nicht mehr auf alten Pfaden und versucht, durch halbherzig komödiantische Einlagen das Publikum für sich zu gewinnen (oder nicht ganz so arg zu verärgern), sondern seine zweifelhafte Stimmung und die permanent kippende Laune ist begleitet von einer fast legendär-empathischen Erfahrung, auf die man sich als Zuschauer einfach einlassen muss – auch wenn es gefühlsmäßig manchmal echt schwer ist.
Doch der harte Kampf lohnt, bis zum bitteren Ende ausgefochten zu werden – denn dieses Finale ist einfach traumhaft in herrliche Szenen eingepackt und geleitet den Zuschauer in wohlige Wärme gebettet wieder durchs Foyer in die eiskalte Welt hinaus.
Dass diese Erkenntnis so manchem morgens aufs Smartphone gebrannt werden müsste, damit der- bzw. diejenige endlich begreift, dass vieles im Leben so viel einfacher wäre, wenn man die Prozedur Stillers gedanklich bis zum Ende durchläuft und sie auf sein eigenes Leben projiziert, bezeugt, dass genau dieser Film eine Wahrheit birgt, die sofort von euch entdeckt werden sollte.
 

.kinoticket-Empfehlung: Also fackelt nicht lange, organisiert euch .kinotickets und belebt die dunklen Gemächer des Lichts – hier gibt es etwas zu lernen und obendrauf noch eine Frischzellenkur für Geist und Herz – die Investition zahlt sich in jedem Fall aus.
Ben Stiller ist großartig und seine Mitprotagonisten vervollkommnen ein Gesamtprojekt, dass den Gang auf für Kinomuffel endlich wieder einmal begründbar macht.

 
Nachspann
Bleibt sitzen, er ist großartig!
Kinostart: 29. März 2018

La Mélodie – Der Klang von Paris

Nun fällt es mir unfassbar schwer, nicht zu spoilern und euch trotzdem ein paar faszinierende Einblicke in diese unglaubliche, auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte zu geben.
Ich denke, anhand des Kinoplakats dürfte unmissverständlich ersichtlich sein, dass es irgendwas mit Geigen und Paris zu tun hat – da nehme ich glaube nichts vorweg.
Fakt ist: Die Truppe im Film gab es wirklich – und deren Probleme beruhen in erzählfähiger Weise auf echten Begebenheiten, die Regisseur Rachid Hami fürs Kino umfunktioniert hat, ohne dabei aber im wesentlichen die Tatsachen zu verändern.
Fakt ist auch, dass für den Film keine Semiprofessionellen oder gar Leute vom Fach engagiert wurden, sondern jeder einzelne, der da ein Instrument in die Hand nimmt, dies tatsächlich zum ersten Mal in seinem Leben tat.
Der Regisseur wollte, dass jeder einzelne die Geschichte genau so durchlebt, wie es die wahren Identitäten getan haben – und zwar nicht nur, um eine möglichst authentische Schauspielweise zu erzeugen.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aber sowas von!
Es ist unglaublich, dieses Potpourri an Gefühlen, Ängsten, Zweifeln, Selbsthass, Identitätsfindung im Rahmen von Musik durchzumachen, die schlichtweg unhörbar ist! Und das ist nicht etwa ein Film über fanatische Musiker-Fetischisten, die ihre eigene Zunft abfeiern und der Welt in kitschiger Manier zeigen wollen, dass mit Musik alle Probleme lösbar seien. Schwachsinn: Das hier ist großartiges Kino, dass sich ganz dicht neben Eine bretonische Liebe den Platz auf dem Siegertreppchen der Top-Filme dieser Woche gesichert hat!
Man sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, ein kleines, gemütliches, kuscheliges Independent-Kino aufsuchen und auf seinem .kinoticket La Mélodie – Der Klang von Paris stehen haben – danach ist man ganz sicher nicht enttäuscht.
 

.kinoticket-Empfehlung: Ein französisches Meisterwerk, dass die Ursprünge der Musik erkundet und den Zuschauer auf eine ganz besondere Reise zur Findung der eigenen Identität schickt – und das umgeben von Problemen.
Nicht nur die Geschichte ist wahr, sondern auch die cineastische Umsetzung wurde authentisch und ohne Profis verwirklicht – und das Ergebnis sorgte bei der Pressevorführung komplett für großartiges Staunen!
Ein Film, der sich definitiv anzusehen lohnt!

 
Nachspann
liefert keine weiteren Szenen, sondern blendet nach dem Text ganz normal ins Schwarze.
Kinostart: 21. Dezember 2017

Cars 3 (3D)

Die Abenteuer um Lightning McQueen gehen jetzt bereits in die dritte Runde und ja, ich gebe zu, ich hab es als “Kinderkram” abgetan und darum keine großen Erwartungen an das neue 3D-Spektakel von Disney gehegt.
Warum auch? Selbst das Merchandising, das mittlerweile überall in den Spielzeugabteilungen zu finden ist, spricht mich nicht wirklich an, weswegen ich mir auch weder den ersten, noch den zweiten Teil angesehen habe. Bisher.
Mit eben jenen Empfehlungen bin ich dann auch ins Kino spaziert: Völlig ohne Erwartungen, Kinderkram eben.
Und da hat mich Cars 3 extrem positiv überrascht. Nicht nur vom Design der Autos, die wirklich schön rund gezeichnet sind und durch ihren Glanz und Farben eine optische Augenweide abgeben, sondern vor allem durch den sinnlich gestalteten, teils wirklich tiefgründigen Inhalt, der einen auf eine emotionale Reise mitnimmt und den Zuschauer unbewusst wieder zu den Wurzeln von Disney führt: Familienunterhaltung mit einer Geschichte, die alle bewegt und freundschaftliche Werte und Zusammenhalt, aber auch Streben nach Erfolg und Zielen auf die Fahnen geschrieben hat und damit bereits die Jüngsten “erzieht”.
Genau diesen Punkt habe ich den neusten Werken dieser Filmschmiede immer wieder vorgeworfen, dass nur noch Geldmacherei im Vordergrund steht und man die einst liebenswürdige Grundintention scheinbar aufgegeben hatte.
Natürlich mag man den Machern nun erneut vorwerfen, sie würden ihre Produkte wieder zusätzlich mit Kinofilmen bewerben um den Vertrieb von Merchandising vorantreiben, jedoch habe ich diesmal innerhalb der Kinoschranken nicht den Eindruck, dass das bloß aufgesetztes Gehabe war, wie es z.B. bei Emoji der Fall gewesen ist. Der Film in sich funktioniert völlig eigenständig und ich bin hinterher bewegt wieder aus dem Saal und dachte mir nur:
“Nein, ihr habt nicht Recht gehabt, der Film war durchaus empfehlenswert und wesentlich besser als erwartet – mir hat er gefallen.
So sehr gefallen, dass ich langsam damit beginnen könnte, meinen Frieden mit Disney zu schließen und zu schauen, was demnächst dann von deren Schreibtisch in die Produktion fällt.
 

.kinoticket-Empfehlung: Vorzeigen kann man dieses Abenteuer auf jeden Fall, denn hier erwartet einen eine herzensgute Geschichte, die sich um Freundschaft, Ehrgeiz und Erfolg dreht und eine wunderbare Botschaft zu vermitteln hat.
Das Teil hat mich sogar so angesprochen, dass ich überlege, ihn mir auf 3D-Blu-ray zu holen, weil selbst die Optik absolut überzeugend und das 3D unfassbar räumlich war und dementsprechend Vergnügen bereitet hat.

 
Nachspann
Dranbleiben, hier kommt ganz zum Schluss noch etwas.
Kinostart: 28. September 2017

Rings

Samara is back und die PR-Aktionen im Vorfeld haben selbst mir richtig gut gefallen. So gut, dass der Film an sich dagegen fast schon abstinkt. Aber der Reihe nach.
Mit Rings legt man die erfolgreiche Serie der legendären Filmtode fort und baut auf dem Gerüst eines bekannten Namens mit bekannten Ideen und einer Hand voll Neuerungen nun erneut ein zweistündiges Werk auf, dessen Schockeffizienz ungefähr der eines offenstehenden Kühlschranks gleicht.
Die legendären Auflösungen des Films, der mit reichhaltig Zeit, neuen Ideen, Schöpfungskraft und unglaublichen Mitteln ausgestattet sein sollte, entpuppen sich hier als fade Story, die im völlig neuen Ansatz zwar altes aufgreift und neu umsetzt, jedoch keinerlei Masterpiece-Größe mehr vorzuweisen hat und daher einfach schlicht und ergreifend nur noch langweilig ist.
Im Ernst: Diese Form von Enthüllung hätte man sich durchaus schenken können, denn die hat es nicht nur schon tausend Mal gegeben, sondern sie sind auch in keinster Weise mehr derartig schockierend, wie sie vor Zeiten von N. K. und Co. gewesen sind. Solche Rätsel hat die Menschheit längst gelöst und obwohl sie grausam und unmenschlich daherkommen, gehören sie dank Nachrichtenflut heutzutage schon fast zum Alltag und gelten perverserweise bereits als unspektakulär.
Und genau dieses Gähn-Gen macht sich während des Films in einem breit und erobert immer mehr deines Körpers, bis du schließlich tiefenentspannt zum Ausgang schlenderst, sobald der Film vorbei ist.
Und ein Horrorfilm möchte doch genau das Gegenteil erreichen, oder hab ich da was verpasst?
 

.kinoticket-Empfehlung: Ich fand es langweilig, ohne Schocker und ohne Leidenschaft und Herzblut gemacht.
Stattdessen steckt man durchaus fähige Schauspieler in eine Rolle, baut auf bekannten Mustern auf und versucht, die Leute wieder durch einen Namen ins Kino zu locken statt durch bewundernswerte Taten.
Dieser Schuss ging in meinem Fall nach hinten los und ich würde auch keinem empfehlen, sich dieses Filmende anzusehen, da hier wieder nur für die Masse produziert wurde und man keinerlei Anflüge von Liebe zur Nische erkennt. Der Geist, der den japanischen Originalen innewohnt, die ich mir auch nicht allein anschauen würde, fehlt hier vollständig und gibt die Bühne der großen Langeweile frei.

 
Nachspann
läuft im Textband, aber ohne weitere Szenen oder Überraschungen.

Der Eid

Ich weiß, in letzter Zeit kracht es hier ein wenig mit Rezensionen und ich habe nicht nur mehrfach meine 2-Tages-Update-Regel gebrochen. Solltet ihr allerdings lesen, welch sehenswerten Stoff man mir vor die Füße gelegt hat, dann dürfte jedem klar sein, weshalb ich damit nicht länger schweigen will, sondern euch darüber informieren, dass ihr nach einem Film Ausschau haltet, der im Original The Oath heißt.
Baltasar Kormákur liefert bei diesem Werk nicht nur hinter der Kamera Erstklassiges ab, sondern stellt mit seiner Person auch gleich noch den Hauptdarsteller für dieses Leinwandstück ab, dass sich geografisch wieder in unbekannterem Terrain bewegt und hier mal nicht die typische Hollywood-Keule schwingt.
Genauer gesagt begeben wir uns nach Island, wo nicht nur der Plot spielt, sondern auch der Film gedreht wurde, trotz dessen man dem Macher nahegelegt hat, seine Drehorte doch anderweitig auszuwählen.
Und genau diese Entscheidung hilft Der Eid, hier extreme Glaubwürdigkeit aufzubauen, da eben nicht künstlich irgendetwas gesponnen wird, dem wir als Zuschauer anschließend Glauben schenken müssen, sondern man mit einem unschlagbaren Stilmittel arbeitet: Echtheit.
Die beklemmende Enge, das “um die Ecke ist bereits der nächste”, der fehlende Freiraum für mögliche Fluchten in die Ungewissheit drängen sich einem nicht nur förmlich auf, sondern lassen den Plot um so spannender wirken, da hier eine nicht harmlose Geschichte erzählt wird, die psychisch stellenweise fordert.
Die grandiose Umsetzung und das natürliche Herangehen an die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte zeugt hier nicht nur davon, dass sich der Macher durchaus mit der Materie beschäftigt hat, sondern eben auch Fakten mit eingespielt wurden, die hier und da tatsächlich so passiert sind.
Dennoch gilt Der Eid als Fiktion und sollte nicht als Tatsachenbericht angesehen werden.
Spannungsmäßig tut das aber absolut nichts zur Sache, denn nach dem Film ist das freudige Kinoherz entzückt von einem Film, wie er besser nicht sein könnte: Gewagt, mutig, extrem, spannungsgeladen, unterhaltsam, heimisch, emotional, tragisch und mit ganz ganz viel Seele.
 

.kinoticket-Empfehlung: Wer also wieder mal so richtig gutes Kino erleben möchte, kommt um Der Eid nicht drumrum.
Losgelöst von jedwedem Massenanspruch bedient man sich hier wieder einer Nische und vögelt dabei den Zuschauern so richtig das Hirn an die Wand, denn Mitfühlen wird hier fast schon bestraft.
Extrem spannend, extrem sehenswert und in meinen Augen richtig gutes Kino.
Daumen hoch!

 
Nachspann
kommt keiner mehr, nach der Abblende verpasst man nichts mehr.

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